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Spezial-Dossier auf swissinfo

Alle vier Jahre entscheiden die Stimmberechtigten neu, wer im Nationalrats-Saal Platz nehmen darf. Keystone

In etwas mehr als einem Monat, am 19. Oktober, wählt das Schweizer Stimmvolk ein neues Parlament.

swissinfo informiert in einem Spezial-Dossier umfassend über dieses politische Grossereignis.

Gesamterneuerungs-Wahlen des Nationalrates (Grosse Kammer) finden in der Schweiz alle vier Jahre statt. Parallel dazu werden in den meisten Kantonen jeweils auch die 46 Mitglieder des Ständerates neu bestimmt (Kleine Kammer).

Einmal mehr haben die Wählerinnen und Wähler die Qual der Wahl: 2836 Personen bewerben sich diesmal auf 262 Listen um einen der 200 Sitze im Nationalrat.

Beunruhigte Wählerschaft

Die Wahlen eignen sich jeweils auch gut dazu, ein Sorgenbarometer der Schweizer Bevölkerung zu erstellen. In Umfragen sind dabei verschiedene Themen als dringend eingestuft worden.

An erster Stelle stehen derzeit die wirtschaftliche Krise und die damit verbundene Arbeitslosigkeit sowie die Zukunft der Sozialversicherungen. Namentlich die Probleme der Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV) und das Rentenalter geben Anlass zur Sorge.

Doch dies sind nur zwei der wichtigen Themen. Die Schweizer Bevölkerung will auch wissen, wie es weitergeht mit den – stetig steigenden – Krankenkassenprämien, der Einwanderung, der Umwelt und der Annäherung an die Europäische Union EU.

Kurz: Genügend Dossiers für die Kandidatinnen und Kandidaten, um ihre Visionen und Lösungen im Wahlkampf unter Beweis stellen zu können.

Zukunft des Bundesrates fraglich

Doch trotz der Fülle an brennenden Themen scheint ein anderes Thema den Wahlkampf zu beherrschen: Die Zusammensetzung der zukünftigen Landesregierung (Bundesrat), die so genannte «Zauberformel».

Seit 1959 sind vier Parteien im Bundesrat vertreten: Die Sozialdemokraten (SP, links), die Christdemokraten (CVP, mitte-rechts) und die Freisinnigen (FDP, rechts) haben je zwei Sitze. Die Schweizerische Volkspartei (SVP, rechtsaussen) hat einen.

Diese Aufteilung wurde nach der damaligen Stärke der Parteien vorgenommen. Nur: Seit rund einem Jahrzehnt ist die SVP stetig auf dem Vormarsch. Dies hauptsächlich auf Kosten der CVP, die in diesem Zeitraum immer mehr Sitze verloren hatte.

Und diese Tendenz dürfte sich am 19. Oktober fortsetzen. Laut Umfragen wird die SVP auf 26% der Sitze kommen, die SP auf 22%, die FDP auf 20% und die CVP auf 15%.

Daher wird unter den vier so genannten Regierungsparteien schon seit einiger Zeit eine heftige Debatte um die «Zauberformel» geführt. Und dies, obwohl die Aufteilung der Bundesrats-Sitze nicht direkt im Zusammenhang mit den Wahlen vom 19. Oktober steht.

Das Dossier auf swissinfo

Dies zeigt deutlich: Es wartet ein vollbefrachtetes Paket auf Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die sich vor dem Urnengang informieren wollen. Hier will das Spezial-Dossier von swissinfo Hilfe bieten.

Panaschieren, kumulieren, streichen. Majorz und Proporz – Wahlen haben ihr eigenes Wörterbuch. Eine «Bedienungsanleitung» erklärt Ihnen auf spielerische Weise, wie Sie die Kandidatenlisten korrekt ausfüllen.

In der Rubrik «Hintergrund» erfahren Sie die Besonderheiten des politischen Systems der Schweiz. In der Rubrik «Aktuell» berichten wir über die neusten Entwicklungen im und um den Wahlkampf.

Und natürlich informieren wir Sie auch über die Parteien, die sich um die begehrten Sitze bewerben; ihre Geschichte und ihre Ansichten. Dazu hören Sie Gespräche mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Parteien über ihre Programme und ihre Meinung zu den Themen, welche die Schweiz bewegen.

swissinfo, Olivier Pauchard

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