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Zürich (awp/sda) - Die Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen bei den Schweizer Banken sind gescheitert. Die Angestelltenverbände KV Schweiz und SBPV haben sich zurückgezogen, weil die Arbeitgeber auf die Forderung nach kürzeren Arbeitszeiten nicht eingetreten seien.
Die bestehende Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB) sieht eine Arbeitszeit von wöchentlich 42 Stunden und jährlich 5 Wochen Ferien (bis Alter 60) vor. Sie gilt für rund 70'000 Beschäftigte.
Der Verband KV Schweiz und der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) wollten in den alljährlichen Verhandlungen zusätzliche Ferientage aushandeln. Damit sollte kompensiert werden, dass die Bankangestellten in der Realität wesentlich mehr arbeiteten, als vorgesehen.
Laut Bundesamt für Statistik (BFS) leisteten die Bankangestellten im Schnitt 2,5% mehr als die vorgegebene normale Jahresarbeitszeit. Zudem führe die von den Banken angewandte Vertrauensarbeitzeit zu weiteren, nicht erfassten Arbeitsstunden und Arbeitsintensität sowie Produktivität seien ebenfalls gestiegen.
Die letzte Arbeitszeitreduktion im Rahmen der VAB - von 42,5 auf 42 Stunden - datiere von 1990, hiess es weiter. In der Schweiz gelte in den meisten Gesamtarbeitsverträgen (GAV) eine Arbeitszeit zwischen 40 und 41 Stunden bei 5 Wochen Ferien. Die Bankangestellten gehören zu der Gruppe mit der höchsten Arbeitszeit - allerdings zählen sie auch zu den Spitzenverdienern.
SBPV und KV Schweiz zeigten sich ernüchtert, dass der Arbeitgeberverband der Banken (AGV Banken) nicht auf die Forderung zur Arbeitszeitreduktion eingetreten sei. Sie wollen nun in den nächsten Wochen über das weitere Vorgehen beraten.

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