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2:2 gegen die Ukraine – dank Alex Frei

In seinem letzten Länderspiel auf Schweizer Boden glückten dem Nati-Captain Alex Frei zwei Tore. Mit dem 2:2 gegen die Ukraine in Genf wurde die Schweizer Nationalmannschaft für ihre engagierte Leistung schlecht belohnt.

«Eins, zwei Frei!» – kalauert der Blick und bezieht sich auf die zwei Tore Freis. Neben dem «Ei von Frei» sei das 2:2 im Freundschaftsspiel gegen die Ukraine fast eine Nebensache, schreibt das Boulevardblatt.

Frei habe sich nach den Pfiffen im Anschluss an das 4:1 vom 12. Oktober gegen Wales in Basel wieder zurückgemeldet, schreibt die Basler Zeitung.

Dass ausgerechnet ihm – nur kurze Zeit nach seinem angekündigten Rücktritt auf Ende Juni aus der Nati – die zwei Tore für die Schweiz gelungen sind, sei eine «hübsche Pointe», so das Blatt.

«Alex Frei konnte seine Leistung mit zwei Toren krönen und damit einen Superabschied aus Genf mit Standing Ovations feiern. Was mich für ihn ganz besonders freut», sagte Nati-Trainer Othmar Hitzfeld nach dem lediglich von 11’000 Zuschauern verfolgten Match.

Beinahe wäre dem unmittelbar zuvor für Frei eingewechselten Nassim Ben Khalifa vier Minuten nach dem 2:2 noch der hochverdiente Siegestreffer für die Schweiz geklungen. Der Wolfsburger konnte nach einem weiteren Superpass Yakins erst im allerletzten Moment am Torschuss gehindert werden.

Mit diesem schlecht honorierten Auftritt endet das WM-Jahr 2010 für die Schweizer Nationalmannschaft – zwar nicht resultatmässig, aber sicherlich aufgrund der engagierten Leistung – einigermassen versöhnlich.

Im zwölften Länderspiel des Jahres mit dem glanzvollen 1:0-Erfolg über Welt- und Europameister Spanien bei der WM in Südafrika als absolutem Höhepunkt vermochte das Team von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld seine negative Bilanz mit drei Siegen, vier Unentschieden und fünf Niederlagen zwar nicht zu verbessern.

Der klare Sieg über Wales und das Remis gegen EM-Gastgeber Ukraine zum Abschluss hinterlassen jedoch eine gute Grundstimmung und lassen auf einen positiven weiteren Verlauf der harzig begonnenen EM-Ausscheidung im nächsten Jahr mit den Spielen gegen Bulgarien, England, Wales, nochmals Bulgarien und Montenegro hoffen.

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