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Machen Sie sich Sorgen über die Auswirkungen Sozialer Medien auf die Demokratie?

Gastgeber/Gastgeberin

Als Reporter berichte ich über Entwicklungen in der Demokratie, bei denen die Schweizer Perspektive relevant wird. Ich bin Schweizer und seit langem fasziniert von der Art und Weise, wie öffentliche Diskussionen die Gesellschaft prägen.

Vor etwa 15 Jahren hofften viele Menschen, dass Soziale Medien einen freieren und demokratischeren Austausch im Internet ermöglichen würden.

Seit einigen Jahren dominieren hingegen besorgniserregende Entwicklungen im Hinblick auf die digitalen Netzwerke. Dazu zählen beispielsweise die Aktivitäten auf TikTok während der Präsidentschaftswahlen in Rumänien oder der Online-Hass, dem insbesondere weibliche Politikerinnen ausgesetzt sind.

Was denken Sie? Wie wirken sich die Sozialen Medien auf die demokratische Debatte, Wahl- und Abstimmungskämpfe aus? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

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dario giandeini
Dario Giandeini
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.

Ich mache mir überhaupt keine Sorgen. Aus Überzeugung schliesse ich Verschwörungstheorien aus. Auch das Thema Datenschutz bereitet mir keine Sorgen. Vielleicht habe ich einfach Glück und habe (bisher) noch keine persönlichen Erfahrungen damit gemacht. Ich beziehe mich dabei ausschliesslich auf die Schweiz. Ich glaube, es gibt weitaus wirksamere Wege, die Demokratie zu manipulieren. Wir alle haben Fälle von medialem Lynchmord miterlebt (kürzlich im Tessin). Der Journalismus spielt dabei eine führende Rolle. Für einen einfachen Bürger ist es schwierig, Fakes von der Realität zu unterscheiden. Doch dann, in relativ kurzer Zeit, verstummt der ganze Lärm im Hintergrund, und die Demokratie funktioniert wieder – ebenso wie die Mechanismen, die geschaffen wurden, um sie zu sichern. Es ist offensichtlich, dass staatlich unterstützte Medien keine neutrale Haltung einnehmen können und dass Journalisten, die indirekt oder fast vom Staat bezahlt werden und sozialem Druck ausgesetzt sind (nur sehr wenige Journalisten weichen vom Mainstream ab). Die sozialen Medien sind nur ein sehr polarisierter Resonanzraum und nicht in der Lage, Themen vertiefend zu behandeln. Wer dafür war, bleibt dafür und schreit dafür. Wer dagegen war, bleibt dagegen und schreit dagegen. Ein Beispiel ausserhalb unserer Schweiz ist das soziale Netzwerk X, wo Trump alles schreit, was er will, aber Amerika in Befürworter und Gegner gespalten ist. Es ist sinnlos, Milliarden auch in soziale Netzwerke investiert zu haben, wenn die Bevölkerung merkt, dass etwas nicht stimmt und die Beiträge, selbst die des Präsidenten, nur Geschrei sind. Auch hier bei swissinfo, wo die stark linksgerichtete politische Ausrichtung offensichtlich ist, gibt es Debatten – manchmal sogar heftige –, die zeigen, dass die sozialen Medien für die Entscheidungen, die der Bürger schliesslich trifft, nicht ausschlaggebend sind.

Non sono per nulla preoccupato. Escludo, per mia convinzione, complottismi. Non sono preoccupato nemmeno per il tema della privacy. Forse sono solo fortunato e non ho (ancora) mai vissuto episodi personali. Mi voglio riferire sol alla Svizzera. Credo che ci siano modi molto più efficaci per manipolare la democrazia.. Abbiamo tutti assistito a casi di linciaggio mediatico (recentemente in Ticino). Il giornalismo è un attore di primo piano. Per un semplice cittadino è difficile scindere il fake dalla realtà. Ma poi, in tempi relativamente brevi, tutto il rumore di fondo sparisce e torna a lavorare la democrazia, i meccanismi creati per cercare di assicurarla. Palese è che avendo mezzi di informazione sostenuti dalla Stato, questi non riescono a mantenere equidistanza e i giornalisti, pagati indirettamente o quasi dallo Stato e sottoposti a pressione sociale (pochissimi giornalisti cantano fuori dal coro). I social sono solo una cassa di risonanza che è molto polarizzata e non sono in grado di fare approfondimento. Chi era pro rimane pro e urla pro. Chi era contro rimane contro e urla contro. Per uscire dalla nostra Svizzera, un esempio è dato dal social X, dove Trump urla tutto quello che vuole, ma l'America si spacca in pro e contro. Inutile avere investito miliardi anche nei sociale quando il popolo si rende conto che qualcosa non va e i post, anche del presidente, sono solo urla. Anche qui, in swissinfo, che palesemente si riconosce l'orientamento politico fortemente tendente a sinistra, ci sono dibattiti, ancher volte pesanti, che dimostrano che i social non sono decisivi per le scelte che poi il cittadino farà.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Dario Giandeini

Guten Tag Herr Giandeini, ____Seien Sie sich versichert, dass wir engagiert sind, uns Themen unvoreingenommen zu nähern. Soweit ich es überblicken kann, arbeiten bei Swissinfo Menschen mit sehr unterschiedlicher politischer Ausrichtung - das entscheidende ist aber weniger dies, sondern Professionalität und das Bewusstsein dafür, dass jeder Mensch Biases hat. Es ist die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten, sich Themen immer wieder offen und neu anzunehmen - und wir nehmen diese Aufgabe sehr ernst. ____Gerne wollte ich Sie aber noch etwas anderes fragen: Sie schreiben, manchmal verstumme der ganze Lärm im Hintergrund, und die Demokratie funktioniert wieder - was sind denn dies für Momente, die Sie damit meinen

M
mako
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus JA übersetzt.

Durch die Weiterentwicklung der KI ist es mittlerweile für eine einzelne Person ein Leichtes, im Internet ganze Cluster von Konten zu erzeugen: Dazu besitzt sie vor allem in Südostasien eine grosse Anzahl von SIM-Karten, kombiniert die eindeutigen Smartphone-Identifikationsnummern mit Telefonnummern und kostenlosen E-Mail-Adressen und generiert mithilfe von SIM-Boxen im Sekundentakt zufällige Kombinationen aus Smartphones und Telefonnummern, um so eine grosse Anzahl von Social-Media-Konten zu betreiben. Und indem Chats von KI geführt werden, ist es möglich, sich im Internet ganz wie ein Mensch zu verhalten. Infolgedessen müssen wir ständig hinterfragen, ob die Beiträge in den sozialen Netzwerken, mit denen wir konfrontiert sind, tatsächlich von Menschen verfasst wurden oder ob sie von der Chat-Funktion einer KI stammen. So weiss ich selbst, der ich hier in dieser Rubrik einen Kommentar schreibe, nicht mehr, ob ich ein Mensch bin oder ein KI-Chatbot.

AIが進化して、東南アジアを中心にした地域でSIMを大量に所有して、スマホの固有番号と電話番号とフリーメールアドレスを組みわせて、SIMBOXによって数秒単位でスマホと電話番号の組み合わせをランダムに生成して、SNSのアカウントを大量に所有することで、一人の人物が、ネット空間上にアカウントのクラスターを発生させることが容易に可能になりました。そして、チャットをAIに行わせることで、ネット空間上ではまるで人のように振る舞うことが可能となっています。そうなると、私たちが相対しているSNSの書き込みは、果たして、人が書いたのか、それとも、AIのチャット機能が書いたものなのかを常に疑う必要がでてきました。こうして、この欄にコメントしている私も、人なのかAIのチャットbotなのか、どちらなのか分からなくなっています。

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@mako

Vielen Dank für Ihre kenntnisreiche Schilderung, das schreibe ich Ihnen - da bin ich sicher - als Mensch. Die Maschine sorgt aber dafür, dass Sie die Worte, die ich auf Deutsch tippe, auf Japanisch lesen können. Haben Sie einen schönen Tag!

R
Rafiq Tschannen
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Ich mache mir Sorgen. Erinnern Sie sich an den einen Staat, der ein Budget von über 700 Millionen US-Dollar bereitgestellt hat, nur um Einfluss auf die Medien – sowohl soziale als auch kommerzielle – zu nehmen? Leider dominieren heutzutage Fake News und manipulierte Nachrichten die Medien.

I am concerned. Remember the one State that launched a 700 million USD plus budget simply to influence the media, social and commercial? Unfortunately nowadays fake news and manufactured news dominate the media.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Rafiq Tschannen

Guten Tag Herr Tschannen,____Vielen Dank für Ihren Beitrag. Es erscheint mir in dem Kontext aber seltsam, dass Sie Israel hervorheben. Der Betrag ist hoch und eine massive Erhöhung zum Vorjahresbudget - darum sorgt er für Schlagzeilen. Doch im internationalen Vergleich, gerade, auch im Hinblick auf Social Media-Konzerne, die in den USA und China mit Regierungsinteressen verschränkt ist, ist er vergleichsweise klein.

I
Interlaker77

Bots und Fake News gibt es, wie immer in bewaffneten Konflikten, auf beiden Seiten, vor allem aber in der westlichen Presse.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Interlaker77

Wie Ihnen selbst sicher bewusst ist, ist es eine rhetorische Strategie zu behaupten "XY gebe es auf beiden Seiten". Diese nennt man "Both Sideism".

T
Takio Minakuro

Die meisten grossen "Sozialen Medien" werden von kommerziellen Anbietern (fast ausschliessli über Smartphome-Apps) gestellt und grösstenteils von nicht europäischen Ländern getragen.____Deshalb bin ich dafür, das wir hier in der Schweiz wie auf swissinfo eigene und europäische Plattformen gründen und weiterentwickeln. Diese auch den rechtlichen Rahmen haben, mit freier sachli Meinung, aber auch einen mitmenschli Rahmen bilden.____Ich denke das wir den Zeitpunkt verpasst haben (seit 10 Jaar), in Europa "Soziele Medien" selbst zu gründen als Gegenpart zu den ausufernden nicht kontrollierten Plattform von Musk und an den Tekzaren in den USA. Hass darf nicht frei und tolertiert sein, weil es ausgrenzt und tödli sein kann. Die Geschichte zeigt uns das immer wieder. In der heutigen digitalen Welt sind solche Informationen so schnell wie nichts vorher. ____Manchmal sag ich mir, Apps einfach löschen und dahin gehen, wo man sachli und freundli Meinungen und Wissen austauschen kann.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Takio Minakuro

Vielen Dank für das Schildern Ihrer Perspektive. Etwas wird mir aber nicht ganz klar: Sie schreiben, dass man in Europa den Zeitpunkt für eigene Soziale Medien verpasst hat - Sie sind aber trotzdem für die Gründung europäischer Plattformen? Meinen Sie damit keine Soziale Medien - oder meinen Sie, man solle es nun probieren, obwohl es eine Weile verschlafen worden ist

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Takio Minakuro

Es gibt alternative Lösungen. Algorithmen und die Moderation von Inhalten könnten offen zugänglich gemacht werden, oder den Nutzern könnte die Möglichkeit eingeräumt werden, sich davon abzumelden. Nachrichten in sozialen Medien könnten zwischen den Unternehmen (Facebook, Instagram, X usw.) interoperabel gemacht werden, so wie Telefonate marken- und netzwerkübergreifend (Swisscom, Sunrise usw.) gleichermassen gut funktionieren. Die EU hat einmal versucht, dies verbindlich vorzuschreiben, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob dies tatsächlich umgesetzt wurde. Insgesamt herrscht ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Zensur, Algorithmen und andere Mängel amerikanischer sozialer Medien einfach durch Zensur, Algorithmen usw. ersetzt werden können, die jedoch auf unsere eigenen Werte und Interessen abgestimmt sind. Dies wiederholt das Scheitern des Politbüros der Sowjetunion, freien Medien durch die Nachahmung ihrer oberflächlichen Merkmale entgegenzuwirken.

There are alternative solutions. Algorithms and content moderation could be made openly accessible, or users might be allowed to opt out. Messages on social media could be made interoperable between companies (Facebook, Instagram, X etc.), just as phone calls work equally well across brands and different networks (Swisscom, Sunrise etc.). The EU once attempted to make this compulsory, although I'm unsure whether it actually happened. Overall, a common misconception exists that censorship, algorithms and other flaws of American social media can be simply replaced with censorship, algorithms etc., but aligned with our own values and interests. It repeats the failure of the Soviet Union politburo to counter free media by imitating its superficial features.

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Soziale Medien spielen nach wie vor eine insgesamt positive Rolle für die Demokratie, wie die Angst der Diktatoren beweist, die sie ausnahmslos verbieten oder einschränken. Jeder kann Beispiele dafür nennen. Die Angst der Diktatoren ist der beste Beweis dafür, dass die Gesellschaft Kanäle braucht, um Informationen zu erhalten und unabhängig von Politikern und großen Medienkonzernen zu diskutieren – auch wenn dabei manchmal Unsinn diskutiert wird. Eine wichtige Frage ist, ob die grundlegende Meinungsfreiheit in westlichen Ländern, in denen einige wenige Politiker und große Medienkonzerne den öffentlichen Diskurs dominieren, noch besteht. Eine weitere alte Beobachtung ist, dass Politiker mit konkreten Erfolgen Kritik standhalten können; nur ineffiziente Politiker, die keine objektiven Ergebnisse vorweisen können, lassen sich durch belanglosen Klatsch und Verschwörungstheorien aus dem Feld schlagen. Ein Beispiel dafür ist das heutige Großbritannien, wo unpopuläre Premierminister, die schnell zum Rücktritt gezwungen wurden, mit Versuchen einhergingen, den Zugang zu sozialen Medien einzuschränken, die Anonymität im Internet zu verringern und Massenverhaftungen wegen Kommentaren in sozialen Medien durchzuführen (über 12.000 im Jahr 2023).

Social media still have a net positive role in democracy, as proven by the fear of dictators, who universally ban or restrict them. Anybody can name examples. Dictators' fear is the best proof that society needs channels to obtain information and discuss independently of politicians and big media businesses, even if people also discuss nonsense. An important question is whether the fundamental freedom of speech still exists in Western countries, where a few politicians and big media companies dominate public discourse? Another old observation is that politicians with concrete successes can withstand criticism; only inefficient politicians without objective results to show can be overcome by trivial gossip and conspiracies. An example is Britain today, where unpopular prime ministers who were quickly forced to resign coincided with attempts to curb social media access, reduce anonymity on the internet, and mass arrests over comments on social media (over 12,000 in 2023).

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Jorg Hiker

Vielen Dank für Ihre Schilderung und die nachvollziehbaren Beispiele. Ihre Schilderung einer Politik, die Ergebnisse liefert, deckt sich mit der Vorstellung einiger - wenn es ums Bewahren des gesellschaftlichen Vertrauens geht. ____Sie sagen richtig, dass autoritäre Regime die Sozialen Medien einschränken - verbieten tun sie aber selten. Sogar die Taliban in Afghanistan haben die Internetabschaltung nach wenigen Tagen wieder aufgehoben. Einige autoritäre FIguren werden selbst gefeiert auf den Sozialen Medien; anderswo kann sich die Manipulation in die Algorithmen verlagern: Die öffentliche Debatte wird davon geprägt, welche Art Inhalte von oft intransparent gestalteten Algorithmen überhaupt breit Reichweite bekommen. Wie sehen Sie diesen Effekt der Sozialen Medien

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Benjamin von Wyl

Sehr geehrter Herr von Wyl, vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Meinung. Sie haben speziell nach Algorithmen gefragt. Im Idealfall sollten Algorithmen nachvollziehbar gemacht, optional deaktivierbar oder gänzlich verboten werden. Online-Unternehmen gab es auch schon ohne sie, daher sind Algorithmen für ihre Geschäftsmodelle keine Notwendigkeit. Ich glaube, dass eine umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit – insbesondere junger Menschen – wichtiger ist als Gesetze zur Verhinderung von Falschinformationen, da diese mittlerweile allgegenwärtig sind, auch ausserhalb der sozialen Medien. Die Aufklärung über die Existenz und Funktionsweise von Algorithmen ist ein entscheidender Teil dieser Bemühungen. Die Öffentlichkeit muss darüber aufgeklärt werden, dass ihre Online-Diskussionen oft kuratiert werden. Manche Themen, Personen und Sichtweisen werden hervorgehoben, während andere ausgeblendet werden. Journalisten, wie beispielsweise die von Swissinfo, könnten in dieser Hinsicht eine positive Rolle spielen. __Einige Plattformen – wie klassische Internetforen und Mailinglisten – verwenden solche Algorithmen nicht. Bislang scheinen Social-Media-Unternehmen sie zu nutzen, um mehr Werbeeinnahmen zu generieren. Theoretisch haben sie daher keinen Anreiz, dieselben Themen wie traditionelle Medien zu unterdrücken, wodurch ihre Rolle als alternative Informationsquellen erhalten bleibt. Allerdings könnten Algorithmen äußerst leicht als Instrumente für Zensur und Propaganda umfunktioniert werden, und ihre technische Undurchsichtigkeit könnte sich ideal für eine glaubhafte Leugnung eignen. Bemerkenswert ist, dass sich die vorgeschlagenen britischen Vorschriften offenbar auch auf Plattformen ohne Algorithmen erstrecken und eine Vorzugsbehandlung bestimmter Quellen – wie beispielsweise der staatlich kontrollierten BBC – erzwingen. Dies würde Social-Media-Unternehmen eindeutig politisieren und Algorithmen als Mittel für staatliche Zensur und Propaganda instrumentalisieren.

Dear Mr von Wyl, thank you for your interest in my opinion. You asked about algorithms specifically. Ideally, algorithms should be made explainable, optional to disable, or banned altogether. Online companies existed without them, so algorithms are not a necessity for their business models. I believe that widespread education of the public—especially young people—is more important than laws for preventing misinformation, as misinformation has become pervasive, also outside social media. Education about the existence and workings of algorithms is a crucial part of this effort. The public needs to be educated that their online discussions are often curated. Some topics, individuals, and perspectives are amplified, while others hidden. Journalists, such as those at Swissinfo, could play a positive role in this regard. __Some platforms—such as classic internet forums and mailing lists—do not use such algorithms. So far, social media companies seem to use them to generate more ad revenue. Thus, theoretically, they have no incentive to suppress the same topics as traditional media, preserving their role as alternative sources of information. However, algorithms could extremely easily be repurposed as tools for censorship and propaganda, and their technical opacity might be ideal for plausible deniability. Notably, proposed British regulations appear to extend to platforms without algorithms, and force preferential treatment of certain sources—such as the government-controlled BBC. This would clearly politicize social media companies and weaponize algorithms for state censorship and propaganda.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Jorg Hiker

Das sind gut argumentierte Ausführungen, vielen Dank!

M
mako
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Da es im digitalen Raum keine Grenzen gibt, sind gesetzliche Regelungen auf nationaler Ebene meiner Meinung nach nicht mehr sinnvoll. Ich halte es für notwendig, ein Abkommen mit ähnlichen Bestimmungen wie das DSA zu verabschieden, Technologien zu entwickeln, die es den Empfängern ermöglichen, Inhalte aus Regionen außerhalb der Vertragsstaaten zu erkennen, und ein System aufzubauen, in dem die Empfänger selbst entscheiden können. Denn in der Realität sind die Eigentümer von Sim-Farmen längst nicht mehr an nationale Grenzen gebunden.

デジタル空間に国境がない以上、国のレベルでの法規制はもはや意味がなくなったと、私は考えます。DSAのような内容を持つ条約を制定して、締約国以外の地域からの発信を受信者に分かるような技術を確立して、受信者自身が判断できる仕組みの構築作りが必要であると、私は考えます。シムファームの所有者は、最早、国境に存在していないのが実情ですから。

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@mako

Das ist eine interessante These, aber welche Bedeutung hätte dieses Abkommen denn noch, wenn die Bürger:innen der Länder entscheiden können, wie sie - wenn ich Sie richtig verstanden habe - auf die Regulierungen und den Schutz durch dieses Abkommen verzichten? Die grossen Tech-Unternehmen hätten noch viel weniger Grund sich an die Regulierungsbestrebungen zu halten.

M
mako
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus JA übersetzt.
@Benjamin von Wyl

Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Entschuldigen Sie bitte. Was ich damit sagen wollte, sind die von Ihnen als Beispiel angeführten „vorbildlichen Bürger“ einerseits und die Bürger, die die Verabschiedung und den Abschluss eines Vertrags wünschen – also Bürger, denen digitale Souveränität ein Anliegen ist – andererseits. Die Frage ist, welche dieser beiden Gruppen in einer Situation, in der beide nebeneinander existieren, die Mehrheit bilden wird. Ich gehe davon aus, dass die Bürger, denen digitale Souveränität ein Anliegen ist, die Mehrheit stellen werden. Die meisten Menschen würden es wohl ablehnen, dass ihre Daten von Dritten bedingungslos und frei genutzt werden, ohne dass sie selbst darüber informiert werden. Ich halte es für einen natürlichen Denkprozess, dass man der Ansicht ist, man müsse seine eigene Privatsphäre selbst verwalten können. __Andererseits gibt es vielleicht auch Menschen, die aus Gründen der Bequemlichkeit ihre Privatsphäre den Plattformbetreibern „anvertrauen“. Doch selbst diese Menschen dürften wohl Wert auf den Umfang und die Art der Daten legen, die sie preisgeben. Wenn Plattformbetreiber Privatsphäredaten speichern würden, die man eigentlich nicht preisgeben wollte, würden wohl selbst diese Menschen bei den Plattformbetreibern Protest einlegen. __Abschließend noch ein Wort zum Thema „SIM-Farmen“: Es ist mittlerweile erwiesen, dass soziale Netzwerke einen gewissen Einfluss auf die Meinungsbildung haben. SIM-Farmen kennen keine Grenzen. Sie sind in Regionen tätig, in denen die Kosten niedrig sind, und wenn die Kosten dort steigen, verlagern sie ihre Aktivitäten in andere Regionen, in denen sie ihre Kosten niedrig halten können. Um ihre „Arbeit“ unwirksam zu machen, sollte meiner Meinung nach das eingangs erwähnte Übereinkommen verabschiedet werden, das vorschreibt, dass Nachrichten aus Ländern, die nicht Vertragsparteien sind, mit einem Hinweis versehen werden müssen, der für den Empfänger erkennbar ist. Dadurch könnten Empfänger bei Social-Media-Nachrichten aus diesen Regionen auf der Hut sein und sie als „verdächtig“ einstufen, was das Entstehen solcher ungewöhnlichen Trends wie bisher erschweren würde.

言葉足らずでしたね。ごめんなさい。私が主張したかったのは、あなたが例として取り上げたモデル的な市民と、条約の制定と締結を望む市民ーデジタル主権について敏感な市民ーですね。この両者が混在する状態で、どちらの市民の方が多くなるのかということです。私は、デジタル主権に敏感な市民が多数を占めると考えています。ほとんどの人は、自分自身に知らされることなく、自分自身のデータを、第三者に無条件に自由に利用されることを拒絶するのではないでしょうか。自分自身のプラバイバシーは、自分自身で管理できなければならないと考えるのが、自然な思考過程ではないかと私は考えます。__一方、利便性を重視して、自分自身のプライバシーをプラットフォーマーに「預けてしまう」人もいるかもしれません。ただ、その人たちでも、預ける量と質には拘るのではないでしょうか。預けたつもりのないプライバシーを、プラットフォーマーが保持していたら、その人たちですらも、プラットフォーマーに抗議するのでないかと考えます。__最後に 、SIM FARM の問題についてですが、SNSが世論の形成に一定の影響力を持つことは事実として証明されてきました。SIM FARM には国境がありません。コストが低くなる地域で活動し、その地域でのコストが上昇したら、コストを抑えることのできる別の地域に移動してしまいます。彼らの「仕事」を無効化するためには、当初に挙げた条約を制定して、締結国以外からの発信を、受信者が分かるような表示を義務付けるようにすれば、その地域からのSNSのメッセージについては「怪しい」と受信者が警戒できるようになり、これまでのような異常なトレンドが発生しにくくなるのではないかと、私は考えます。

dario giandeini
Dario Giandeini
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@mako

Es ist zwar interessant, Gesetze und Vorschriften vorzuschlagen, doch leider sind diese sowohl hinsichtlich der Umsetzungsfristen als auch wegen der Möglichkeiten, sie zu umgehen, nutzlos. Viel besser wäre es, an Ausbildung, Prävention und digitaler Kultur zu arbeiten. Die Schule könnte – auch wenn sie einen enormen Rückstand aufweist und es dem Lehrpersonal an Kompetenzen mangelt – das Instrument sein, um eine digitale Kultur zu schaffen.

Interessante proporre normative e regolamentazioni, ma purtroppo sia per i tempi di realizzazione che per le possibilità di aggiramento, inutile. Molto meglio lavorare su formazione, prevenzione, cultura digitale. La scuola, sebbene in enorme ritardo e povera di competenze del personale docente, potrebbe essere lo strumento per creare cultura digitale.

Odacy Brito Silva
Odacy de Brito Silva
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus PT übersetzt.

Wenn wir von sozialen Netzwerken sprechen, kommt uns zunächst die Vorstellung von sozialer Vernetzung, dem Austausch von Ideen, der Einordnung in einen Kontext und der Suche nach Wegen in den Sinn. Daher können das Netzwerk bzw. die Netzwerke die DEMOKRATIE tatsächlich KONKRET stärken. Ihre Reichweite ist als Mechanismus unermesslich. Was jedoch geschaffen werden muss, sind Inhalte, denn schließlich muss die POLITIK öffentliche Maßnahmen entwickeln und strukturieren, mit Schwerpunkt auf UMWELT, GESUNDHEIT, BILDUNG UND DER DAUERHAFTEN FÖRDERUNG DES WOHLBEFINDENS, unter Berücksichtigung entsprechender Indikatoren.

Quando falamos em Rede Social, num primeiro momento vem à mente, a ideia de CONECTIVIDADE SOCIAL, ENCONTRO DE IDEIAS, PARA SE CONTEXTUALIZAR E SE ENCONTRAR CAMINHOS. Sendo assim, a Rede, as Redes podem sim potencializar com CONCRETUDE a DEMOCRACIA. O seu alcance é incomensurável, como mecanismo. No entanto, o que necessita ser produzido, são conteúdos, afinal a POLÍTICA deve produzir e estruturar POLÍTICAS PÚBLICAS, com foco no MEIO AMBIENTE, SAÚDE, EDUCAÇÃO E PROMOÇÃO PERMANENTE DO BRM ESTAR, considerando indicadores.

T
T.S.

Die sozialen Medien sind nichts weiter als ein Tool, um die Menschen zu lenken und zu beinflussen. Wer allerdings noch glaubt, dass wir in einer Demokratie leben, dem ist nicht mehr zu helfen. Die Fäden werden ganz wo anders gezogen.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@T.S.

Sie beziehen sich auf die Schweiz und gehen davon aus, dass wir nicht in einer Demokratie leben

dario giandeini
Dario Giandeini
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@T.S.

Katastrophenstimmung und Verschwörungstheorien? Nein. Ja, wenn wir es mit Menschen zu tun haben, denen es an Bildung, Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein mangelt. Wir leben in einer Demokratie. Mit all ihren Mängeln, aber dennoch einer Demokratie – zumindest in der Schweiz.

Catastrofismo e complottismo? No. Sì se abbiamo a che fare con persone senza cultura, senza capacità di scelta, senza senso di responsabilità. Viviamo in una democrazia. Con difetti, ma pur sempre democrazia, almeno in Svizzera.

Z
Zumikerbünzli
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Nachdem ich Douglas Murrays „The Strange Death of Europe“ gelesen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass die Schweiz noch nicht so geworden ist wie ihr nördlicher Nachbar. Es ist noch nicht zu spät. Wir müssen eine mutige Entscheidung treffen.

ダグラス・マレーの"The Strange Death of Europe"を読んだ後スイスはまだ北方の隣国のようにはなっていないと思った。まだ間に合う。英断を下すべきだ。

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Zumikerbünzli

Guten Tag, vielen Dank für Ihren Beitrag. Wie meinen Sie das

S
Smiss
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Apropos Voreingenommenheit in den Medien: Wir hören so oft von den bösen Russen, dass es sich anfühlt, als würde man uns das regelrecht aufzwingen. Die Presse scheint nie den Expansionsdrang der NATO zu erwähnen … der im Widerspruch zu den Versprechen der USA und der NATO stand. Die USA und die NATO haben im Laufe der Jahrzehnte immer mehr Raketensysteme näher und näher an die russischen Grenzen verlegt. Wie lange sollen die Russen noch herumsitzen und darauf warten, dass die NATO einmarschiert? Erinnert ihr euch an die Kubakrise? Westliche Medien tun oft so, als sei sie von Russland ausgelöst worden, während sie die eigentliche Ursache – US-Raketen in der Türkei – ignorieren. Vor 15–20 Jahren bestachen die USA tschechische Politiker, um US-Raketensysteme *gegen den Willen der tschechischen Bürger* dort zu stationieren. Außerdem scheinen die Medien nie zu erwähnen, dass der Westen einen blutigen Putsch in der Ukraine gegen die gewählte pro-russische Regierung unterstützt hat. Und „Regimewechsel“ war doch schon oft das Spiel der USA und der NATO, oder? Den Staatschef eines Landes entführen oder ermorden und dann einen gekauften Führer einsetzen. Wäre es akzeptabler, wenn Russland einmarschieren, Selenskyj entführen und einen gekauften russischen Marionettenführer einsetzen würde?____Aber mit China erleben wir dasselbe. NATO-Staaten haben ihre Marineeinheiten als einschüchternde Provokation vor der chinesischen Küste stationiert … und sollte natürlich etwas passieren, werden die westlichen Medien darüber als chinesische Aggression berichten. ____Also … wie kommt es, dass soziale Medien eine größere Bedrohung darstellen als die Lügen, Auslassungen und Voreingenommenheiten der traditionellen Medien, von denen uns weisgemacht wird, sie seien „ehrlich“ und/oder „offiziell“?

Speaking of bias in media. We hear so often of the evil Russians that it feels as if it's being crammed up our rears. Never does the press seem to mention NATO expansionism...which went against what the US=NATO promised. The US and NATO have been placing missiles systems closer and closer to Russian borders throughout the decades. How long should the Russians sit there waiting for NATO to invade? Remember the Cuban missile crisis? Western media often likes to pretend it was started by russia while ignoring the cause was US missiles in Turkey. 15-20 years ago the US bribed Czech politicians to put US missile systems in *against demand of Czech citizens). Also media seem to never mention that the west backed a bloody Coupe in Ukraine against the elected pro Russian government . And 'regime change" has been the US/Nato play quite often, right? Kidnapping a country's leader/murdering them, and then placing in a bought off leader. Would it be miore acceptable if Russia went in, took Zelinsky, and put in a bought off Russian puppet?____But we get the same with china. NATO countries have put their navies on the chinese shoreline as intimidated provocation...and of course shoukd something happen western media will report it as chinese aggression. ____So... how is it that social media is more of a threat than the lies, omissions, and biases of traditional media that we are lead to believe are "honest" and/or "official"

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Smiss

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es in der Ukraine zu keinem Putsch gekommen ist. Die meisten Toten im Rahmen der Maidan-Proteste waren normale Bürgerinnen und Bürger, die den Sicherheitskräften zum Opfer gefallen sind. ____Im Folgenden einige Darstellungen des UN-Menschenrechtskommissariats in einem Bericht, der den Zeitraum von 2014 bis Mai 2016 umfasst: ____Seit ihrem Einsatz am 14. März 20141__ hat die Menschenrechtsbeobachtungsmission der Vereinten Nationen in der Ukraine (HRMMU) umfangreiche Informationen im Zusammenhang mit der willkürlichen Tötung von Menschen – einer der schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen – gesammelt, insbesondere während Versammlungen in den Jahren 2014 und 2015 sowie in den vom anhaltenden Konflikt betroffenen Gebieten im Osten des Landes.__ Die Gewalt während der Maidan-Proteste in Kiew und einigen anderen Städten (November 2013 –__Februar 2014) führte zum Tod von 108 Demonstranten und anderen Personen2__sowie 13 Angehörigen der__Sicherheitskräfte. Am 26. Februar 2014 starben zwei Menschen infolge von Zusammenstößen in der Stadt Simferopol in der Autonomen Republik Krim. Am 14. März 2014 wurden zwei Menschen bei Zusammenstößen zwischen Anhängern der „Einheitsbewegung“ und des „Föderalismus“ in Charkiw getötet. In Odessa kamen am 2. Mai 2014 48 Menschen bei den Gewalttaten ums Leben. Am 22. Februar 2015 kamen vier Menschen bei einer Explosion während des „Marsches der Würde“ in Charkiw ums Leben. Am 31. August__2015 wurden vier Sicherheitskräfte bei Protesten in der Nähe des Parlamentsgebäudes__in Kiew getötet.____ Der bewaffnete Konflikt in bestimmten Bezirken der Regionen Donezk und Luhansk, der__seit MitteApril 2014 andauert und durch den Zustrom ausländischer Kämpfer__und Waffen aus der Russischen Föderation, darunter ehemalige Soldaten und Soldaten im__Urlaub, angeheizt wird, ist für den Großteil der Verletzungen des Rechts auf Leben in der Ukraine in den letzten zwei__Jahren verantwortlich. Das OHCHR schätzt, dass zwischen Mitte April 2014 und dem 31. Mai 2016 mindestens 9.404__Menschen, darunter bis zu 2.000 Zivilisten, infolge des Konflikts getötet wurden. Die__überwiegende Mehrheit der zivilen Opfer, die in den von der Regierung__der Ukraine kontrollierten Gebieten sowie in den von bewaffneten Gruppen kontrollierten Gebieten verzeichnet wurden, war auf den wahllosen__Beschuss von Wohngebieten zurückzuführen, was einen Verstoß gegen den Grundsatz der__Unterscheidung im humanitären Völkerrecht darstellt.__ Das OHCHR dokumentierte Hinrichtungen von Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte und Mitgliedern bewaffneter Gruppen, die sich ergeben hatten oder anderweitig kampfunfähig waren. Diese fanden hauptsächlich im Jahr 2014 und in der ersten Hälfte des Jahres 2015 statt. Das OHCHR dokumentierte zudem eine beträchtliche Anzahl mutmaßlicher summarischer Hinrichtungen und Tötungen von Zivilisten, die nicht an den Feindseligkeiten beteiligt waren; dies geschah größtenteils im Jahr 2014 und Anfang 2015. In einigen Fällen war es aufgrund der herrschenden Unsicherheit schwierig, die Ursache der Tötung festzustellen.__ Das OHCHR konnte Fälle willkürlicher Tötungen nachweisen, die mutmaßlich von bewaffneten Gruppen begangen wurden, die entweder unter der effektiven Kontrolle der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“__3__ oder der selbsternannten „Volksrepublik Luhansk“4__ standen, oder von solchen, die unabhängig handelten (wie beispielsweise Kosakengruppen). In einigen in diesem Bericht dargestellten Fällen waren angeblich Mitglieder der folgenden bewaffneten Gruppen beteiligt: „Brianka SSSR“, „Internationales Piatnashki-Bataillon“, „Kerch“, „Odessa“, „Rus“, „Somali“, „Sparta“, „Vostok“ und „Zaria“.__Das OHCHR stellte zudem Fälle willkürlicher Tötungen fest, die angeblich von__Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden begangen wurden. In einigen in diesem Bericht beschriebenen Fällen waren angeblich Soldaten der folgenden Einheiten beteiligt: „Aidar“, „Azov“,__„Dnipro-1“, DUK, „Harpun“, „Kyiv-2“, „Shakhtarsk“ („Tornado“), die 25. Separate Luftlandebrigade sowie der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU).__ In einer Reihe von Fällen konnten die mutmaßlichen Täter von den Opfern__und Zeugen nicht identifiziert werden, sodass ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten bewaffneten Gruppe oder einer Einheit der Regierungskräfte__nicht hinreichend festgestellt werden kann. Es gibt Fälle, in denen die mutmaßlichen__Täter trotz ihrer formellen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe oder Einheit möglicherweise auf__eigene Initiative oder auf Anweisung – möglicherweise eines Vorgesetzten – gehandelt haben, was jedoch schwer nachzuweisen ist.__Das OHCHR geht jedoch davon aus, dass alle im Bericht beschriebenen Tötungen im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt in der Ostukraine von Mitgliedern der bewaffneten Gruppen oder Angehörigen des ukrainischen Militärs oder der Strafverfolgungsbehörden begangen wurden, auf deren Geheiß oder mit deren Duldung. Das OHCHR ist zudem der Ansicht, dass einige der Hinrichtungen oder Tötungen nicht__stattgefunden hätten, hätten diejenigen, die die Befehlsverantwortung trugen, diese verhindert. ____Für die überwiegende Mehrheit der mutmaßlichen summarischen Hinrichtungen__und Tötungen, die in der Konfliktzone begangen wurden, wurde keine Rechenschaft abgelegt. Das OHCHR begrüßt die Bemühungen der Regierung der Ukraine, einige Vorfälle zu untersuchen, und stellt fest, dass eine Reihe von Tätern vor Gericht gestellt wurde. Gleichzeitig ist das OHCHR besorgt darüber, dass sich die Ermittlungen und Strafverfolgungen in vielen Fällen in die Länge gezogen haben, was Berichten zufolge oft auf fehlende Beweise zurückzuführen ist. Es ist__daher von entscheidender Bedeutung, dass forensische und sonstige Beweise im Zusammenhang mit solchen summarischen Hinrichtungen und__Tötungen ordnungsgemäß gesichert und aufbewahrt werden; insbesondere müssen die sterblichen Überreste im__Konfliktgebiet geborgen und DNA-Proben entnommen werden. Die Angehörigen sollten jederzeit über den Verlust ihrer Angehörigen auf dem Laufenden gehalten werden. Parallele „Strafverfolgungsbehörden“, die in der „Volksrepublik Donezk“ und der „Volksrepublik Luhansk“ eingerichtet wurden, haben Berichten zufolge einige ausgewählte Tötungsdelikte „untersucht“. Diese__haben sich hauptsächlich auf Handlungen bewaffneter Gruppen konzentriert, die wegen angeblicher Disziplinlosigkeit oder mangelnder Loyalität aufgelöst oder__auf andere Weise umstrukturiert wurden.__ Das OHCHR ist der Ansicht, dass es bei der Ausarbeitung eines Konzepts zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen__ist es unerlässlich, dass die Regierung der Ukraine allen__Verantwortlichen für schwere Menschenrechtsverletzungen – von denen einige Kriegsverbrechen__und/oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen könnten – eine klare und konsequente Botschaft übermittelt, dass es keine Amnestie geben wird und dass sie__für ihre Taten in vollem Umfang zur Rechenschaft gezogen werden.__ In der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol, deren Status__durch die Resolution 68/262 der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur territorialen__Integrität der Ukraine festgelegt ist, verzeichnete das OHCHR mindestens eine mutmaßliche summarische Hinrichtung und zehn__Fälle mutmaßlicher Verschleppungen, die möglicherweise zum Tod geführt haben. Diese Vorwürfe stützen sich auf Zeugenaussagen, das Profil der Verschwundenen und die Tatsache, dass einige Fälle von Verschwinden offenbar auf Entführungen durch paramilitärische Gruppen zurückzuführen sind, die häufig mit der sogenannten „Selbstverteidigung“ der Krim in Verbindung gebracht werden. Die Fälle müssen ordnungsgemäß untersucht und die Täter vor Gericht gestellt werden. Angesichts der weit verbreiteten Straflosigkeit ist es von entscheidender Bedeutung, die nationalen und internationalen Strafrechtssysteme zu mobilisieren, insbesondere im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt in bestimmten Bezirken der Regionen Donezk und Luhansk. Das OHCHR betrachtet diesen Bericht als Instrument, um Ermittlungen und Strafverfolgungen im Zusammenhang mit Tötungsdelikten zu fördern und zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Gerne weise ich Sie darauhin, dass es in der Ukraine zu keinem Putsch gekommen ist. Die meisten Toten im Rahmen der Maidan-Proteste waren normale Bürgerinnen und Bürger, die Sicherheitsbehörden zum Opfer gefallen sind. ____Hier im folgenden einige Schilderungen des UNO-Menschenrechtskommissariats in einem Report, der die Zeit von 2014 bis Mai 2016 umfasst: ____Since its deployment on 14 March 20141__, the United Nations Human Rights Monitoring__Mission in Ukraine (HRMMU) has been gathering substantial information related to the__arbitrary deprivation of life, one of the gravest human rights violations, notably during__assemblies, in 2014 and 2015, as well as in the eastern areas affected by the ongoing__conflict.__ Violence during the Maidan protests in Kyiv and some other cities (November 2013 –__February 2014) resulted in the death of 108 protestors and other individuals2__and 13 law__enforcement officers. On 26 February 2014, two people died as result of clashes in the city of__Simferopol, Autonomous Republic of Crimea. On 14 March 2014, two people were killed__during clashes between ‘pro-unity’ and ‘pro-federalism’ supporters in Kharkiv. In Odesa,__48 people were deprived of their lives in the violence of 2 May 2014. On 22 February 2015,__four people were killed by a blast during the ‘March of Dignity’ in Kharkiv. On 31 August__2015, four law enforcement officers were killed during protests near the Parliament__building in Kyiv.____ The armed conflict in certain districts of Donetsk and Luhansk regions, which has__been ongoing since mid-April 2014 and which is fuelled by the inflow of foreign fighters__and weapons from the Russian Federation, including former servicemen and servicemen on__leave, accounts for the majority of violations of the right to life in Ukraine over the last two__years. OHCHR estimates that between mid-April 2014 and 31 May 2016, at least 9,404__people, of which up to 2,000 are civilians, have been killed as a result of the conflict. The__vast majority of civilian casualties, recorded on the territories controlled by the Government__of Ukraine and on those controlled by armed groups, were caused by the indiscriminate__shelling of residential areas, in violation of the international humanitarian law principle of__distinction.__ OHCHR recorded executions of members of Ukrainian forces and elements of armed__groups who had surrendered, or were otherwise hors de combat. These took place mainly in__2014 and during the first half of 2015. OHCHR also recorded a considerable number of__alleged summary executions and killings of civilians who were not taking part in hostilities;__for the most part in 2014 and in early 2015. In some cases, because of the prevailing__insecurity, it was difficult to ascertain the cause of the killing.__ OHCHR was able to establish incidents of arbitrary killings allegedly committed by__armed groups, either under effective control of the self-proclaimed ‘Donetsk people’s__republic’__3__or the self-proclaimed ‘Luhansk people’s republic’4__, or by those which acted independently (such as Cossack groups). In some cases, presented in this report, members of the following armed groups were allegedly involved: ‘Brianka SSSR’, ‘International__Piatnashki battalion’, ‘Kerch’, ‘Odessa’, ‘Rus’, ‘Somali’, ‘Sparta’, ‘Vostok’ and ‘Zaria’.__ OHCHR also found acts of arbitrary deprivation of life allegedly committed by__elements of Ukrainian armed forces and law enforcement. In some cases, described in this report, the servicemen of the following units were allegedly involved: ‘Aidar’, ‘Azov’,__‘Dnipro-1’, DUK, ‘Harpun’, ‘Kyiv-2’, ‘Shakhtarsk’ (‘Tornado)’, 25th Separate Airborne__Brigade, and the Security Service of Ukraine (SBU).__ In a number of cases, the alleged perpetrators could not be identified by the victims__and witnesses, and their affiliation with a specific armed group or a unit of Government__forces cannot therefore be sufficiently established. There are cases where the alleged__perpetrators, despite their formal affiliation with a certain group or unit, may have acted on__their own initiative or upon instruction, possibly of a supervisor, but this is hard to prove.__OHCHR suggests, however, that all killings in the context of the armed conflict in eastern__Ukraine described in the report were carried out by, at the behest of, or with the__acquiescence of members of the armed groups or elements of Ukrainian military or law__enforcement. OHCHR also considers that some of the executions or killings would not have__occurred had those bearing command responsibility not failed to prevent them. ____There has been no accountability for the vast majority of alleged summary executions__and killings committed in the conflict zone. OHCHR welcomes the efforts of the Government__of Ukraine to investigate some incidents, and notes that a number of perpetrators have been__brought to justice. At the same time, OHCHR is concerned that in many cases, investigations__and prosecution have been protracted, often reportedly due to the lack of evidence. It is__therefore critical that forensic and other evidence related to such summary executions and__killings is properly collected and preserved, notably mortal remains must be recovered in__the conflict area and DNA samples collected. At all times, family members should be kept__informed of the loss of their loved one.__ Parallel ‘law enforcement’ entities set up in the ‘Donetsk people’s republic’ and__‘Luhansk people’s republic’ have reportedly ‘investigated’ some selected killings. These__have focused mainly on acts committed by armed groups which have been disbanded or__otherwise re-organized for their alleged lack of discipline or loyalty.__ OHCHR considers that in devising an approach to implement the Minsk Agreements,__it is essential for the Government of Ukraine to send a strong and consistent message to all__those responsible for gross violations of human rights, some of which may amount to war__crimes and/or crimes against humanity, that there will be no amnesty and that they will be__held fully accountable for their acts.__ In the Autonomous Republic of Crimea and the city of Sevastopol, the status of which__is determined by the United Nations General Assembly resolution 68/262 on the territorial__integrity of Ukraine, OHCHR recorded at least one alleged summary execution and ten__cases of alleged disappearances, which may have resulted in deaths. These allegations are__based on witness accounts, the profile of the disappeared and the fact that some__disappearances appear to have resulted from abductions involving paramilitary groups often__associated with the so-called Crimean ‘self-defence’. The cases need to be properly__investigated and perpetrators brought to justice.__ In light of the pervasive impunity, it is critical to mobilize the national and__international criminal justice systems, especially in the context of the armed conflict in__certain districts of Donetsk and Luhansk regions. OHCHR views this report as a tool to__encourage and support investigations and prosecutions of killings, and to ensure that those__responsible are held accountable.

S
Smiss
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Was ist daran so beleidigend? Ein Schimpfwort? Oder dass einige dieser Politiker wegen Korruption, Fehlverhalten, Inkompetenz und gescheiterter Politik zur Rechenschaft gezogen werden? Sollte man gegenüber denen, die Schaden angerichtet haben, keine Schimpfwörter verwenden? ____„Er sagte, ich würde ein Land unterstützen, das Babys tötet und Kinderschänder versteckt“......das dürfte kaum eine Beleidigung sein, wenn sie tatsächlich ein Land unterstützen, das Kinder ins Visier nimmt und Kinderschänder deckt....____Ich persönlich fände es durchaus angemessen, ein Schimpfwort für jemanden zu verwenden, der ein Land unterstützt, das Kinder ins Visier nimmt und Kinderschänder deckt.

What is it that is so offensive? A naughty word? Or that some of these politicians are getting called out for corruption, misbehavior,, incompetence, and failed policy? One should not use naughty words for those that have caused harm? ____"He said I was supporting a country that kills babies and hides child rapists"....should hardly an insult if they're actually supporting a country that targets children and hides child rapists....____I would think using a naughty word for someone supporting a country targeting children and hiding child rapists quite reasonable myself.

S
Smiss
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Vor kurzem wurde ein traditionelles Medienunternehmen im Vereinigten Königreich von einem ausländischen Eigentümer übernommen. Dieser Eigentümer wies seine Journalisten an, ein Land zu unterstützen, das seit Jahrzehnten Gräueltaten begeht. Dasselbe traditionelle Medienunternehmen wird Listen mit uskischen Politikern veröffentlichen, die es unterstützt. Die Voreingenommenheit ist ganz offensichtlich und keineswegs besser als das, was man in den sozialen Medien findet. Ein traditionelles Medienunternehmen in ausländischem Besitz, das Politiker empfiehlt, unterscheidet sich nicht von einem Social-Media-Beitrag in ausländischem Besitz, der Politiker empfiehlt … beides stellt eine Einmischung dar … doch das eine wird als normal angesehen, oft akzeptiert, ____Die USA haben kürzlich ein Budget von 2 Milliarden Dollar für Anti-China-Propaganda bewilligt, das dazu dienen soll, traditionelle Medienunternehmen im Ausland zu beeinflussen. Ohne Offenlegung der Finanzdaten hat die Öffentlichkeit keine Ahnung, welche Medien sich an den Meistbietenden verkauft haben … und wenn sie spezielle Fördergelder vom Meistbietenden annehmen, wie kann dann überhaupt Vertrauen in eine faire und ehrliche Berichterstattung durch traditionelle Medien bestehen?

Recently a traditional media outlet in the UK was purchased by a foreign owner. This owner told its journalists that they must support a country that has been committing atrocities for decades upon decades. This same traditional media outlet will publish lists of Uzk politicians they support. The bias is quite obvious and not at all better than what is found on social media. A foreign owned traditional media entity recommendeding politicians is no different than a foreign owned social media post recommending politicians...both are interfering...yet one is normalized, often accepted, ____The US recently approved a $2 billion anti china propaganda budget to be used to influence overseas traditional media outlets. Without financial disclosures the public is clueless as to which media outlets have sold out to the highest bidder....and if they're takingvsoecial interest funds from the highest bidder, how can there be any trust as to fair and honest reporting from traditional media outlets

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Smiss

Der grundlegende Unterschied zwischen den Sozialen Medien und Journalismus ist, dass Journalistinnen und Journalisten sich ethischen Handwerksprinzipien verpflichtet haben, an denen man ihre Tätigkeit und ihre Publikationen messen - und sie gegebenenfalls auch kritisieren kann. ____Gerne weise ich Sie aber auch daraufhin, dass nicht bloss Medienunternehmen Teil einer Demokratie sind, sondern alle Bürgerinnen und Bürger. Die digitale Gewalt und Propaganda auf den Sozialen Medien (,die natürlich auch von Ländern wie den USA ausgeht,) erreicht ja alle Menschen und betrifft nicht nur Medienunternehmen.

S
Smiss
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Oh nein … werden korrupte Politiker im Internet schlecht behandelt? Ich habe mehreren Politikern eine Nachricht geschickt und sie gefragt, warum sie ein Land unterstützen, das Kinderschänder versteckt … keiner von ihnen schien sich die Mühe zu machen, darauf zu antworten. Soll ich etwa Kindesmissbrauch hinnehmen, nur um einen Politiker nicht zu verärgern, der Beiträgen in den sozialen Medien höchstwahrscheinlich ohnehin keine Beachtung schenkt?

Oh no....are people being mean to corrupt politicians on the internet? Ive messaged several politicians as to their supporting a country that hides child rapists...none of them seemed bothered enough to respond. Am I supposed to accept child rape in order to avoid offending a politician that most likely pays no attention to social media posts anyways

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Smiss

Gerne weise ich Sie daraufhin, dass nicht bloss Politikerinnen und Politiker Teil der Demokratie sind, sondern alle Bürgerinnen und Bürger.

S
Smiss
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Ich mache mir mehr Sorgen um die Lügen und die Propaganda der traditionellen Medien als um die sozialen Medien. Ist es wirklich so viel aufwendiger, die Beiträge in den sozialen Medien zu überprüfen, als dies bei der traditionellen Presse der Fall ist? Die Voreingenommenheit der US-amerikanischen und europäischen Presse ist ziemlich leicht zu erkennen. Viele traditionelle Medien sind kaum mehr als bezahlte Propagandakanäle, die vorgeben, „fair und unvoreingenommen“ zu sein, während sie gleichzeitig die Agenda ihrer Eigentümer und Geldgeber vorantreiben. Ich würde heutzutage eher einem Beitrag der chinesischen Staatsmedien Glauben schenken als etwas von Fox News oder der BBC ____Israelische Lobbygruppen haben gerade 35 Millionen Dollar ausgegeben, um eine einzige US-Vorwahl zu beeinflussen. Ist diese traditionelle Methode der Wahlmanipulation akzeptabler als ein russischer Influencer, der seine Präferenz für einen rumänischen Kandidaten gegenüber einem anderen bekundet?

I am more concerned with the lies and propaganda from traditional media than I am as to social media. Is it any more taxing to double check what a socisl media outlet posts versus having to do so with the traditional press? It's quite easy to see the biases in the US and European press. Many traditional media outlets are little more than paid propganda outlets that claim to be "fair and unbiased" while pushing the agenda of their owners and financiers. Id be more apt to believe a post from chinese state media than I would something coming from fox news or the BBC nowadays ____Israeli lobby groups just spent $35 million influencing a single US primary election. Is this traditional method of corrupting elections more acceptable than a Russian influencer claiming preference for one Romanian candidate over another

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Smiss

Danke für Ihren Beitrag. Wie Ihnen sicher bewusst ist, vermischen Sie viele Themen und Situationen in Ländern. Rumänien hat sehr strikte Gesetze bezüglich der Wahlkampffinanzierung, wie Sie hier nachlesen können: https://www.swissinfo.ch/eng/information-wars/what-romanias-election-turmoil-reveals-about-tiktoks-political-influence/91200280____Ihr Vertrauen in chinesische Staatsmedien zeugt ja eher davon, dass Sie freien Medien generell nicht besonders zugewandt gegenüberstehen - entsprechend klärt sich Ihre erste Frage dazu, warum der Umgang mit den sozialen Medien komplizierter ist als im Bezug auf die traditionelle Presse: Wenn der freie Diskurs nicht Anspruch und Ziel ist, sondern Zensur und Blocks hingenommen werden, dann wäre der Umgang mit sozialen Medien tatsächlich keine neue Herausforderung.

D
didei

alter mach mir fett sorge

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@didei

Was macht dr konkret am meischte Sorge

A
AMunoz
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Soziale Netzwerke verstärken die gesellschaftspolitische Reife ihrer Nutzer: Ist die Gesellschaft gebildet und vorbereitet, fördern sie Demokratie und konstruktive Debatten; ist die Gesellschaft hingegen anfällig, wenig gebildet und wird von ihren Politikern demagogisch manipuliert, verstärken die Netzwerke Manipulation, Polarisierung und Hass. Bevor wir also weiterhin all unsere Hoffnungen auf diese Plattformen als demokratische Lösung setzen, muss es oberste Priorität sein, die politische Bildung der Bürger zu verteidigen und voranzutreiben. Ohne kritische Werkzeuge, um die Wahrheit zu erkennen und den Kontext zu verstehen, werden uns die sozialen Netzwerke niemals zu einer direkteren Demokratie führen, sondern zu einer effizienteren Demagogie. In der Schweiz gibt es aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung mit der direkten Demokratie Hoffnung auf den Einsatz der sozialen Netzwerke, aber wenn wir uns beispielsweise die Situation in den USA ansehen, ist das, was dort geschieht, besorgniserregend. Ich kann mir nicht vorstellen, was Politiker mit der kognitiven Manipulation durch soziale Netzwerke in Schwellenländern und Ländern mit sehr niedrigem Bildungsniveau anstellen. Vor 100 Jahren gelang es den Nationalsozialisten allein mit Radio und Printmedien, die Voraussetzungen für den Zweiten Weltkrieg zu schaffen. Heute, mit dem Smartphone in jeder Tasche und der Macht der Algorithmen, bietet sich uns eine große Chance und vielleicht auch eine sehr große Bedrohung für die Welt. Wie immer hängt alles davon ab, wie wir diese Kommunikationsmittel nutzen und wem wir die Macht über ihre Nutzung geben.

Las redes sociales son un amplificador de la madurez sociopolitica de sus utilizadores: si la sociedad está educada y preparada, las reden amplifican la democracia y el debate constructivo; de locontrario si la sociedad es vulnerable, poco educada y es manejada con demagogía por sus politicos, las redes amplifican la manipulación, la polarización y el odio. Por tanto, antes de seguir depositando todas nuestras esperanzas en estas plataformas como solución democrática, la prioridad absoluta debe ser defender y hacer progresar la educación política de la ciudadanía. Sin herramientas críticas para discernir la verdad y entender el contexto, las redes nunca nos llevarán a una democracia más directa, sino a una demagogia más eficiente. En Suiza por su extensa experiencia con la democracia directa hay esperanza en el uso de las redes pero si vemos la situación de US por ejemplo es preocupante lo que sucede. No imagino lo que hacen los politicos con la manipulacion cognitiva de las redes en paises emergentes y de muy bajo nivel de formación. Hace 100 año el NS solo com radio y con medios impresos logro armar las condiciones para le segunda guerra mundial. Hoy con el telefono inteligente en cada bolsillo y el poder de los algoritmos se presenta ante nosotros una gran oportunidad y quizas una muy grande amenaza para el mundo. Como siempre, todo depende de como utilicemos estos medios de comunicación y a quien le demos el poder de su explotación.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@AMunoz

Vielen Dank für das Schildern Ihrer Sorge und einer Prise Hoffnung, die Kombination von beidem im selben Beitrag ist eine Herausforderung, aber wohl auch konstruktiver. Tatsächlich ist die Stärkung der Medienkompetenz ein Anliegen, das vielerorts Aufwind hat - nicht nur im Bezug auf die politische Bildung an Schulen, sondern auch für Menschen allen Lebensalters.

A
Alecs*
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Ich persönlich glaube, dass das Internet ein Medium mit großem Potenzial ist, um Menschen zu informieren und ihr kritisches Denken zu stärken, damit sie fundierte und bewusste Entscheidungen treffen können. Allerdings muss ich zugeben, dass ich in meinem Land, Mexiko, beobachtet habe, wie Medien und soziale Netzwerke gezielt dazu genutzt werden, Propaganda zugunsten der Partei mit absoluter Mehrheit zu betreiben. Es macht mir keine Sorgen, dass die Menschen mehr Möglichkeiten haben, zu kommunizieren und ihre Ideen auszutauschen, indem sie Gemeinschaften oder Unterstützergruppen für eine Partei oder eine Sache bilden, aber es macht mir Sorgen, dass dies in meinem Land unter den dortigen Umständen die Entstehung solcher sozialen Strukturen des politischen Denkens, der Unterstützung und Rückendeckung begünstigt hat, die sich vor allem auf nichts anderes als Propaganda stützen, und das passiert in vielen Ländern, aber in Mexiko hat es besondere Auswirkungen: Der Großteil der Bevölkerung kam aus einem von Armut geprägten Umfeld, das durch mangelhafte Bildung und eine relativ anti-intellektuelle Kultur sowie Populismus gekennzeichnet war. Diese Kultur hat sich an das digitale Zeitalter angepasst, und auf die eine oder andere Weise sind wir davon beeinflusst worden. Leider haben einige Parteien, Medienvertreter und Programme das Potenzial erkannt, Geld zu verdienen, indem sie Inhalte wie „Analysen“, „Informationen“ und „Nachrichten“ zu erstellen, die letztendlich nichts anderes tun, als die Propaganda der Partei zu wiederholen, und die Menschen hinterfragen dies nicht einmal in den grundlegendsten Punkten. Das Ergebnis ist, dass die Mehrheit der Menschen heute die Missstände des Landes bereits als akzeptabel wahrnimmt oder sie teilweise normalisiert, um sich nicht mit den unangenehmen Gedanken auseinanderzusetzen, die entstehen, wenn man akzeptiert, dass ein Führer „Gutes“ wie zum Beispiel Sozialhilfeprogramme für einen Großteil der Bevölkerung anzubieten und gleichzeitig die schlechte Lage aufrechtzuerhalten, indem man mitwirkt und eine Politik umsetzt, die den Drogenhandel erleichtert, wobei die Auswirkungen auf die Gesellschaft ausgeblendet werden. In Mexiko spricht niemand über Verschwundene, und wenn es doch jemand tut, beschränken sich die meisten Parteianhänger darauf zu sagen, dass das schon immer so war, dass es eine Übertreibung der Opposition sei, oder sie versuchen sogar, es mit dem typischen Argument der Regierung zu rechtfertigen: „Die waren sicher in der Mafia.“ Das beunruhigt mich, ich sehe viel Unsensibilität und einen Mangel an kritischem Denken bei den Menschen; nur wenige wollen die Probleme anerkennen, mit denen wir konfrontiert sind. das ist sehr ernst. Wir haben Zahlen, die an einen Bürgerkrieg grenzen. Doch der jahrelange Missbrauch des Internets zur Propaganda, zur Desinformation und zur Verfälschung zugunsten der offiziellen Darstellung hat negative Auswirkungen auf mein Land gehabt, insbesondere auf jene, denen es aufgrund der Systembedingungen verwehrt geblieben ist, wesentliche Fähigkeiten zu entwickeln, um sich effizient und wirklich zu engagieren – und nicht nur aus Klientelismus, wie es üblich ist. Ich bin besorgt.

Personalmente creo que el internet es un medio con mucho potencial para informar y reforzar el pensamiento crítico en las personas para que tomen decisiones informas y conscientes, sin embargo debo admitir que en mi país, México, he visto un especial uso de los medios y las redes para hacer propaganda a favor del partido de mayoría absoluta. No me preocupa que la gente tenga más capacidad de comunicarse y compartir sus ideas creando comunidades o bloques de apoyo hacia un partido o una causa, pero me preocupa que en mi país, con su contexto esto ha facilitado la creación de este tipo de estructuras sociales de pensamiento/apoyo/respaldo político sustentado especialmente en nada más que propaganda, y esto pasa en muchos países, pero en México tiene un impacto especial, la mayoria de la población venía de un contexto de pobreza caracterizado por educación deficiente y una cultura relativamente Anti intelectual y más de populismo, está cultura que se ha adaptado a la era digital y de una u otra forma nos hemos visto impactados por ella lamentablemente algunos partidos, comunicadores y programas han visto el potencial para ganar dinero creando contenido de "análisis" "información" "noticias" que al final no hace más que repetir la propaganda del partido y la gente no lo cuestiona en lo más básico, el resultado es que hoy en día la mayoria de la gente ya percibe los males del país como aceptables o los normaliza en parte para no confrontar los pensamientos de incomodidad que produce aceptar que un lider puede hacer cosas "buenas" por ti como dar programas de ayuda social a gran parte de la población y a la vez perpetuar la mala situación colaborando e impememtando políticas que facilitan la operación del narco, omitiendo el impacto en la sociedad, en México nadie habla de desaparecidos y cuando alguien lo hace la gente en su mayoría a favor del partido se limitan a decir que eso siempre ha pasado, que es una exageración de la oposición, o incluso buscan justificar con el típico argumento del gobierno "es que de seguro andaban en la maña" esto me preocupa, veo mucha insensibilidad y falta de pensamiento critico en las personas, pocas personas quieren reconocer la problemática que afrontamos, esto es muy grave, tenemos cifras que rozan la guerra civil, sin embargo el mal uso del internet por años para hacer propaganda, desinformar y tergiversar a favor de la narrativa oficialista ha tenido un impacto negativo en mi país, especialmente en esos que por las condiciones del sistema se han visto privados de desarrollar capacidades escenciales para involucrarse de forma eficiente y real y no solo por clientelismo como se acostumbra. Estoy preocupado.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Alecs*

Vielen Dank für diese differenzierte und eindrückliche Schilderung!

I
iwama
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Ein möglicher Grund für den überwältigenden Sieg der von Frau Takaichi geführten Liberaldemokratischen Partei bei den Unterhauswahlen im Februar in Japan könnte die Mobilisierung junger Wähler über soziale Medien sein. Als älterer Mensch, der soziale Medien kaum nutzt, kann ich zwar nicht beurteilen, ob die dort verbreiteten Inhalte gut oder schlecht sind, doch wenn der Einfluss auf Wahlen so groß ist, halte ich Maßnahmen wie ein Verbot von wahlbezogenen Beiträgen in sozialen Medien während des Wahlkampfs für notwendig.

日本で2月に行われた衆議院選挙で高市氏の率いる自民党が大勝した理由として、SNSによる若者への投票勧誘が考えられます。SNSをほとんど使わない老人としては、SNSで発信された内容の良い悪いの判断は出来ないですが、選挙への影響がここまで大きいとなると、選挙期間中は選挙関係のSNS投稿を禁止するなどの措置が必要になると思います。

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@iwama

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Meinung. Ich nehme entsprechend an, dass Sie Frau Takaichi kritisch gegenüberstehen

J
Jorg Hiker
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Was ist die Alternative? Soll man etwa ins vergangene Jahrhundert zurückkehren, als einige wenige politisch motivierte Medienmagnaten alle Informationen kontrollierten, die die Wähler erreichten? Zurück in die Zeit, als alle großen Medien falsche Behauptungen wie „Es gab Massenvernichtungswaffen im Irak“ wiederholten? Auch wenn soziale Medien zweifellos Voreingenommenheiten aufweisen, stellen sie doch eine wichtige Bereicherung für die Demokratie dar.

What is the alternative? Is it to return to the past century, when a few politically motivated media tycoons controlled all the information reaching voters? Back to the time when all major media outlets repeated false claims like 'there were WMD in Iraq'? While social media certainly have biases, they represent an important addition to democracy.

Benjamin von Wyl
Benjamin von Wyl SWI SWISSINFO.CH
@Jorg Hiker

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben natürlich recht, dass es kein Zurück im Bezug auf die Technologie und die gesellschaftliche Infrastruktur gibt. Doch, wer sich Sorgen macht und mit der Ist-Situation unzufrieden ist, kann sich bspw. für andere, anders strukturierte Soziale Medien einsetzen oder aussprechen

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Benjamin von Wyl

Ich halte es für wichtig, die Öffentlichkeit über soziale Medien aufzuklären. Außerdem sind verschiedene und alternative Social-Media-Plattformen eine gute Idee. Es gibt keinen Grund, warum die ganze Welt dem Facebook-Algorithmus unterworfen sein sollte, der bestimmte Beiträge ganz oben anzeigt.

I think educating the public about social media is important. Also, different and alternative social media platforms are a good idea. There is no need why the whole world should be a subject of Facebook algorithm of prioritizing messages on top.

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

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