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Antidoping mit Blutkontrollen und Blutpässen

"Clean Water" heisst das Projekt, mit dem Antidoping Schweiz neun Schweizer Spitzenschwimmerinnen und –schwimmer im Vorfeld der Olympischen Spiele 2012 in London regelmässig kontrolliert.

Antidoping Schweiz, das Laboratoire Suisse d’Analyse du Dopage (LAD) sowie das Biotechnologie-Unternehmen Amgen kontrollieren, betreuen und unterstützen die Spitzensportler regelmässig.

Die wiederkehrenden Urin- und Blutkontrollen bilden die Basis für die Erstellung eines individuellen Langzeitprofils (hämatologisches Profil und Steroidprofil) pro Athletin oder Athlet. Dies soll Unregelmässigkeiten, die auf Doping-Anwendungen schliessen lassen, sichtbar machen.

Die Einnahme von unerlaubten Mitteln verändert den Hormonhaushalt oder die Zusammensetzung des Blutes; eventuelle Unregelmässigkeiten in den Profilen liefern damit Hinweise auf die Anwendung von Doping. Dies ist selbst dann möglich, wenn die verbotene Substanz nicht eindeutig identifiziert werden kann.

Das Projekt wird vorerst für ein Jahr durch das Biotechnologieunternehmen Amgen mitfinanziert und wissenschaftlich begleitet. Bisher war es Antidoping Schweiz wegen fehlender Geldmittel nicht möglich, neben Urin- auch Blutkontrollen durchzuführen.

swissinfo.ch und Agenturen

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