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Auch Servette ausgeschieden

Servettes schwer enttäuschter Yves Mieville nach einer verpassten Chance. Keystone

Im Achtelfinal-Rückspiel des UEFA-Cups rang Servette Valencias "Reserven" zwar ein ehrenvolles 2:2 ab. Mit dem Gesamtskore von 2:5 sind die Genfer aber klar gescheitert.

Servette ist als letztes Schweizer Klub-Team im Europacup ausgeschieden. Die Grenzen des Schweizer Teams wurden deutlich aufgezeigt.

Der spanische Meisterschafts-Leader zieht hoch verdient in die Viertelfinals des UEFA-Cups ein und trifft auf Inter Mailand. Damit kommt es zum brisanten Trainer-Duell zwischen Rafael Benitez und seinem nach Italien gezogenen Vorgänger Hector Cuper, der Valencia zweimal in Folge in den Final der Champions League geführt hatte.

Valencia im Spargang

Valencia war den Genfern auch mit der Reserve-Mannschaft überlegen. Das aufsässige Pressing hinderte den ersatzgeschwächten Schweizer Cupsieger an einem konstruktiven Aufbau. Missverständnisse und Fehlpässe waren die Folge.

An Ehrgeiz und Willen fehlte es den Romands nicht, aber schlicht an der Klasse. Tempomässig und technisch waren die Unterschiede am deutlichsten. Wenn die Spanier den Rhythmus erhöhten und den Ball gekonnt in ihren Reihen zirkulieren liessen, waren die Genfer überfordert und stets einen Schritt zu langsam.

Servettes Ersatzspieler verfügen zudem nicht annährend über die Qualität der Spanier, bei denen sich Vicente, Angulo und auch die beiden Stürmer, der kleine Juan Sanchez (171 cm) und der norwegische Riese John Carew (194 cm) für weitere Nominationen in die Stammelf empfahlen.

Zu viele Vakanzen

Bei Servette, dem mit Fournier, Hilton, Comisetti, Bratic und Thurre fünf Stammspieler fehlten, fielen die Absenzen ins Gewicht. Dennoch ist die Steigerung nach 20 sehr diskreten Startminuten zu erwähnen, der ehrgeizige Widerstand gegen einen zu starken Gegner.

Immer besser vermochten sich die Einheimischen in Szene zu setzen und verdienten sich mit ihrem unermüdlichen Kampfgeist die Ehrenmeldung. In der Verteidigung vermochte Wolf zu gefallen und zeigte der erst 18-jährige Jaquet Ansätze, die für die Zukunft einiges versprechen.

swissinfo und Peter Wyrsch, SI

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