Euro 2008: Schweiz zieht positive Bilanz
Bund und Kantone ziehen eine erste Bilanz zur Euro 2008. Laut Bundesrat Samuel Schmid ist der Anlass eine Erfolgsgeschichte. Es brauche eine Debatte über die Grenzen der Kommerzialisierung, sagte der Euro-Delegierte des Bundesrates Benedikt Weibel.
Bund, Kantone und Armee hätten «vortrefflich» zusammengearbeitet, sagte Schmid. Die hohen Investitionen in die Sicherheit des Anlasses seien gerechtfertigt gewesen. Gäste, Besucher und Fans hätten sich dadurch wohl und sicher in der Schweiz gefühlt.
Während der Euro leisteten Armee, Polizei und ausländische Polizeikräfte zusammen über 155’000 Einsatztage.
Insgesamt wurden im Zusammenhang mit der Euro rund 550 Personen festgenommen.
Ersten Schätzungen zufolge belaufen sich die Besucherzahlen bis und mit dem Viertelfinale in den Public Viewings und Stadien auf 2,7 Millionen.
Die Fanzonen der Host-Cities in der Schweiz seien um rund einen Drittel besser besucht als in Österreich, sagte Benedikt Weibel.
Die Zusammenarbeit mit der Uefa sei jederzeit hervorragend gewesen, sagte Weibel. Für die Zukunft scheine es aber wichtig, dass eine öffentliche Debatte über die Grenzen der Kommerzialisierung solcher Anlässe geführt werde.
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