GC sieben Punkte hinter Basel
Basel scheint dem ersten Titel seit 20 Jahren entgegen zu eilen. Mühsam zwar setzte sich der FCB über den FCZ hinweg (1:0), profitierte aber vom 1:1 zwischen GC und YB.
Bei Basel sorgte Georges Koumantarakis für den entscheidenden Treffer. Der Südafrikaner lenkte nach einer Stunde einen Weitschuss von Hakan Yakin unhaltbar ab. Mit seinem siebten Saisontor schloss der grossgewachsene Basler Stürmer die beste Phase des FCB ab, der nach der Pause den Druck erhöhte und zielstrebig die Führung anstrebte.
Eine Stunde lang hielt Zürich vor 25’871 Zuschauern im St. Jakob-Park erstaunlich gut mit, verzeichnete sogar mehr Spielanteile und besass mehr Chancen.
FCZ-Trainer Bregy hatte sein Team auf vier Positionen umbesetzt und neu motiviert. Unbekümmert und zweikampfstark präsentierte sich der FCZ und setzte dem heimstarken Basel (neun Siege in elf Heimpartien) vor allem durch sein gefährliches Sturmduo mit den beiden ehemaligen Winterthurern Pascal Renfer und Ursal Yasar (21), einem Schweizer Bürger türkischer Abstammung, zu.
Zuberbühler konnte Renfer nur mit einer unfairen Grätsche stoppen, die auch mit einem Penalty hätte geahndet werden können. Glück hatte Cantaluppi, dass Schiedsrichter Busacca seinen Kniestick gegen Yasar kurz vor Halbzeit übersah.
GC am Rand der Niederlage
Mehr Widerstand als erwartet erwuchs auch den Grasshoppers bei der Heim-Première von Marcel Koller als GC-Trainer. Die abwehrstarken Berner Young Boys gingen durch Wardanjan mittels Kopfball-Aufsetzer sogar in Führung, doch Chapuisat, der Ende Saison «ausgemustert» werden soll, glich mit seinem schwachen rechten Fuss noch aus und verhinderte somit den totalen Umfaller.
Die Berner hatten mit den Armeniern Petrosjan und Wardanjan ihre treibenden Kräfte, während bei GC der Urugayer Nuñez enttäuschte.
swissinfo und Agenturen
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