Kampf um Aufstieg und Ligaerhalt
Die Schweizer Leichtathletinnen (in Nikosia) und Leichtathleten (in Vaasa/Fi) sind am Wochenende bei ihren Europacup- Einsätzen stark gefordert. Die Frauen streben nach der Relegation im Vorjahr den Wiederaufstieg in die 1. Liga an. Für die Männer lautet die Zielsetzung: nicht absteigen.
In den Läufen und Sprints nimmt die Schweiz im Vergleich zu den anderen Nationen eine gute Position ein. Der Schwachpunkt sind immer noch die technischen Disziplinen, die wohl im Kampf um den Verbleib in der 1. Liga
Ausschlag gebend sein werden.
Obwohl die Zeiten nur im Zusammenhang mit einer allfälligen WM-Qualifikation eine Rolle spielen, werden die Läufer doch hart gefordert, weil nur sie für vordere Platzierungen in Frage kommen. «Wir brauchen möglichst viele Spitzenplätze», sagt der Technische Direktor Peter Schläpfer.
Was dann letztlich in der Nationen-Wertung resultiert, ist offen. Das Schweizer Männerteam, das im Vorjahr mit Rang 6 den Ligaerhalt mit drei Punkten Vorsprung auf Belgien gerade noch geschafft hat, wird wohl mit Portugal und Norwegen gegen die Relegation kämpfen.
Gleiches Bild bei den Frauen
Nicht anders sieht es bei den Frauen in Nikosia aus, die im letzten Jahr nach 16 Jahren in der 1. Liga den Gang in die unterste Klasse haben antreten müssen. Entscheidend wird sein, wie sich die «Cracks» schlagen werden. Während Anita Brägger über 800 m die WM-Limite schon geschafft hat, sind die Top-Athletinnen Anita Weyermann (startet über 3000 m) und Sabine Fischer (über 1500 m) noch nicht in Topform.
Neben dem Teamresultat streben einige Schweizer Athletinnen und Athleten auch die Qualifikation für die WM in Edmonton an.
swissinfo und Agenturen
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