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Lugano verliert gegen die ZSC Lions

Die Zürcher freuen sich: Lugano hat am Dienstag die Chance verpasst, Meister zu werden. swissinfo.ch

Am Ende war die Ernüchterung gross und die Meisterfeier mindestens zwei Nächte entfernt. Lugano verlor mit 3:6 gegen die ZSC Lions zum ersten Mal in diesem Playoff ein Heimspiel und musste die Zürcher in der Best-of-7-Serie auf 2:3 herankommen lassen. Den zweiten Matchball hat Lugano am Donnerstag in Zürich.

Es war viel los an diesem Dienstagabend (03.04.) in der Resega. Die Vorentscheidung fiel indessen in der Startphase. Die ZSC Lions führten nach 348 Sekunden und zwei Torschüssen von Michel Zeiter und Laurent Müller 2:0. Zum fünften Mal im fünften Finalspiel siegte jene Mannschaft, die als erste in Führung gegangen war. Die frühen Tore halfen dem Gast beträchtlich, die Verunsicherung nach zwei klaren Niederlagen (1:4 und 0:4) abzulegen. Nach 34 Minuten führte der ZSC durch zwei weitere Tore innerhalb von 159 Sekunden durch Samuelsson und Laurent Müller sogar 4:0.

Morgan Samuelsson war in Lugano eine von Zürichs grossen Figuren. Der Schwede, der seit den vier Playoff-Spielen gegen Rapperswil hatte zuschauen müssen, belieferte nach bloss 17 Sekunden «pfannenfertig» Zeiter, der den ZSC in Führung schoss. Dem Tor war ein Fehlzuspiel in der eigenen Zone von Mark Astley auf Misko Antisin vorausgegangen. In der 32. Minute krönte Samuelsson seine auffällige Leistung mit dem 3:0.

Bei Lugano lief wenig

Auf der Gegenseite lief bei Lugano am Dienstag lange sehr, sehr wenig. Die Gastgeber reagierten auf den frühen Rückstand furios, aber erfolglos. Was zuletzt in der Resega immer und am Samstag beim 4:0 auch auswärts im Hallenstadion geklappt hatte, lief diesmal nicht. Zuerst vergab Lugano eine Powerplay-Chance bei fünf gegen drei, in der 12. Minute verfehlte Régis Fuchs aus zwei Metern Distanz das leere Tor.

Lugano bewies vor 8’000 Fans immerhin Moral. Auch nach dem 0:4-Rückstand gaben sie nicht auf und kamen durch ein Tor von Cadieux mit der Schlusssirene des zweiten Drittels auf 2:4 heran. Das 3:4, das die Partie nochmals neu hätte lancieren können, blieb jedoch aus.

Alles offen

Die Finalserie ist nach dem ersten Zürcher Auswärtssieg nun wieder völlig offen. Mit einem Heimsieg am Donnerstag kann der ZSC ausgleichen, dabei hat er nach dem 6:3 vom Dienstag die Gewissheit, dass er auch in Lugano gewinnen kann. Die Aufgabe im Hallenstadion am Donnerstag wird aber gewiss nicht einfacher, als sie es am Dienstag war. Lugano hat sich Abwehrschnitzer geleistet wie noch nie in diesem Playoff.

Rolf Bichsel, sda

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