Schweizer Retter nach Indonesien unterwegs
Die Schweizer Hilfe für Indonesien ist angerollt: Die ersten von über 120 Hilfskräften sind am Donnerstag ins Erdbebengebiet von Sumatra abgereist.
Das siebenköpfige Vorausdetachement werde von Sumatra aus den nachfolgenden Einsatz von rund 120 Fachkräften der Rettungskette Schweiz vorbereiten, teilte die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) mit. Die Rettungskolonne sei ab Freitag im Einsatz.
Die Schweiz entspreche einem internationalen Appell der UNO vom Donnerstagmorgen, sagte der stellvertretende Deza-Direktor Toni Frisch. Die Schweiz habe von der Regierung Indonesiens grünes Licht für den Einsatz erhalten.
Die Schweiz sendet zudem 18 Tonnen Ausrüstung und acht Tonnen Hilfsgüter ins Katastrophengebiet, hauptsächlich Plastikplanen. Primär geht es laut Frisch um die Ortung, Rettung und medizinische Versorgung von Erdbebenopfern.
Die Glückskette hat für die Opfer ein Sammelkonto eröffnet.
Das schwere Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra von Mittwoch hat gemäss Zahlen von Donnerstag über 770 Menschenleben gefordert. Die Opferzahlen dürften aber noch ansteigen, da noch Tausende vermisst werden.
swissinfo.ch und Agenturen
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