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Wieder Bestzeit von Eberharter

An Stephan Eberharter kommt niemand vorbei. Keystone

Auch in der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel wird der Sieg über Stephan Eberharter führen. Didier Cuche gehörte als Dritter (0,52 zurück) erneut zu den Besten.

Die Österreicher, die in den letzten drei Abfahrten Drei- und Vierfach-Siege gefeiert hatten, dominierten auch das Abschlusstraining in Kitzbühel.

Mit Stephan Eberharter, Fritz Strobl und Christian Greber klassierten sich drei unter den ersten vier; Hannes Trinkl, der Beste vom Mittwoch, war Sechster, und Peter Rzehak pausierte. Einzig Cuche, der wie am Vortag den Steilhang am besten meisterte, vermochte mitzuhalten.

«Der Super-G vom Freitag ist für mich genau so wichtig wie die Abfahrt vom Samstag», sagte Cuche. «Es genügt nicht, nur auf einem Abschnitt schnell zu sein, doch fühle ich mich in guter Form und im Stande, in beiden Wettbewerben ganz vorne mitzufahren.»

Im Abschlusstraining hatte der Neuenburger im Gleiterabschnitt sowie mit einem Fehler im Steilhang Zeit eingebüsst. Nach halber Distanz lag er noch vor dem hohen Favoriten Eberharter. «Ausgangs der Kurven hatte ich einige Verschneider», meinte Cuche. «Solche kleinen Fehler summieren sich auf dieser Strecke. Wer die Steilhang-Ausfahrt nicht gut erwischt, büsst dafür bis auf die Seidlalm hinunter».

Die übrigen Schweizer setzten sich in den Rängen 10 bis 20 fest. Vor allem von Ambrosi Hoffmann und Rolf von Weissenfluh darf im Rennen einiges erwartet werden. Beide haben die Olympia-Qualifikation bereits geschafft, die Hahnenkamm-Meisterprüfung aber noch nicht abgelegt. Bruno Kernen fuhr ansprechend, «doch», so der Berner, «meine Form ist nicht so gut, dass ich mit Siegesambitionen antreten könnte».

Franco Cavegn verlor erneut zweieinhalb Sekunden. Er verwendete jenen (umgeschliffenen) Ski, mit dem er im letzten Winter in Lillehammer Vierter und Sechster geworden war. In Kitzbühel kam er mit diesen Ski auf dem Gleiterabschnitt nicht über den 38. Platz und insgesamt über den 27. Rang hinaus.

Trotzdem will Cavegn, der bis zur Lauberhorn-Abfahrt (12.) in neun Rennen stets unter den besten sieben klassiert war, statt mit einem 2,14er- mit einem 2,17er-Ski starten, wie er das letztmals in Val d’Isère getan hat. «Die kürzeren Ski fressen sich auf dieser Piste mit den engen Kurve zu stark in den Schnee ein», sagt Cavegn, der nun fürs Rennen auf das Val d’Isère-Modell zurückgreifen will. «Aber dem Selbstvertrauen förderlich war die ganze Sache nicht», meinte der Bündner.

swissinfo und Agenturen

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