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NEW YORK (awp international) - Sorgen um Griechenland und das Wahlergebnis in Finnland haben den Kurs des Euro am Montag nachhaltig belastet. Zwar konnte sich die Gemeinschaftswährung im US-Handel etwas von ihren Tagestiefs bei rund 1,4157 US-Dollar erholen, das kräftige Minus von rund 1,30 Prozent im Vergleich zum Vorwochenschluss blieb aber stehen. Zuletzt kostete der Euro 1,4228 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,4275 (Freitag: 1,4450) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7005 (0,6920) Euro.
Devisenexperte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank machte die europäische Schuldenkrise mit der aktuellen Diskussion um eine Umschuldung Griechenlands als wichtigsten Belastungsfaktor aus. Verschiedene Medien hatten über angebliche Umschuldungsverhandlungen Griechenlands berichtet. Dementis der griechischen Regierung und der Notenbank halfen kaum. Laut der Zeitung "Die Welt" hält ein amtierender griechischer Minister eine Umschuldung für unumgänglich und sieht den Schritt nur noch als eine Frage der Zeit an.
Die Sorgen um Griechenland und die Eurozone wiegen Devisenhändlern zufolge schwerer als die Senkung des Ausblicks für die USA durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Die Kreditanalysten sehen die Top-Bonität der USA in Gefahr. Zwar werde die US-Kreditwürdigkeit weiter mit der Bestnote "AAA" bewertet, der Ausblick sei aber negativ und es droht eine Abstufung. Es sei noch unklar, wie die USA das Haushaltsdefizit und den steigenden Schuldenstand angehen wollten. Womöglich können sich zudem Demokraten und Republikaner nicht auf eine mittel- bis langfristige Haushaltspolitik einigen.
Verstärkt worden sei die Abwertung des Euro durch das Wahlergebnis in Finnland, hiess es ferner am Markt. In dem nordeuropäischen Land dürfte erstmals eine eurofeindliche Partei an der Regierung beteiligt werden, die sich offen gegen Hilfszahlungen für Portugal ausgesprochen hat./fat/wiz

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