Die Stadt St. Gallen wächst weiter
Die Wohnbevölkerung der Stadt St. Gallen ist per Ende des letzten Jahres auf 83'843 Personen angewachsen. Das sind über 600 Einwohnerinnen und Einwohner mehr als im Vorjahr. Zugezogen sind die Menschen vor allem aus dem europäischen Ausland.
(Keystone-SDA) Verglichen mit 2024 wohnten Ende vergangenen Jahres 679 Personen mehr in der Kantonshauptstadt. Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent, wie die Stadt St. Gallen am Freitag in einer Mitteilung schrieb.
Von den 83’843 Einwohnerinnen und Einwohnern haben über 78’000 den Hauptwohnsitz in der Gallusstadt. Mehr als 4100 Personen sind mit einem Nebenwohnsitz gemeldet. Das sind grösstenteils Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter. 657 Personen verfügen über Schutzstatus S, welcher ukrainischen Flüchtlingen einen vorübergehenden Aufenthalt erlaubt.
«2025 sind 8688 Personen nach St.Gallen zugezogen und 7993 Personen aus der Stadt weggezogen», heisst es im Communiqué der Stadt weiter. Gewachsen ist die Bevölkerung vor allem wegen der Zuwanderung aus EU-Ländern. «Mehr als die Hälfte dieser Zuwanderung aus der EU entfällt dabei auf die deutschsprachigen EU-Staaten», heisst es im Communiqué weiter.
Weniger Menschen wandern nach Zürich ab
Wenn Menschen die Kantonshauptstadt verlassen, zieht es sie vor allem in die umliegende Region. Deutlich kleiner geworden seien hingegen die Wanderungsverluste der Stadt gegenüber dem Kanton Zürich, weil die Zuzüge von dort nach St. Gallen zunahmen. «In den vergangenen zehn Jahren war dieser Verlust jeweils doppelt bis vierfach so hoch.»
Die Schweizer Wohnbevölkerung in der Stadt St. Gallen ist 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent gewachsen. Eine Zunahme dieser Grössenordnung gab es zuletzt 2012. 379 Personen erlangten 2025 zudem das Schweizer Bürgerrecht.
Die Stadt St. Gallen wächst seit mehreren Jahren. Ende 2021 hatte sie die 80’000er-Marke geknackt. Die städtische Bevölkerungsstatistik wird im Auftrag der Stadt durch die kantonale Fachstelle für Statistik erstellt und im Internet publiziert.