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Fehlverhalten bleibt wichtigste Unfallursache auf Luzerner Strassen

Keystone-SDA

Die meisten Verkehrsunfälle im Kanton Luzern sind weiterhin auf das Fehlverhalten der lenkenden Personen zurückzuführen. Das zeigt die aktuelle Auswertung von Luzern Statistik (Lustat), die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

(Keystone-SDA) Demnach war 2025 bei 80 Prozent aller registrierten Verkehrsunfälle die Hauptursache das Verhalten der fahrzeuglenkenden Person. In elf Prozent der Fälle stand der Unfall im Zusammenhang mit dem Zustand der lenkenden Person. Nur 1,5 Prozent der Unfälle wurden auf technische Probleme am Fahrzeug zurückgeführt, in 2,4 Prozent der Fälle auf Infrastruktur oder «externe Einflüsse». In 4,7 Prozent der Fälle blieb die Ursache unbekannt.

Regional betrachtet zeigen sich laut Communiqué deutliche Unterschiede bei der Unfalldichte. Am meisten Unfälle mit Personenschaden pro Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnete die Stadt Luzern mit 2,8 Unfällen, gefolgt von der Agglomeration mit 2,7 sowie dem Seetal mit 2,5 Unfällen. Die tiefsten Werte verzeichneten das untere Wiggertal mit 1,4 und die Region Rooterberg/Rigi mit 1,1 Unfällen.

Besonders viele Unfälle ereigneten sich im Kanton Luzern zur Stosszeit am späten Nachmittag. 209 Unfälle passierten zwischen 17 und 18 Uhr, wie Lustat weiter mitteilte.

Insgesamt wurden 2025 im Kanton Luzern 2089 Strassenverkehrsunfälle polizeilich registriert. Dabei kamen 14 Menschen ums Leben, 183 Personen wurden schwer und 1016 leicht verletzt.

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