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Finanzielle Lage der Freiburger Gemeinden ist schlechter geworden

Keystone-SDA

Die finanzielle Lage der Gemeinden im Kanton Freiburg hat sich verschlechtert. 55 von 126 Gemeinden wiesen 2024 ein operatives Defizit aus, wie aus dem dritten Bericht über die Gemeindefinanzen hervorgeht.

(Keystone-SDA) Für die Gemeinden mit einem Defizit bedeutet das, dass ihre Steuereinnahmen und die Erträge aus dem Finanzvermögen nicht ausreichen, um den Betriebs- und Finanzaufwand ohne ausserordentliche Massnahmen zu bestreiten.

Auch ein Blick auf die Finanzindikatoren bestätigt den 2023 erkannten Abwärtstrend weiter, wie das kantonale Amt für Gemeinden am Montag mitteilte. Zwar sind die Kennzahlen im Durchschnitt weiterhin positiv, doch gerade der Selbstfinanzierungsgrad ist erneut deutlich gesunken. Dies deutet darauf hin, dass die Gemeinden zunehmen Kredite zur Finanzierung ihrer Vorhaben benötigen.

Der Bericht zeigt auch eine Stagnation der direkten Steuereinnahmen der Gemeinden auf. Während die Steuererträge von natürlichen Personen zwischen 2023 und 2024 um 3,21 Prozent gestiegen sind, sind die Steuererträge von juristischen Personen deutlich zurückgegangen, nämlich um 17,19 Prozent.

Der Bericht stellt zahlreiche verfügbare Daten zusammen, und will damit ein detailliertes Bild über den Zustand der Gemeindefinanzen vermittelt.

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