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Börsengewitter über der UBS

Die schärfste Finanzkrise seit den 1930-er Jahren hat am Dienstag an den Aktienbörsen weitere Milliarden vernichtet. Im Fokus stand vor allem der taumelnde US-Versicherungsriese AIG. Die UBS-Aktie stürzte um weitere 17 Prozent ab.

Die Schweizer Börse gehörte in Europa nach London zu jenen mit den grössten Verlusten. Der Swiss Market Index (SMI) fiel um 3% auf 6.732,93 Punkte. Tagesverlierer war erneut die Grossbank UBS mit einem Kurssturz von 17,2%. Zwischenzeitlich erreichte der Titel ein neues Allzeittief von 15,18 Franken.

Dass die Grossbank nach dem Taucher von 14,5% am Montag noch einmal derart massiv unter die Räder geriet, wurde unter anderem mit einem Domino-Szenario in einer US-Studie erklärt. Die Verfasser machten später einen Rückzieher, und die UBS selber bezifferte die Kosten des Konkurses von Lehman Brothers auf weniger als 300 Millionen Dollar.

Im AIG-Sog büsste der grösste Rückversicherer Swiss Re weitere 13% ein. Nicht in Gefahr ist nach eigenen Angaben die AIG Private Bank in Zürich, wie auch bei der Eidg. Bankenkommission (EBK) bestätigt wird.

Die Notenbanken, darunter auch jene der Schweiz, alimentierten den Geldmarkt am Dienstag mit weiterer Liquidität in dreistelliger Milliardenhöhe.

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