Freiburgische Verkehrsbetriebe sanieren Bahn durch Münchenwiler
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe haben ein Bauprojekt für die Erneuerung der Bahnlinie im bernischen Münchenwiler öffentlich aufgelegt. Das Transportunternehmen rechnet für die anstehende Sanierung mit Kosten von 47 Millionen Franken.
(Keystone-SDA) Die Infrastruktur auf dem 1,6 Kilometer langen Abschnitt stammt teilweise aus den Sechzigerjahren und muss komplett ausgetauscht werden. Dabei soll auch der kurvenreiche Streckenverlauf korrigiert werden, wie die Verkehrsbetriebe am Mittwoch in einer Mitteilung schrieben.
Zwei bestehende Brücken werden neu gebaut, ein bestehender offener Graben weicht einem 280 Meter langen und überdachten Einschnitt. Auf der freigewordenen Fläche soll wieder Landwirtschaft betrieben werden und das Gebiet als Wildtierkorridor dienen.
Gleichzeitig entsteht in der Nähe ein Rückhaltebecken, welches die Gleise und das Dorf vor Hochwasser des Wilerbachs schützen soll, wie es weiter hiess.
Die begradigte Strecke erlaubt ausserdem die Erhöhung der Betriebsgeschwindigkeit und den Einsatz von Doppelstockzügen.
Der Baustart für das Vorhaben ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Während der geplanten Bauzeit bis 2031 sind zwei Unterbrechungen des Bahnverkehrs notwendig.
Münchenwiler ist eine bernische Exklave im Seebezirk des Kantons Freiburg.