Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Die 1000er-Regel fällt: Ab Oktober sind in der Schweiz wieder Grossanlässe möglich – unter strengen Regeln.
Herzliche Grüsse aus Bern
Ab dem 1. Oktober sind wieder Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zugelassen. Das hat heute der Bundesrat entschieden.
Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind in der Schweiz seit dem 28. Februar 2020 verboten. Nun soll es eine langsame Öffnung geben.
Wie der Bundesrat heute in seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien mitteilte, wird diese Bestimmung auf Anfang Oktober aufgehoben. Es werden jedoch weiterhin strenge Regeln hinsichtlich Schutzmassnahmen und Contact Tracing gelten. Auf die Veranstalter wartet also ein schwieriger Neustart.
Zudem wird eine Maskenpflicht in Flugzeugen eingeführt: Ab dem 15. August, und zwar für alle Flüge, die in der Schweiz starten oder landen.
- Lesen Sie hier Externer Linkden Beitrag auf SRF News.
- Hier finden Sie unser Briefing zur Situation in der Schweiz.
Die Begrenzungs-Initiative mobilisiert. So zum Beispiel auch italienische Vereine und Verbände.
Am 27. September steht eine politische Weichenstellung an: Dann entscheidet nämlich das schweizerische Stimmvolk, ob die Personenfreizügigkeit mit der EU gekündigt werden soll.
Der Abstimmungskampf hat begonnen, Interessengruppen beziehen Position. So etwa italienische Migrations-Organisationen, die sich gegen die Vorlage aussprechen.
Es ist das erste Mal seit 50 Jahren, dass sich italienische Vereine und Verbände in der Schweiz für eine politische Kampagne zusammenschliessen. Damals ging es um die Schwarzenbach-Initiative, welche ebenfalls die Einwanderung beschränken wollte. Das zeigt die Wichtigkeit auf, die der aktuellen Initiative beigemessen wird.
- Lesen Sie hier den Artikel meines Kollegen Daniele Mariani.
- Hier finden Sie den Standpunkt für und den Standpunkt gegen die Initiative.
- Und hier finden Sie einen Rückblick über die Schwarzenbach-Initiative.
Der Himmel bietet heute Nacht ein besonderes Spektakel. Im Kanton Waadt schaltet man deshalb das Licht aus.
Es begann damit, dass ein Vater seiner Tochter den Nachthimmel und Sternschnuppen zeigen wollte. Wegen der Lichtverschmutzung sah man aber nur einen braunen, verwaschenen Himmel.
Also fragte der Waadtländer Nicolas Genoud bei seiner Gemeinde nach, ob man nicht vom 12. auf den 13. August die öffentlichen Lichter abschalten könne, um die Perseiden zu sehen.
Dieses Jahr machen schon 115 der 309 Gemeinden des Kantons Waadt mit. Und das Projekt soll noch weiter ausgedehnt werden.
- Lesen Sie hier den Artikel meines Kollegen Marc-André Miserez.
- In der Schweiz gibt es bereits weitere Projekte, die sich gegen die Lichtverschmutzung richten.
- Hier sehen SieExterner Link ein Video von Schweiz Aktuell (Dialekt) mit einem ähnlichen Projekt in Genf.
Online-Shopping floriert und hat Unternehmen in der Krise finanziell gerettet. Etwa Buchhändler.
Für Buchhändler war der Lockdown ein Schock, mussten sie doch zwischen März und Mai auch schliessen. Dafür schossen die Online-Käufe in die Höhe, wie Tanja Messerli, die Interimschefin des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbandes, sagt.
Der Leseappetit ging also nicht zurück. Auch bei mir nicht: Ich konnte endlich ein paar dicke Wälzer lesen, die schon lange auf meinem Nachttisch lagen. Der Lockdown war in dieser Hinsicht ein Segen, hatte ich doch mehr Zeit zur Verfügung.
Dazu habe ich ebenfalls kurzfristig auf Online-Shopping umstellen müssen. Leider – denn meine bevorzugte Bücherhandlung bietet das nicht an. Vielleicht stellen sie aber auch bald um. Die neue Zukunft?
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag von SRF News.
- Auch Schweizer Filme profitierten vom Lockdown – zumindest ein wenig.
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