Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Aufgewachsen am schönen Wohlensee habe ich schon lange ein Herz für Stauseen. Zu lesen, dass diese in Zukunft energetisch noch besser genutzt werden sollen, freut mich deshalb ungemein.
Herzliche Grüsse aus Bern
Grüne Welle in der Schweiz rollt weiter: Die Grünen schneiden auch bei kantonalen Wahlen gut ab.
Im Kanton Basel-Stadt wurde am Wochenende gewählt. Und zumindest das Ergebnis der Parlamentswahlen lässt keine Zweifel offen: Grüne und Grünliberale schwimmen weiterhin auf der Erfolgswelle.
Der urbane Halbkanton folgt damit einem nationalen Trend, der sich bereits bei den letzten gesamtschweizerischen Wahlen gezeigt hat. Das zeigt eine Auswertung der letzten kantonalen Wahlen von Tamedia. Während die grossen, etablierten Parteien wie die Schweizerische Volkspartei (SVP), die Sozialdemokraten (SP) und die Freisinnigen (FDP) Wählergunst einbüssen, legen Grüne und Grünliberale weiterhin zu.
In allen acht Kantonen, die seit den nationalen Wahlen gewählt haben, konnten die Grünen Stimmen gewinnen. Im Schnitt noch stärker zulegen konnten gar die Grünliberalen.
- Die Ergebnisse der Parlamentswahlen in Basel-Stadt im ÜberblickExterner Link der Basler Zeitung: Grüne und Grünliberale gewinnen je vier Sitze.
- Die Auswertung von TamediaExterner Link der acht letzten kantonalen Wahlen verdeutlicht die grüne Welle in der Schweiz. (Paywall)
Weltpremiere in den Walliser Alpen: Schwimmende Solarkraftwerke könnten zu einem Pfeiler der globalen Photovoltaik-Industrie werden.
Beim Thema Stauseen scheiden sich die Geister. Die einen finden sie gut, weil damit erneuerbare Energie gewonnen werden kann. Die anderen schlecht, weil sie einen massiven Eingriff ins Ökosystem darstellen.
Eine Schweizer Weltpremiere liefert nun der Pro-Seite ein neues Argument: Auf dem Lac des Toules in den Walliser Alpen haben Ingenieure eine schwimmende Solaranlage in Betrieb genommen. Der Speichersee lässt sich so energetisch noch besser nutzen.
Dass das Projekt ausgerechnet in den Alpen realisiert wurde, hat gute Gründe: «Die atmosphärische Schicht ist dünner und daher sind die ultravioletten Strahlen intensiver. Die Paneele sind bei niedrigen Temperaturen wirksamer, und wir können die Lichtreflexion auf der Schneedecke ausnutzen», erklärte der Ingenieur Guillaume Fuchs meinem Kollegen Luigi Jorio.
- Reportage über das erste schwimmende alpine Solarkraftwerk der Welt.
- Erneuerbare Energie hat es in der Schweiz nicht immer leicht: ein Bericht zur Windkraft.
- Das Gletscherschmelzen ermöglich den Bau neuer Wasserkraftwerke.
Wer hat von der Corona-Pandemie profitiert? Die Reichen.
Das ist der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien gewoben werden. Ausgerechnet die Reichsten dieser Erde haben von der Corona-Pandemie profitiert.
Allerdings stellt sich die Frage: Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos wird auf aktuell rund 200 Milliarden Dollar geschätzt. Spielt es da überhaupt noch eine Rolle, dass er dank der Pandemie 73 Millionen Dollar hinzugewonnen hat?
Ob die Schere zwischen Arm und Reich wegen Corona tatsächlich grösser wurde, ist unklar, wie die Credit Suisse in ihrem Global Wealth Report 2020Externer Link schreibt. Man dürfe nicht immer nur auf den gestiegenen Reichtum der Tech-Unternehmer schauen. Es gebe nämlich auch viele Geschäftsleute im Einzelhandel oder in der Modebranche, die einen Rückgang ihres Vermögens hätten hinnehmen müssen.
- Lesen Sie dazu bei uns die Analyse der Financial Times.
- Duzende Reiche fordern: Besteuert uns!Externer Link Die Handelszeitung hat über einen unerwarteten Vorstoss berichtet.
- Warum eine grosse Schere zwischen Arm und Reich ein Problem ist, erfahren Sie hier.
Jetzt gilt die Schweiz in Deutschland als Covid-Risikogebiet: Das ist die Corona-Situation in der Schweiz.
Und wieder hat sich die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt. Am Montag meldete das Bundesamt für Gesundheit 17’440 neue Fälle, die in den letzten 72 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 5289 Fällen.
Gesundheitsminister Alain Berset hat deshalb die Bevölkerung am Montag aufgerufen, auf Kontakte nach Möglichkeit zu verzichten. Die meisten Ansteckungen geschähen im privaten Umfeld. Man darf gespannt sein, welche neuen Massnahmen der Bundesrat am Mittwoch verkündet.
Auf die stark steigenden Fallzahlen in der Schweiz reagiert hat Deutschland. Der Nachbar hat die Schweiz zum Risikogebiet erklärt. Personen, die aus der Schweiz nach Deutschland reisen, müssen seit Samstag für zwei Wochen in Quarantäne. Die deutschen Bundesländer aber können die Massnahme lockern.
- Unser Artikel zur momentanen Corona-Situation in der Schweiz.
- Hier haben wir für Sie die Krise in Grafiken zusammengestellt.
- Das Bundesamt für Statistik (BFS) bietet ebenfalls eine Seite mit umfangreichen Zahlen zum CoronavirusExterner Link.
- Hier finden Sie die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
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