The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Wahlplakate der Grünen

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Aufgewachsen am schönen Wohlensee habe ich schon lange ein Herz für Stauseen. Zu lesen, dass diese in Zukunft energetisch noch besser genutzt werden sollen, freut mich deshalb ungemein.

Herzliche Grüsse aus Bern

Wahlplakate der Grünen
Keystone / Martial Trezzini

Grüne Welle in der Schweiz rollt weiter: Die Grünen schneiden auch bei kantonalen Wahlen gut ab.

Im Kanton Basel-Stadt wurde am Wochenende gewählt. Und zumindest das Ergebnis der Parlamentswahlen lässt keine Zweifel offen: Grüne und Grünliberale schwimmen weiterhin auf der Erfolgswelle.

Der urbane Halbkanton folgt damit einem nationalen Trend, der sich bereits bei den letzten gesamtschweizerischen Wahlen gezeigt hat. Das zeigt eine Auswertung der letzten kantonalen Wahlen von Tamedia. Während die grossen, etablierten Parteien wie die Schweizerische Volkspartei (SVP), die Sozialdemokraten (SP) und die Freisinnigen (FDP) Wählergunst einbüssen, legen Grüne und Grünliberale weiterhin zu.

In allen acht Kantonen, die seit den nationalen Wahlen gewählt haben, konnten die Grünen Stimmen gewinnen. Im Schnitt noch stärker zulegen konnten gar die Grünliberalen.

Schwimmende Solaranlage
swissinfo.ch

Weltpremiere in den Walliser Alpen: Schwimmende Solarkraftwerke könnten zu einem Pfeiler der globalen Photovoltaik-Industrie werden.

Beim Thema Stauseen scheiden sich die Geister. Die einen finden sie gut, weil damit erneuerbare Energie gewonnen werden kann. Die anderen schlecht, weil sie einen massiven Eingriff ins Ökosystem darstellen.

Eine Schweizer Weltpremiere liefert nun der Pro-Seite ein neues Argument: Auf dem Lac des Toules in den Walliser Alpen haben Ingenieure eine schwimmende Solaranlage in Betrieb genommen. Der Speichersee lässt sich so energetisch noch besser nutzen.

Dass das Projekt ausgerechnet in den Alpen realisiert wurde, hat gute Gründe: «Die atmosphärische Schicht ist dünner und daher sind die ultravioletten Strahlen intensiver. Die Paneele sind bei niedrigen Temperaturen wirksamer, und wir können die Lichtreflexion auf der Schneedecke ausnutzen», erklärte der Ingenieur Guillaume Fuchs meinem Kollegen Luigi Jorio.

Jack Ma
Keystone / Jorge Silva / Pool

Wer hat von der Corona-Pandemie profitiert? Die Reichen.

Das ist der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien gewoben werden. Ausgerechnet die Reichsten dieser Erde haben von der Corona-Pandemie profitiert.

Allerdings stellt sich die Frage: Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos wird auf aktuell rund 200 Milliarden Dollar geschätzt. Spielt es da überhaupt noch eine Rolle, dass er dank der Pandemie 73 Millionen Dollar hinzugewonnen hat?

Ob die Schere zwischen Arm und Reich wegen Corona tatsächlich grösser wurde, ist unklar, wie die Credit Suisse in ihrem Global Wealth Report 2020Externer Link schreibt. Man dürfe nicht immer nur auf den gestiegenen Reichtum der Tech-Unternehmer schauen. Es gebe nämlich auch viele Geschäftsleute im Einzelhandel oder in der Modebranche, die einen Rückgang ihres Vermögens hätten hinnehmen müssen.

Corona-Patient im Spital
Keystone / Laurent Gillieron

Jetzt gilt die Schweiz in Deutschland als Covid-Risikogebiet: Das ist die Corona-Situation in der Schweiz.

Und wieder hat sich die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt. Am Montag meldete das Bundesamt für Gesundheit 17’440 neue Fälle, die in den letzten 72 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 5289 Fällen.

Gesundheitsminister Alain Berset hat deshalb die Bevölkerung am Montag aufgerufen, auf Kontakte nach Möglichkeit zu verzichten. Die meisten Ansteckungen geschähen im privaten Umfeld. Man darf gespannt sein, welche neuen Massnahmen der Bundesrat am Mittwoch verkündet.

Auf die stark steigenden Fallzahlen in der Schweiz reagiert hat Deutschland. Der Nachbar hat die Schweiz zum Risikogebiet erklärt. Personen, die aus der Schweiz nach Deutschland reisen, müssen seit Samstag für zwei Wochen in Quarantäne. Die deutschen Bundesländer aber können die Massnahme lockern.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Haben Sie «SwissCovid» resp. eine andere Tracing-App installiert? Wenn nicht, aus welchem Grund?

Ihre Haltung interessiert uns. Diskutieren Sie mit! Wir bemühen uns, Ihre Fragen und Kommentare in dieser Debatte zu beantworten und für unsere zukünftige Berichterstattung zu berücksichtigen. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um mit uns zu diskutieren. Hier finden Sie laufend neue Informationen zu der Situation in der Schweiz: Zum Artikel Coronavirus: Die Situation…

34 Kommentare
Diskussion anzeigen

Meistgelesen
Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft