Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Neuerdings sind mehr als 800'000 Auslandschweizer:innen registriert. Der grösste Teil lebt nach wie vor in Europa – allerdings hat eine bestimmte Weltregion in den letzten Jahren einen starken Zuwachs verzeichnet.
Freundliche Grüsse aus Bern
Erstmals mehr als 800’000 Auslandschweizer:innen.
Im Jahr 2022 wurden zum ersten Mal mehr als 800’000 Schweizer:innen im Ausland gezählt. Das ist ein Anstieg von 1,5% im Vergleich zu 2021. Und ein Anstieg von 34% seit 2002.
Damit wäre die Fünfte Schweiz bald der drittgrösste «Kanton». Interessant auch: Die Gruppe der über 65-Jährigen ist erneut am stärksten gewachsen.
Rund zwei Drittel aller Auslandschweizer:innen leben in Europa, immer mehr lassen sich aber auch in Asien nieder. In den letzten zehn Jahren waren insbesondere Kambodscha, Laos und Thailand hoch im Kurs.
- Den Artikel meiner Kollegin Melanie Eichenberger finden Sie hier.
- Hier finden SieExterner Link die Meldung des Bundesrats.
- Zu unserem Angebot für Auslandschweizer:innen geht es hier lang.
Der Bundesrat streicht Boni bei der Credit Suisse.
Die Regierung hat beschlossen, alle ausstehenden Boni der drei obersten Führungsebenen der Credit Suisse zu kürzen oder gleich ganz zu streichen. Betroffen davon sind rund tausend Mitarbeitende.
Diese Kürzungen machen etwa 50 bis 60 Millionen Franken aus – das ist ungefähr ein Zehntel aller aufgeschobenen Boni der 49’000 CS-Mitarbeitenden (Total: 635 Millionen). Der Entscheid kann noch vor Gericht angefochten werden.
Darüber hinaus hat der Bundesrat auch der UBS gewisse Pflichten auferlegt. So werden UBS-Mitarbeitende Abstriche bei ihrer Vergütung machen müssen, wenn der Bund im Rahmen seiner Garantien der Bank Geld zahlen muss.
- Hier geht es zur Agentur-Meldung.
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag der NZZ. (Paywall)
Neutralität – hat der Schweizer Weg ausgedient?
Das Bild der Schweiz hat seit dem russischen Angriffskrieg im Ausland starke Kratzer bekommen. Angesichts des internationalen Drucks ist die Position der Schweiz kaum noch haltbar, meinen der Historiker Sacha Zala und die politische Philosophin Katja Gentinetta.
Im neuesten Beitrag unserer Let’s talk-Videos diskutieren die beiden mit meinem Kollegen Balz Rigendinger darüber, ob das Schweizer Modell in seiner jetzigen Form überhaupt zukunftsfähig ist.
Sacha Zala sagt: «Die Zustimmungsrate von 96%, welche die Neutralität vor dem Einmarsch der Russen in die Ukraine hatte, bedeutet nur eins: Dass das Konzept so schwammig ist, dass man darunter verstehen kann, was man will.»
Sind Sie Auslandschweizer:in und möchten einmal bei Let’s talk teilnehmen? Dann melden Sie sich gerne bei meiner Kollegin Melanie Eichenberger: melanie.eichenberger@swissinfo.ch
- Hier geht es zum neuesten Let’s talk.
- Die Schweiz neu erfinden – der Strafrechtsprofessor Mark Pieth über die Schweizer Orientierungslosigkeit.
Umfrage: Was macht Ihnen in diesen Zeiten Sorgen?
Der russische Überfall in der Ukraine, steigende Lebenskosten, der Beinahe-Kollaps der Credit Suisse: Wir möchten gerne wissen, wie es Ihnen geht und was Ihnen in dieser Zeit Sorgen bereitet.
Sagen Sie es uns in der Umfrage der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG. Die Teilnahme ist anonym. Ihre Antworten werden vertraulich behandelt. Die Umfrage ist in Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch und dauert rund zehn Minuten.
Danke für Ihre Teilnahme!
- Hier geht es zur SRG-Umfrage.
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