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Leute machen Pause an einem Bergsee

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Würden Sie fünf Franken zahlen, um ein Foto auf einem berühmten Bootssteg zu machen? Die Gemeinde Iseltwald hat ein Drehkreuz errichtet, weil sie von Fans einer koreanischen Fernsehserie überrannt worden ist. Doch so eine Situation ist die Ausnahme. Die Schweiz hat kein Overtourism-Problem, sagt der Tourismus-Direktor.

Herzliche Grüsse aus Bern

LUftaufnahme des Rütlis
Keystone

Kein Overtourism: Die Tourist:innen sollen gut verteilt werden.

Der Wetterwechsel von nasskalt auf sommerlich kam in der Schweiz dieses Jahr etwas abrupt. Mit den warmen Temperaturen sind auch die Sommerferien gefühlt nicht mehr weit weg und die Schweizer Reisebranche schaut optimistisch auf die Hauptsaison.

Die neue Reiseverbands-Chefin erklärt im Interview mit dem Tages-Anzeiger, dass Ferien nun wieder mit mehr Vorlaufzeit gebucht werden. Es wird viel geflogen, obwohl die Preise gestiegen sind. In die Sommerferien verreisen die Schweizer:innen gerne ans Mittelmeer – nach Spanien, Griechenland, Türkei oder Zypern. Auch die USA und Asien sind beliebt. In der Schweiz dagegen sind dieses Jahr die Gäste aus Übersee zurück.

Der Chef von Schweiz Tourismus sagt im Interview mit der NZZ, dass die Schweiz aber kein Overtourism-Problem habe. Mithilfe von Social Media lockt Schweiz Tourismus die Tourist:innen gezielt von den Hotspots wie dem Berggasthaus Aescher weg und hin zu weniger bekannten Perlen – zum Beispiel nach Andelfingen im Kanton Zürich.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Patricia Islas

Wie kann die Schweiz ihren Ruf als Steuerparadies loswerden?

Es gibt bis heute das Bild, dass die Schweiz Geld von Grossunternehmen erhält, die anderswo auf dem Planeten aktiv sind.

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Die Nachfrage nach Autoreifen hat sich zuletz erholt. (Archivbild) KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA sda-ats

Wie schädlich ist Mikroplastik aus Reifen für uns?

Vier Kilogramm pro Jahr. So viel Material verliert ein durchschnittlicher Autoreifen pro Jahr. Und zwar in winzig kleinen Stückchen. Gemäss Schätzungen soll dieser Reifenabrieb die grösste Quelle für Mikroplastik in der Umwelt sein.

Die kleinen Teilchen gelangen überallhin, in Gewässer und Böden, und könnten so schliesslich auch im Salat auf unserem Teller landen. Wissenschaftler:innen der EPFL versuchen nun die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit zu erforschen.

Dass die Partikel giftig sind, ist schon mal klar. Das genaue Ausmass gilt es noch zu ergründen.

Stelleninserate in der Zeitung
© KEYSTONE / GAETAN BALLY

Ukrainer:innen: Arbeitslos trotz Fachkräftemangel.

In der Schweiz hört und liest man seit Monaten vom Fachkräftemangel – auch in diesem Briefing wurde das Problem schon erwähnt. Gleichzeitig leben in der Schweiz viele gut ausgebildete ukrainische Personen, die gern arbeiten würden. Das klingt nach zwei Umständen, die sich gut miteinander verbinden lassen.

Doch so einfach ist es nicht. Zwar hat nun eine Schweizer Bäuerin so qualifiziertes Personal für die Spargelernte wie noch nie. Doch auch sie bezweifelt, wie ideal dieses Arrangement ist.

Für die meisten Ukrainer:innen ist es in der Schweiz schwierig, überhaupt einen Job zu finden. Nur 17% finden Arbeit, wie SRF berichtet.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Was ist Ihre Lösung gegen Armut in der Schweiz?

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich – auch in der Schweiz. Wo würden Sie den Hebel ansetzen?

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beschädigtes Schiff im Freizeitpark Swissminiatur
© Keystone – Sda / Ti-press

Hagelsturm fegt über das Tessin.

Das Dach über dem Perron ist zersplittert, Trümmer liegen auf dem Bahnsteig, knapp vor der Südostbahn, die verschont blieb. Auch das Dach der Kirche von Saint-Ursanne im Jura hat grosse Schäden, am Sitz des Roten Kreuzes in Genf fehlen ganze Fensterläden. Im Wasser hat ein Schweizer Kursschiff starke Schlagseite und droht unterzugehen.

Was ist passiert? Im Tessin ist ein schwerer Hagelsturm niedergegangen. Die beschriebenen Szenen sind zwar echt, betreffen aber nur die Modelle der Bauten imFreiluftmuseum Swissminiatur. Erkennbar auch daran, dass die Menschen unbeeindruckt auf den Schiffs- und Parkbänken sitzen geblieben sind, während um sie herum Verwüstung herrscht. Gemäss dem Museumsdirektor seien mehr als hundert Modelle zerstört worden, der Park bleibt jedoch geöffnet.

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