Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Im Oberwallis gehen die Waldbrand-Löscharbeiten weiter – wobei der Einsatz von Armee-Helikoptern bei der Air Zermatt nicht sehr gut ankommt. Ausserdem: Zuckerfrei heisst nicht immer gesund. Zwei Forscherinnen suchen deshalb nach neuen Alternativen zu künstlichen Süssstoffen.
Freundliche Grüsse aus Bern
Waldbrand im Wallis: Die Löscharbeiten gehen weiter, um Helikopter-Einsatz entsteht Zwist.
Die Löscharbeiten im Oberwallis zur Bekämpfung des Waldbrands waren auch heute Mittwoch noch immer im Gang. Der Brand sei weiterhin nicht unter Kontrolle, die Lage sei jedoch stabil, hiess es vonseiten des Führungsstabs. Rund 50 evakuierte Personen warteten am Mittwoch weiter darauf, nach Hause zurückkehren zu dürfen.
Zu Feuer, Hitze und Wind kamen neue Probleme hinzu: Weil Bäume weggebrannt sind, sind gewisse Gebiete nun von einem Steinschlag-Risiko betroffen.
Zudem kam es offenbar zu einem Zwist um den Helikoptereinsatz. Die lokale Air Zermatt kritisierte, dass auch Super-Puma-Helikopter der Armee Löscheinsätze flogen. Dabei sei der Einsatz der Armee nicht nötig, die privaten Einsatzkräfte hätten die Lage im Griff.
- «Die Armee kommt, doch die Air Zermatt will sie nichtExterner Link» – der Beitrag des «Walliser Boten» zum Streit zwischen Armee und Air Zermatt.
- Der Blick hat daraufhin den Präsidenten der Air Zermatt, Philipp Perren, zum Helikopter-Knatsch befragtExterner Link.
- Der Kampf gegen das Feuer ist gefährlich. Einigen Einsatzkräften, die vor Ort den Brand bekämpfen, schmolzen die Schuhsohlen weg, wie es im Beitrag der Tagesschau von SRF hiess.Externer Link
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Süsse Forschung: Schweizer Forscherinnen suchen nach gesunden Alternativen zu Zucker.
Wie halten Sie es mit dem Zucker im Kaffee? Es gibt jene, die trinken ihn ausschliesslich zuckerfrei und geniessen die bittere Note. Und andere, die bringen das Getränk ungesüsst kaum hinunter. Wer es gerne süss hat – sei es nun beim Kaffee, beim Tee oder im Essen –, kann echten Zucker nehmen, oder künstliche und dadurch kalorienarme Süssstoffe.
Kalorienarm heisst aber noch nicht gesund, wie die Forschung zeigt. Auch die Weltgesundheitsorganisation rät inzwischen von der Verwendung von künstlichen Süssstoffen ab.
Zwei Schweizer Forscherinnen untersuchen deshalb zwei andere Arten von Süssstoffen, bei denen der Nutzen die gesundheitlichen Risiken überwiegen könnte. Die Rede ist von Erythrit und Xylit.
- Lesen Sie dazu den Wissenschaftsartikel unserer Kollegin Sara Ibrahim.
- Zucker war auch Thema in der vergangenen Frühjahrssession. Die Diskussion rund um die Einführung einer Zuckersteuer zeige, wie schwierig es in der Schweiz sei, über Zucker zu sprechen, schreibt unser Kollege Kessava Packiry in seinem Beitrag «Zucker – unser süsses Sorgenkind«.
- Den Würfelzucker, der aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, gibt es übrigens schon seit mehr als 170 JahrenExterner Link, wie SRF erklärt.
Die Schweiz bleibt in der Schusslinie: Der US-Kongress kritisiert die Schweiz wegen mutmasslichen Russland-Geschäften.
Die Kritik ist nicht neu, aber diesmal kommt sie erneut aus den USA: Der amerikanische Kongress ist der Auffassung, die Schweiz sei das bevorzugte Ziel russischer Oligarchen und korrupter Beamter, um ihr gestohlenes Geld zu verstecken.
Die so genannte Helsinki-Kommission des US-Kongresses hat am Dienstag Kritik an der angeblichen Rolle der Schweiz als Dienstleisterin für russische Übeltäter geäussert, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Zudem soll sie auch eine Schlüsselrolle bei der Umgehung russischer Exportkontrollen spielen.
Um die Russland-Sanktionen geht es auch in unserer Serie «Die Schweiz im Fadenkreuz». Dort beleuchten und hinterfragen wir, wie es um die Umsetzung der Sanktionen gegen Russland durch die Schweiz geht und wo die grössten «Blinden Flecken» sind.
- «Die Schweiz steht in den USA wegen Wäsche russischen Geldes oder gar als Sanktionsbrecherin am PrangerExterner Link» – lesen Sie hier den Artikel der NZZ. (Paywall).
- Hier geht es zu unserer Serie «Die Umsetzung der Russland-Sanktionen: Die Schweiz im Fadenkreuz«.
- «Russlandsanktionen: Darum sieht sich die Schweiz als Musterschülerin«. In diesem Interview hat unser Kollege Marc Leutenegger Erwin Bollinger vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mit der Kritik der G7-Staaten konfrontiert.
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Grosses Privileg: Mit dem Schweizer Pass lassen sich 187 Länder visafrei bereisen.
Es gibt Dinge, die unser Leben ab der Geburt massgeblich mitprägen, auf die wir aber zunächst keinerlei Einfluss haben. Dazu zählen Aussehen, Gesundheit – und Nationalität. Ob unsere Zugehörigkeit zu einem Staat nun etwas ist, auf das man stolz sein soll, oder im Gegenteil etwas, worauf man gar nicht stolz sein kann, ist eine weltanschauliche Frage.
Unbestrittener Fakt ist aber, dass sich mit gewissen Nationalitäten – und Pässen – die Welt einfacher bereisen lässt als mit anderen. Mit dem Schweizer Pass etwa kann man 187 Destinationen visafrei bereisen – in einem internationalen Ranking kommt der rote Pass mit dem weissen Kreuz damit auf Platz fünf der weltweit wertvollsten Pässe.
Den Podestplatz belegt Singapur, auf Platz zwei folgen Deutschland, Italien und Spanien. Am schwierigsten ist der visafreie Zugang zu anderen Ländern für Menschen aus Syrien, Irak oder Afghanistan.
- Hier geht es zum Artikel von 20 Minuten über das Ranking der wertvollsten PässeExterner Link.
- Den Schweizer Pass kann man durch Abstammung, Heirat oder nach langem Aufenthalt im Land erhalten. Das Einbürgerungsverfahren ist aber manchmal umständlich und kompliziert. Lesen Sie dazu unseren Beitrag «Schweizer:in werden».
- Sind Sie als Schweizer Bürger:in auf die Welt gekommen, haben das Bürgerrecht dann aber verloren? Oder haben Sie es erst später im Leben erworben – nachdem Sie zum Beispiel eine Schweizerin oder einen Schweizer geheiratet haben? Hier geht es zu unserer Debatte zum Thema Schweizer Bürgerrecht.
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