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Eine Person füllt ein Gesuch aus

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Sie haben es vielleicht beim Blick auf unsere Frontseite schon festgestellt. Unser heutiger Schwerpunkt sind die Wahlen vom kommenden 22. Oktober, und was sie für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer bedeuten. Das schon vorweg: In drei Kantonen ist E-Voting möglich.

Herzliche Grüsse aus Bern

Eine Person füllt ein Gesuch aus
Thomas Schneider, ASO

An den Nationalratswahlen 2023 ist E-Voting in drei Kantonen möglich.

Der Entscheid fiel heute Morgen: Der Bundesrat hat den Kantonen Basel-Stadt, St. Gallen und Thurgau erlaubt, bei den Nationalratswahlen im Oktober versuchsweise E-Voting zuzulassen. Zusätzlich zu den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern in allen drei Kantonen dürfen im Kanton Basel-Stadt auch Menschen mit Beeinträchtigungen elektronisch wählen.

Über 200’000 im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer haben sich in Wahlregistern eingetragen. Sie haben somit ein wesentliches politisches Gewicht. Die Diskussion kommt alle vier Jahre wieder hoch: Wäre ein 27. (virtueller) Kanton für die Auslandschweiz angebracht?

Darüber scheiden sich die Geister. Nicht alle Schweizer Parteien setzen sich in gleichem Mass für die Auslandgemeinschaft ein. Klar ist: Das E-Voting würde durch einen eigenen Wahlkreis vereinfacht.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

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Einer unserer Leser fragt, was die Auslandschweizer:innen der Schweiz zurückgeben – sagen Sie uns Ihre Meinung!

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Leerer Nationalratssaal
Keystone / Eq Images / Monika Flückiger

Wissen Sie noch, wie Sie den Wahlzettel nach Ihren politischen Vorlieben abändern können?

Hier kommt eine kleine Auffrischung für Ihre grauen Gehirnzellen. Das ist nicht abschätzig gemeint, denn schliesslich wählen wir in der Schweiz nur alle vier Jahre. Und da kann schon mal etwas vergessen gehen.

Natürlich können Sie ganz einfach die vorgedruckte Liste ihrer bevorzugten Partei ins Couvert stecken. Aber Sie haben auch verschiedene weitere Möglichkeiten: Kandidierende streichen, mit jemandem von einer anderen Liste ersetzen (panaschieren) oder den Namen einer Person doppelt aufschreiben (kumulieren), sollten Ihnen deren politische Ansichten gefallen.

Schliesslich kommen wir noch zum Bereich «Fortgeschrittene». Sie können eine leere Liste von A bis Z selber ausfüllen. Diese wird ebenfalls im Wahlmaterial mitgeliefert. Vergessen sie aber nicht, dass dies handschriftlich geschehen muss, ansonsten der Wahlzettel ungültig ist. Eine gute Wahlhilfe bietet ihnen für diesen Fall die Website «Smartvote.ch».

Parteiencheck-Logo Grüne Partei Schweiz
Kai Reusser / swissinfo.ch

Parteiencheck: Die Grüne Partei denkt global.

Wir haben die sechs grössten Parteien in der Schweiz gefragt, was sie für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer machen. Nach SVP, SP, FDP und Die Mitte sind heute die Grünen an der Reihe. Die Partei hat keine internationale Sektion, dazu fehlen ihr die Mittel. Sie denkt aber über eine Gründung vor dem Herbst nach.

Trotzdem fühlt sich die Partei der Schweizer Diaspora im Ausland verbunden, wie uns die Generalsekretärin sagte. Mehrere Parteimitglieder würden besonders in Grenzregionen leben. Man bemühe sich, für die Fünfte Schweiz zugänglich zu sein.

In der Frage des E-Votings ist für die Grünen wichtig, dass dieses nicht zu einem Geschäft, sondern staatlich geregelt wird. «Wir sind nicht damit einverstanden, dass die Post am E-Voting verdient«, sagt die Generalsekretärin.

Eine Frau hängt Wäsche auf einem Wäscheständer vom Typ Stewi auf
Keystone / Gaetan Bally

Rettung in letzter Minute für die Traditionsmarke Stewi.

Wer kennt sie nicht in der Schweiz, die «Wäschespinne» von Stewi? Nun drohte der Traditionsfirma aus Winterthur das Ende – wir haben darüber berichtet. Am 30. Juni schrieb SRF News: «Für ihre weltbekannte Erfindung gibt es nur noch wenig Hoffnung.»

Nun kommt die Rettung, und zwar aus dem Ländle! Die Liechtensteiner Firma Reichardt AG übernimmt Stewi per Ende August, wie die Handelszeitung berichtet. Die Firma ist in der Kunststoff- und Metallverarbeitung tätig.

Der Standort in der Schweiz soll beibehalten werden, mit einer kleinen regionalen Verschiebung. Auch die Arbeitsplätze können «mit wenigen Fluktuationen alle erhalten bleiben», wie es heisst.

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