Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Der Lehrpersonenmangel ist in der Schweiz ein allgegenwärtiges Thema. Auch ich bin – ohne Diplom – schon in einer Schule eingesprungen. Die Schweizerschulen im Ausland kämpfen ebenfalls um genügend Lehrpersonen. Obwohl eigentlich viele junge Lehrkräfte an einem Auslandaufenthalt interessiert wären.
Herzliche Grüsse aus Bern
Schweizerschulen: Das Schweizerkreuz allein reicht nicht mehr, um genug Lehrpersonen und Schüler:innen anzulocken.
Seit Monaten sind die fehlenden Lehrpersonen ein grosses Thema in der Schweiz – im Kanton Zürich, dem grössten in der Schweiz, können jetzt sogar Personen ohne ein Lehrdiplom unterrichten.
Die Lehrer:innen fehlen jedoch nicht nur in der Schweiz. Auch die Schweizerschulen im Ausland kämpfen mit dem Lehrpersonenmangel. Barbara Sulzer-Smith, die abtretende Geschäftsführerin von educationsuisse, hat meiner Kollegin Melanie Eichenberger im Interview gesagt, warum. Zwar würden viele junge Lehrpersonen gern ins Ausland gehen. Aber sie möchten sich nicht für mehrere Jahre verpflichten.
Zusätzlich spüren die Schweizerschulen den Wettbewerbsdruck. Früher hat das Schweizer Kreuz gereicht, um die Schule zu füllen. Heute braucht es eine klare Position und eine Vermarktung, die auch lokale Schüler:innen anzieht.
- Lesen Sie hier das ganze Interview und erfahren Sie, warum die Schweizerschulen trotz Lehrpersonenmangel nicht auf Personen ohne Diplom ausweichen.
- Wie fühlt sich das an, ohne Ausbildung eine Klasse zu unterrichten? Ich weiss es, Sie können es hier in unserem Artikel nachlesen.
- In unserer Reportage erfahren Sie, wie Kinder aus der Ukraine den Schulalltag in der Schweiz erleben.
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Ferien auf vier Rädern: Wohnmobile und Camper boomen in der Schweiz.
Die Niederlande gelten als Campingnation; die Wohnmobile mit den gelben Nummernschildern sind im Sommer auch von den Schweizer Strassen nicht wegzudenken. Doch nun hat die Schweiz aufgeholt: Neu besitzen die Schweizer:innen im Verhältnis zur Einwohnerzahl genau so viele Campingwagen wie die Niederländer:innen.
Im Wohnmobil kann man die Welt entdecken und hat die Kaffeemaschine und das eigene Bett dabei. Spätestens seit Corona sind auch die Schweizer:innen auf den Geschmack des «Vanlife» gekommen. Im vergangenen Jahr waren in der Schweiz 87’400 Campingfahrzeuge registriert, doppelt so viele als noch vor zehn Jahren.
Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage, aber auch die Preise für Campingbusse und Wohnmobile in die Höhe getrieben. Doch ein Ende der Nachfrage ist nicht in Sicht.
- Lesen Sie hier im Artikel des Tages-AnzeigersExterner Link, wie viel man für einen neuen Camper hinblättern muss.
- Die Natur lockt nicht nur Camper, auch Zeltler:innen ohne Fahrzeug schlagen ihr Lager gern draussen auf – ohne Rücksicht auf Gesetze und Tierwelt, wie Sie hier in unserem Artikel lesen können.
- Stichwort Vanlife: Ist das einfache und freie Leben im Bus auch in der kleinen Schweiz möglich? Lesen Sie hier unsere Reportage vom Vanlife-Festival.
Wahlkampffinanzierung: SVP-nahe Stiftung will keine Kleinspenden offenlegen.
Gestern habe ich im Briefing bereits über die Wahlkampffinanzierung gesprochen und die Thematik der anonymen Kleinspenden aufgenommen. Spender:innen, die eine Summe von unter 15’000 Franken überweisen, müssen auch mit den neuen, strengeren Transparenzregeln nicht offengelegt werden.
Können so die Transparenzregelung umgangen werden? Das fragt sich heute der Tages-Anzeiger am Beispiel der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP). Diese wird im Wahlkampf von der Stiftung für bürgerliche Politik finanziell unterstützt. Rolf Dörig, SVP-Mitglied, Präsident der Stiftung und Präsident des Versicherers Swiss Life, geht davon aus, dass private Unterstützer:innen, welche die SVP mit Grossspenden via die Stiftung unterstützen, nicht publik gemacht werden.
Die Finanzkontrolle des Bundes sieht das anders. Wenn ein Betrag von über 15’000 Franken explizit für einen Wahlkampf einbezahlt wird, muss der Spender oder die Spenderin offengelegt werden. Ist die Spende dagegen generell für die Partei und ihre Aktivitäten bestimmt, ist sie nicht meldepflichtig. Eine Wahlkampfspende muss also auch beim Weg über die Stiftung zum Spender oder der Spenderin verfolgbar sein.
- Lesen Sie den Artikel des Tages-AnzeigersExterner Link über die Gönner:innen-Stiftung der SVP.
- Über zu wenig Spenden muss sich die SVP sicherlich nicht beklagen, gemäss dieser Übersicht von WatsonExterner Link hat die Partei gesamthaft das grösste Wahlkampfbudget zur Verfügung.
- Aufgefallen ist der junge Zürcher Nationalrat Andri Silberschmidt von der FDP.Die Liberalen: Er hat mit 280’000 Franken ein sehr hohes Wahlkampfbudget – Artikel vom BlickExterner Link.
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Ist die Schweiz wirklich so glücklich?
Arbeitet präzis und murrt nicht: Wenn die Drohne Inventur macht.
Vermutlich ist uns allen schon mal eine über den Kopf gesurrt: Drohnen sind allgegenwärtig geworden. Und ihr Aufgabengebiet wird stetig grösser, längst ist sie vieles mehr als ein Spielzeug von Hobby-Fotograf:innen.
Auch in der Schweizer Wirtschaft hat die Drohne als fliegende Mitarbeiterin einen unverzichtbaren Platz eingenommen. Sie erledigt Aufgaben schneller und genauer als ein Mensch es kann. Zum Beispiel das Erfassen von Lagerbeständen in riesigen Hallen.
Kennt die Drohne den 3D-Plan einer Halle, fliegt sie mühelos im Halbdunkel an Pfosten und Balken vorbei, scannt das Volumen aller Vorräte und liefert das Ergebnis sogleich ab.
- Lesen Sie hier im Artikel meines Kollegen Marc, was die Inspektionsdrohnen des Schweizer Startups Tinamu alles können.
- Drohnen sind nicht nur praktisch, sie können auch Aufgaben übernehmen, für die Menschen sich in Gefahr begeben müssen. Zum Beispiel bei der Feuerwehr, wie sie in unserem Artikel nachlesen können.
- Drohnen gibt es in verschiedenen Formen. Zum Beispiel diese hier, die fliegt wie ein Habicht und fürs Aufladen auf Stromdrähten landet – Artikel von SWI swissinfo.ch.
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