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Schweizerschulen im Ausland müssen auch um Lehrpersonal kämpfen.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Der Lehrpersonenmangel ist in der Schweiz ein allgegenwärtiges Thema. Auch ich bin – ohne Diplom – schon in einer Schule eingesprungen. Die Schweizerschulen im Ausland kämpfen ebenfalls um genügend Lehrpersonen. Obwohl eigentlich viele junge Lehrkräfte an einem Auslandaufenthalt interessiert wären.

Herzliche Grüsse aus Bern

Kinder spielen vor der Schweizerschule in Bogota
educationsuisse

Schweizerschulen: Das Schweizerkreuz allein reicht nicht mehr, um genug Lehrpersonen und Schüler:innen anzulocken.

Seit Monaten sind die fehlenden Lehrpersonen ein grosses Thema in der Schweiz – im Kanton Zürich, dem grössten in der Schweiz, können jetzt sogar Personen ohne ein Lehrdiplom unterrichten.

Die Lehrer:innen fehlen jedoch nicht nur in der Schweiz. Auch die Schweizerschulen im Ausland kämpfen mit dem Lehrpersonenmangel. Barbara Sulzer-Smith, die abtretende Geschäftsführerin von educationsuisse, hat meiner Kollegin Melanie Eichenberger im Interview gesagt, warum. Zwar würden viele junge Lehrpersonen gern ins Ausland gehen. Aber sie möchten sich nicht für mehrere Jahre verpflichten.

Zusätzlich spüren die Schweizerschulen den Wettbewerbsdruck. Früher hat das Schweizer Kreuz gereicht, um die Schule zu füllen. Heute braucht es eine klare Position und eine Vermarktung, die auch lokale Schüler:innen anzieht.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Haben Sie als Auslandschweizer:in im Ausland geheiratet? Wie waren dabei Ihre Erfahrungen mit den Behörden?

Leben Sie in einer gemischt-nationalen Ehe? Welche Erfahrungen haben Sie bei der Eintragung / Anerkennung der Ehe gemacht?

17 Kommentare
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Schweizer:innen geniessen die Ferien im Wohnmobil.
Copyright 2020 The Associated Press. All Rights Reserved

Ferien auf vier Rädern: Wohnmobile und Camper boomen in der Schweiz.

Die Niederlande gelten als Campingnation; die Wohnmobile mit den gelben Nummernschildern sind im Sommer auch von den Schweizer Strassen nicht wegzudenken. Doch nun hat die Schweiz aufgeholt: Neu besitzen die Schweizer:innen im Verhältnis zur Einwohnerzahl genau so viele Campingwagen wie die Niederländer:innen.

Im Wohnmobil kann man die Welt entdecken und hat die Kaffeemaschine und das eigene Bett dabei. Spätestens seit Corona sind auch die Schweizer:innen auf den Geschmack des «Vanlife» gekommen. Im vergangenen Jahr waren in der Schweiz 87’400 Campingfahrzeuge registriert, doppelt so viele als noch vor zehn Jahren.

Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage, aber auch die Preise für Campingbusse und Wohnmobile in die Höhe getrieben. Doch ein Ende der Nachfrage ist nicht in Sicht.

Die SVP hat ein sehr grosses Wahlkampfbudget.
Keystone

Wahlkampffinanzierung: SVP-nahe Stiftung will keine Kleinspenden offenlegen.

Gestern habe ich im Briefing bereits über die Wahlkampffinanzierung gesprochen und die Thematik der anonymen Kleinspenden aufgenommen. Spender:innen, die eine Summe von unter 15’000 Franken überweisen, müssen auch mit den neuen, strengeren Transparenzregeln nicht offengelegt werden.

Können so die Transparenzregelung umgangen werden? Das fragt sich heute der Tages-Anzeiger am Beispiel der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP). Diese wird im Wahlkampf von der Stiftung für bürgerliche Politik finanziell unterstützt. Rolf Dörig, SVP-Mitglied, Präsident der Stiftung und Präsident des Versicherers Swiss Life, geht davon aus, dass private Unterstützer:innen, welche die SVP mit Grossspenden via die Stiftung unterstützen, nicht publik gemacht werden.

Die Finanzkontrolle des Bundes sieht das anders. Wenn ein Betrag von über 15’000 Franken explizit für einen Wahlkampf einbezahlt wird, muss der Spender oder die Spenderin offengelegt werden. Ist die Spende dagegen generell für die Partei und ihre Aktivitäten bestimmt, ist sie nicht meldepflichtig. Eine Wahlkampfspende muss also auch beim Weg über die Stiftung zum Spender oder der Spenderin verfolgbar sein.

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Drohnen können auch Aufgaben übernehmen, bei denen sich Menschen in Gefahr begeben würden.
TINAMU

Arbeitet präzis und murrt nicht: Wenn die Drohne Inventur macht.

Vermutlich ist uns allen schon mal eine über den Kopf gesurrt: Drohnen sind allgegenwärtig geworden. Und ihr Aufgabengebiet wird stetig grösser, längst ist sie vieles mehr als ein Spielzeug von Hobby-Fotograf:innen.

Auch in der Schweizer Wirtschaft hat die Drohne als fliegende Mitarbeiterin einen unverzichtbaren Platz eingenommen. Sie erledigt Aufgaben schneller und genauer als ein Mensch es kann. Zum Beispiel das Erfassen von Lagerbeständen in riesigen Hallen.

Kennt die Drohne den 3D-Plan einer Halle, fliegt sie mühelos im Halbdunkel an Pfosten und Balken vorbei, scannt das Volumen aller Vorräte und liefert das Ergebnis sogleich ab.

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