Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Die Weltlage ist zurzeit düster. Zur Abwechslung rücken wir an dieser Stelle heute eine positive Geschichte ins Zentrum – wie im Emmental ein Syrer und ein Italiener den weltbekannten Käse herstellen.
Freundliche Grüsse aus Bern
«Ich bin stolz darauf, Käser zu sein.»
Es gibt wenig, dass als so schweizerisch wahrgenommen wird wie der löchrige Emmentaler – auch im Ausland, ist dieser Käse doch ein Exportschlager. Wir haben mal nachgeschaut, wer ihn eigentlich heute produziert. Und haben Yammen und Andrea kennengelernt.
Yammen ist wegen dem Krieg aus Syrien geflohen und fand sich im tiefsten Emmental wieder. Dort produziert er Käse, neuerdings zusammen mit Andrea, der aus Italien in die Schweiz migrierte. Beide entdeckten hier ihre Leidenschaft für die Kunst der Käseherstellung – und einen Weg, ein würdiges Leben zu führen.
Das ist auch für die produzierende Firma wichtig, denn den Arbeitskräftemangel spüren sie auch im bernischen Emmental. Eine Win-Win-Situation also, auch wenn sie das Resultat von unschönen Ereignissen ist. Das gibt immerhin Hoffnung.
- Hier finden Sie den Artikel von Luca Beti.
- Die Geschichte der Käseunion, die im letzten Jahrhundert eine wichtige Rolle für die Käse-Exportnation Schweiz spielten.
- Schweizer Käse-Tradition unter Druck – 2023 wird in der Schweiz zum ersten Mal der Import von ausländischem Käse das Exportvolumen von «Swiss Made»-Käse übersteigen.
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Die neue «dialog»-Debatte: Haben die Grünen ihren Zenit überschritten?
Die grosse Erkenntnis dieser Wahlen war, dass die grüne Welle fürs Erste vorbei ist – die Grüne wie auch die Grünliberale habe stark eingebüsst. Obwohl der Klimawandel noch immer weit oben bei den Sorgen der Bevölkerung rangiert.
Was sind die Gründe? Das «dialog»-Team hat Artikel aus der ganzen Schweiz gesammelt, um zu zeigen, wie vielschichtig die Gründe für die Niederlage der Grünen sind. Und wie immer eine Debatte dazu lanciert – nehmen auch Sie teil
- Hier geht es zum neuen «dialog»-Beitrag.
- Wie die Parteien in der Fünften Schweiz abgeschnitten haben, können Sie hier nachlesen.
Die FIFA-Affäre endet mit der Einstellung des Strafverfahrens.
Der Verdacht auf eine Instrumentalisierung der Bundesanwaltschaft durch die Fifa hätte nicht erhärtet werden können, schreiben die mit der Untersuchung betreuten ausserordentlichen Bundesanwälte. Damit wird das Strafverfahren gegen den ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber, Fifa-Präsident Gianni Infantino, den Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold sowie weitere beschuldigte Personen wie erwartet eingestellt.
Zur Erinnerung: Es ging um mehrere informelle Treffen zwischen 2015-2017, die nicht protokolliert wurden. Wie geschrieben wird, ging es darum, für Arnold eine Stelle bei der Bundesanwaltschaft zu finden – und nicht um den Fifa-Verfahrenskomplex.
Gianni Infantino freuts, er lässt ausrichten: «Es ist jetzt allen klar, dass die Anschuldigungen gegen mich nur verzweifelte Versuche von armen, neidischen und korrupten Leuten waren, meinen Ruf anzugreifen.» Wer diese Leute sind, führt er nicht weiter aus.
- Hier finden SieExterner Link den Beitrag von SRF News.
- Auch der Blick schreibt darüberExterner Link.
- Der lange Schatten des Fifa-Skandals – Ein Artikel aus unserem Archiv.
Die Hilfe für Afghanistan läuft nur spärlich an.
Am 7. Oktober kam es in Westafghanistan zu einem grossen Erdbeben – am gleichen Tag, als die Hamas ihren Terrorangriff auf Israel ausführte. Wenig verwunderlich hat das Erdbeben wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Vermutlich sind 2000 Menschen dabei gestorben, die Hilfswerke sind noch immer nicht in alle Dörfer vorgedrungen. Mehr als 100’000 Leute sind auf Hilfslieferungen angewiesen, bald bricht zudem der Winter an.
Dies alles zu einer Zeit, in der Afghanistan ohnehin Hilfe braucht: Nach der Machtübernahme der Taliban herrschten chaotische Zustände im Land, noch immer leidet die Bevölkerung. «Die Lage ist katastrophal», sagt eine Unicef-Vertreterin.
- Hier geht esExterner Link zum Artikel von SRF News.
- Spenden via Glückskette können Sie hierExterner Link.
- Auslandschweizer:innen spenden gerne, wie eine neue Studie festgestellt hat.
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