Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
In russischen Drohnen befinden sich Chips aus der Schweiz, Emmanuel Macron ist auf Staatsbesuch in der Schweiz und Brigitte in Suriname ist die erste Auslandschweizerin, die bei der Fernsehsendung “Bauer, ledig, sucht…” mitmacht.
Herzliche Grüsse aus Bern
Auf diesen Wegen gelangen Schweizer Komponenten in russische Killerdrohnen.
Trotz Sanktionen werden russische Kampfdrohnen noch immer mit Teilen aus dem Westen ausgestattet. Auch mit Chips aus der Schweiz, und zwar mit solchen, die 2023 hergestellt wurden.
Wie kann das geschehen? Meine Kollegin Elena Servettaz zeigt in ihrer Recherche, wie die Schweizer Chips in den russischen Drohnen landen. In Russland widmen sich ganze Industriezweige, Regierungsstellen und kriminelle Kreise der Umgehung von Sanktionen, schreibt sie.
Die Wege, die an den Sanktionen vorbeiführen, sind vielfältig. In den meisten Fällen arbeiten russische Vermittler:innen mit Emigrant:innen aus ehemaligen Sowjetländern zusammen. Die Komponenten werden zum Beispiel über türkische oder chinesische Handelsfirmen oder über Vermittlerländer wie Kirgisistan oder Kasachstan nach Russland importiert.
- Folge den Chips: Lesen Sie hier unsere Recherche zur Lieferkette der verbotenen Teile in Russlands Drohnen.
- Wenn die Chips nicht aus der Schweiz kommen, dann von woanders – Interview mit einem russischen Militärexperten bei SWI swissinfo.ch.
- Und hier noch ein Beispiel für eine Drohne, die nichts mit Krieg zu tun hat: Diese Drohne arbeitet in einer Lagerhalle und misst deren Bestände haargenau – Artikel von SWI swissinfo.ch
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Roter Teppich ausgerollt: Emmanuel Macron auf Staatsbesuch in der Schweiz.
Bern erwartet heute hohen Besuch, “der Besuch des Jahres”, wie Blick meint, der Tages-Anzeiger schreibt gar von einem “Fastmonarch”. Gemeint ist Emmanuel Macron. Der französischePräsident macht mit seiner Frau Brigitte Macron und Delegation einen Staatsbesuch in der Schweiz.
Vierundzwanzig Stunden wird er in der Schweiz verbringen, heute um 13:30 Uhr soll der französische Staatsjet in Bern-Belp landen. Auf dem Plan für den Besuch stehen ein Empfang in Bern, Reden und Gespräche an, es werden Abkommen und Vereinbarungen unterzeichnet und am Abend wird zum Galadiner gebeten.
Morgen geht es in die Romandie, wo ein Besuch der Fondation Jean Monnet an der Uni Lausanne ansteht. Danach fährt Macron mit dem Zug nach Genf. Auf der Fahrt kann er aber nicht in Ruhe die schöne Aussicht geniessen, denn Start-Up-Unternehmer:innen werden ihm ihre Erfindungen präsentieren.
- Macrons Stippvisite in der Schweiz – Ticker des Tages-AnzeigersExterner Link.
- Wie teuer ist dieser Staatsbesuch, welcher Wein wird am Diner serviert? Der Blick hat die Details.Externer Link
- Von AKW über Opulenz bis Zürich: Die NZZ hat ein ABC zum BesuchExterner Link von Macron erstellt. (Paywall)
- Als Adolf Ogi den chinesischen Präsidenten mit einem Kristall beruhigen musste: Die besten Anekdoten von vergangenen Staatsbesuchen in der Berner ZeitungExterner Link.
Bäuerin, ledig, sucht: Eine Auslandschweizerin in Suriname sucht im Fernsehen einen Mann.
In meiner Zeit als Regionaljournalistin habe ich mehrmals über die Fernsehsendung “Bauer, ledig, sucht…” des Privatsenders 3+ geschrieben und Bauern porträtiert, die im Fernsehen ihr Liebesglück gesucht haben.
Die Auslandschweizerin Brigitte sorgt nun dafür, dass ich erneut über die Sendung schreibe. Sie wohnt im südamerikanischen Land Suriname, wo sie eine kleine Farm mit Bananen- und Kakaobäumen betreibt. Weil sie gern einen Partner aus der Schweiz hätte, macht sie bei der Kuppelsendung mit.
Aus mehreren Zuschriften hat sie einen Mann ausgewählt, der nach Suriname gereist ist, um die Bäuerin kennenzulernen. Brigitte hat hohe Ansprüche und testet Stefan mit verschiedenen Prüfungen auf seine Tropentauglichkeit, etwa mit Hühnerfüssen in der Suppe.
- Die erste Auslandschweizerin bei “Bauer, ledig, sucht” – Artikel von SWI swissinfo.ch.
- Auslandschweizer-Bauern in Russland – Artikel von SRF via SWI swissinfo.ch.
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Briefkasten an steuergünstiger Lage: Auf Schweizer Immobilienportale werden illegale Scheindomizile angeboten.
Vermögenden Personen stehen viele Türen offen, zum Beispiel zum Gerichtssaal, weil sie sich das Prozessieren leisten können, wie mein Kollege Renat Künzi gestern an dieser Stelle schrieb. Doch wer viel Geld hat, muss auch viele Steuern bezahlen. Watson berichtet heute über einen Trick, wie versucht wird, dies zu vermeiden.
Auf Immobilienportalen in der Schweiz werden Briefkasten in Steueroasen angeboten. Verlegt man den Hauptwohnsitz an einen steuergünstigen Ort, etwa im Kanton Zug oder Schwyz, können Tausende von Franken gespart werden.
Natürlich ist so ein Scheindomizil im Briefkasten illegal. Doch es gibt einen Graubereich, wie ein Steuerexperte für Reiche erklärt. Wer eine Wohnung in Zürich und an eine an einem steuergünstigen Ort besitzt, kann diejenige in Zürich als Ferienwohnung deklarieren. Die Stadt Zürich führt jährlich 25 bis 30 Abklärungen durch, um herauszufinden, ob Leute mit Ferienwohnsitz in Zürich tatsächlich in der Stadt wohnen.
- Steuertrick mit mehreren Domizilen: Artikel von Watson.Externer Link
- 66 Milliarden Franken hinterzogene Steuern wurden im Rahmen der Steueramnestie deklariert – Artikel von 20 MinutenExterner Link.
- Wie funktionieren Steuern in der Schweiz? Unser Serviceartikel zum Thema.
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