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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Die Sommerferien kommen näher und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten erinnert an die Grenzen der Unterstützung, die es im Notfall im Ausland leisten kann, indem es auf das Prinzip der Eigenverantwortung verweist.

Wie sieht es bei Ihnen aus, haben Sie Ihre Ferien gut geplant?

Gute Lektüre!

viele leute warten am flughafen
Vor den Sommerferien möchte das EDA die Bevölkerung für die Grenzen der Unterstützung im Ausland sensibilisieren. Keystone / Ennio Leanza

Kurz vor den Sommerferien erinnert das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) die Bevölkerung an die Möglichkeiten und Grenzen der konsularischen Unterstützung im Ausland. In Notfällen wie Unfällen, Todesfällen, Naturkatastrophen oder einer Inhaftierung kann die Schweiz Hilfe leisten, aber nur unterstützend.

Reisende sowie Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind grundsätzlich selbst verantwortlich und müssen über eine gute Vorbereitung, einen ausreichenden Versicherungsschutz und aktuelle Informationen über die Lage vor Ort verfügen.

Im Jahr 2025 hat das EDA 1238 Fälle von konsularischem Schutz bearbeitet, was einem Anstieg von 14% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Botschaft des EDA ist klar: Der konsularische Schutz ist keine Rückführungsversicherung. Das EDA kann informieren, koordinieren und vermitteln, übernimmt aber weder Spitalkosten noch Kosten für die Rückreise und kann nicht in Gerichtsverfahren anderer Staaten eingreifen.

Was bedeutet dies für die rund 840’000 Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit, die ausserhalb der Eidgenossenschaft leben, und welche Herausforderungen stellt die alternde Auslandschweizer-Gemeinschaft für die Konsularische Direktion dar? Dies hat meine Kollegin Melanie Eichenberger in ihrem Artikel behandelt.

frau am schreibtisch von hinten
Der Bericht hat 100 Schlüsselindikatoren analysiert, um einen Überblick über die Gesundheit der jüngeren Menschen zu geben. KEYSTONE / CONNECT IMAGES

Der Stress nimmt bei der jungen Generation in der Schweiz zu. Dies geht aus dem ersten umfassenden nationalen Monitoring zur Gesundheit der Bevölkerungsgruppe unter 25 Jahren hervor, welches das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht hat.

Gemäss der Studie beurteilt die grosse Mehrheit der Jugendlichen in der Schweiz ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut, und im Vergleich zu den Neunzigerjahren hat sich die Kindersterblichkeit halbiert. Gleichzeitig nehmen jedoch psychische Probleme, chronische Störungen und soziale Risiken wie Mobbing in der Schule zu, insbesondere bei Mädchen und sozial benachteiligten Jugendlichen.

Das negativste Bild wird für die 11- bis 15-Jährigen gezeichnet, die weniger zufrieden sind als in den vergangenen Jahren. Dazu sagt Annette Fahr, Verantwortliche für den Bericht beim BAG: «Das Lebensumfeld der Jugendlichen ist komplexer geworden. Sie müssen neue Herausforderungen bewältigen und erleben tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen.»

Der Bericht hebt mögliche Ursachen hervor, wie die problematische Nutzung sozialer Medien, Schlafstörungen, Stress und andere psychische Probleme. Zu den positiven Aspekten: Die Jungen bewegen sich mehr und der Konsum von Alkohol und Cannabis ist zurückgegangen.

Aussicht mit See und Bergen
Ist es für die Schweiz vorteilhaft, eine schöne Kulisse für internationale Treffen auf höchster Ebene zu bieten? Xinhua News Agency.all Rights Reserved

Die technischen Gespräche, die in der Schweiz auf dem Bürgenstock im Rahmen der Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfanden, sind abgeschlossen.

Am Ende der Konsultationen «wurde beschlossen, vier Arbeitsgruppen zu bilden, die sich der Aufhebung der Sanktionen, der Atomfrage, dem Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Entwicklung des Iran widmen, sowie eine Überwachungsgruppe», sagte der stellvertretende iranische Aussenminister Kazem Gharibabadi.

Mit der Ausrichtung dieses Treffens ist die Schweiz ins Zentrum der internationalen Geopolitik zurückgekehrt, wenn auch in einer Nebenrolle, so der Tages-Anzeiger. Die Vermittler waren Pakistan und Katar, wobei letzteres sich der Welt auch als Gastgeber des «Lake Lucerne Summit» präsentierte. Das Resort auf dem Bürgenstock gehört nämlich dem katarischen Staatsfonds. Neben Mitarbeitenden der Kantonspolizei wurden seit dem 19. Juni auch rund 1300 Angehörige der Armee pro Tag eingesetzt, schreibt das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) heute und zeigt sich erfreut, dass alles reibungslos verlaufen sei.

«Um nur einen schönen Rahmen zu bieten», hat die Eidgenossenschaft Logistik und Sicherheit gewährleistet und dabei erhebliche Kosten übernommen, schreibt der Tagi und fragt: «Hat es sich gelohnt?» Laut dem SVP-Nationalrat und Aussenpolitik-Experten Franz Grüter lautet die Antwort «ja». Es sei klar, dass Konferenzen auf so hohem Niveau hohe Kosten verursachen, «aber der wirtschaftliche Nutzen ist weitaus grösser«, argumentiert er. Der Benzinpreis ist bereits leicht gesunken. Hinzu komme der positive Werbeeffekt der Bilder vom Bürgenstock, von den Alpen und vom Vierwaldstättersee, die um die Welt gehen, schliesst der Tages-Anzeiger.

Gebäude mit Olympia-Ringen davor
Olympische Winterspiele in der Schweiz: Ja oder Nein? Laut dem Bundesrat soll nicht das Volk entscheiden. Lookphotos / Daniel Schoenen Fotografie

Der Bundesrat unterstützt die Kandidatur der Schweiz für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2038 mit 200 Millionen Franken. Über die Durchführung der Spiele soll keine Volksabstimmung stattfinden, entscheiden soll nur das Parlament. Laut einigen Stimmen ist dies problematisch.

«Es scheint mir keine gute Strategie zu sein, bei einer nationalen Olympiakandidatur auf eine Volksabstimmung zu verzichten», sagt Martin Müller, ausserordentlicher Professor am Institut für Geografie und Nachhaltigkeit der Universität Lausanne, gegenüber RSI.

«Wir sind in der Schweiz, und die Schweiz ist bekannt für die Legitimierung grosser Projekte durch das Volk», sagt er und erinnert daran, dass in der Vergangenheit im Wallis und in Graubünden die Stimmbevölkerung dreimal Projekte im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Olympischen Winterspiele abgelehnt hat.

Für Müller lassen sich diese Ablehnungen vor allem damit erklären, dass es schwierig ist nachzuweisen, dass die erforderlichen Ressourcen im Interesse des Gebiets und seiner Bewohner:innen eingesetzt würden. Der Bundesrat hat die zehn beteiligten Kantone und 14 Austragungsorte aufgefordert, ihrerseits insgesamt rund 200 Millionen Franken beizusteuern. Allfällige Verluste werden nicht gedeckt; diese bleiben bei den Organisatoren.

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