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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

sofern es die Postdienste Ihres Wohnsitzlandes zulassen, sollten Sie in Kürze Ihre Abstimmungsunterlagen erhalten. Die erste SRG-Umfrage im Vorfeld der Abstimmungen vom 27. September liefert an diesem Freitag erste Erkenntnisse: Die Neutralitätsinitiative hat Mühe zu überzeugen, während die Ernährungsinitiative die Wählerschaft spaltet.

Die Diaspora unterscheidet sich jedoch von den Landsleuten in der Schweiz durch eine deutlich stärkere Unterstützung für die Initiative, der die Produktion und den Konsum pflanzlicher Lebensmittel fördern soll. Aber Vorsicht: Der Abstimmungskampf hat gerade erst begonnen und die Kräfteverhältnisse können sich noch verschieben.

Viel Spass beim Lesen.

Ein Wahlplakat
Die Wahlplakate zur Neutralitätsinitiative sind allgegenwärtig, die Stimmung beeinflussen mögen sie aber bisher nicht. Keystone / Andreas Becker

Die erste Umfrage der SRG zu den Abstimmungen vom 27. September zeigt zwei Tendenzen: Eine Mehrheit der Schweizer:innen würde die Neutralitätsinitiative ablehnen, während die beiden Lager bei der Ernährungsinitiative Kopf an Kopf liegen – und zwar trotz fehlender Unterstützung durch die grossen Parteien.

Das Anliegen, das eine Rückkehr zu einem strengen Neutralitätsverständnis fordert, findet keinen Anklang. 54% der Schweizer:innen geben an, den Vorschlag ablehnen zu wollen, 42% befürworten ihn und 4% sind unentschlossen, wie die Meinungsumfrage zeigt. Unter den Auslandschweizer:innen ist das Kräfteverhältnis nahezu identisch.

«Es handelt sich um eine Debatte über unterschiedliche Vorstellungen von Neutralität», fasst der Politologe Lukas Golder zusammen. Da Initiativen im Laufe der Kampagne tendenziell an Unterstützung verlieren, ist laut gfs.bern eine Ablehnung der Initiative am 27. September das wahrscheinlichste Szenario.

Die Überraschung dieser Umfrage kommt von der Ernährgungsinitiative: Obwohl sie von keiner grossen Parteien unterstützt wird, liegen die Ja- und Nein-Lager Kopf an Kopf. 49% der Wählerschaft sprechen sich gegen die Initiative aus, während 47% sie unterstützen. Die Unentschlossenen machen 4% aus. Die Auslandschweizer:innen zeigen sich aufgeschlossener: 58% von ihnen geben an, mit Ja stimmen zu wollen.

«Nach einem heissen und trockenen Sommer stösst die Idee, die Wasserressourcen zu schonen, auf gewisse Sympathien«, bemerkt Lukas Golder. Seiner Ansicht nach wird die Kampagne die Schwächen der Initiative stärker ins Rampenlicht rücken, und es könnte sich eine Dynamik zugunsten des «Nein» entwickeln.

Ein abgebranntes Hausdach
Da das Treppenhaus während des Brandes eingestürzt ist, muss ein Zugang durch das Dach des Gebäudes geschaffen werden. Keystone / Gian Ehrenzeller

Fünf Personen werden nach einem Brand vermisst, der in der Nacht auf Freitag ein Gebäude mit einem Restaurant und Wohnungen in Thusis in Graubünden verwüstet hat. Acht Personen wurden zudem verletzt, zwei davon schwer, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Die Suche nach den fünf Vermissten nach dem Brand könnte noch mehrere Tage dauern. Da das Treppenhaus während des Brandes eingestürzt ist, muss das Dach Schicht für Schicht abgetragen werden, damit die Ermittler das Haus betreten können. Sollten menschliche Überreste gefunden werden, müssten zunächst DNA-Proben entnommen und anschliessend verglichen werden.

In dem Gebäude wohnten hauptsächlich Einzelpersonen verschiedener Nationalitäten in kleinen Einzimmerwohnungen. Vierzehn von ihnen konnten sich retten. Acht wurden jedoch verletzt, zwei davon schwer. Sie wurden von den Rettungskräften vor Ort sowie von einem Team der Rega notversorgt. Anschliessend wurden sie in Krankenhäuser der Region gebracht.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer im zweiten Stock des Gebäudes aus. Ein Zusammenhang mit den Gewittern der vergangenen Nacht scheint jedoch unwahrscheinlich. Rund hundert Einsatzkräfte waren die ganze Nacht im Einsatz.

Die Nutzung von SwissCommunity steigern und Mittel beschaffen: Die Delegierten des Auslandschweizer-Rates arbeiteten in kleinen Gruppen daran, konkrete Massnahmen zu erarbeiten.
Die Nutzung von «SwissCommunity» steigern und Mittel beschaffen: Die Delegierten des Auslandschweizer-Rates haben in kleinen Gruppen daran gearbeitet, konkrete Massnahmen festzulegen. Swissinfo / Melanie Eichenberger

Ein kritischer Wind weht über die Auslandschweizer-Organisation (ASO). Am ersten Tag der «SwissCommunity Days», die derzeit in Brunnen in der Zentralschweiz stattfinden, äusserten mehrere Delegierte Kritik an den Prioritäten der Organisation.

Am Vierwaldstättersee spitzte sich die Stimmung zu, als einige Delegierte forderten, dass für jeden Schwerpunkt der Legislaturperiode des Parlaments der Fünften Schweiz messbare Ziele festgelegt werden sollten. Daniel Hunziker, Leiter des ASO-Sekretariats, hielt es jedoch für unrealistisch, solche Leistungsindikatoren festzulegen. Seiner Meinung nach verfügt die Organisation nicht über die notwendigen Ressourcen, um diese zu erreichen.

Auch die Beteiligung an der Austauschplattform SwissCommunity war Gegenstand der Debatten. Die Delegierten nannten mehrere Ansätze, um das Engagement der Nutzer zu steigern, insbesondere durch attraktivere Inhalte, eine bessere Sichtbarkeit der SwissCommunity Days oder den Einsatz von Influencern. Auch technische Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der App wurden angesprochen.

Die Teilnehmenden nahmen zudem an einem Workshop zu den Finanzen der ASO teil. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Frage, wie zusätzliche Einnahmen generiert werden können, angesichts eines möglichen Rückgangs der öffentlichen Zuschüsse für die Organisation. Zu den genannten Ansätzen gehörten Sponsoring, Werbung, die Organisation von Wohltätigkeits- oder Networking-Veranstaltungen, Crowdfunding sowie Partnerschaften mit Unternehmen.

Eltern mit Baby auf der Strasse
Sofia und Noah sind die Trendvornamen des Jahres 2025. Keystone / Gaetan Bally

Sofia für Mädchen und Noah für Buben. Das sind die in der Schweiz im Jahr 2025 am häufigsten vergebenen Vornamen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) heute bekannt gab.

Sofia, die im vergangenen Jahr noch auf Platz drei lag, verdrängt nun Emma und Mia vom Thron. Seit mehreren Jahren belegt dieses Trio die ersten drei Plätze der beliebtesten Mädchennamen im Land. Bei den Jungen ist Noah hingegen unangefochten: Seit 2010 stand er zwölf Mal an erster Stelle. Und wie schon in den vergangenen Jahren belegt Liam den zweiten Platz, während Gabriel die Top 3 vervollständigt.

Liyana bei den Mädchen und Arno bei den Jungen haben laut BFS die grössten Zuwächse verzeichnet. Umgekehrt sind die Vornamen Linda und Milan am stärksten zurückgegangen. Unter den Neuzugängen haben es Mina und Maleo in die Top 100 der im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen geschafft.

Bei den Nachnamen liegen die Müllers mit 52’674 Personen weiterhin deutlich an der Spitze, vor den Meiers (32’284) und den Schmids (30’134). Interessant ist jedoch, dass sie nur 0,6% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Dies zeige die «erhebliche» Vielfalt der Familiennamen im Land, stellt das BFS fest.

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