Über freie Zeit selbst bestimmen, mehr Absprachen mit Eltern und Lehrern und Schluss mit Hausaufgaben: Das sind Forderungen der 13. Schweizerischen Kinderkonferenz, die am Samstag in Basel zu Ende ging.
"Umgang mit der Zeit" war das Thema der von der Kinderlobby Schweiz organisierten viertägigen Kinderkonferenz 2010, an der 8- bis 15-jährige Kinder aus der ganzen Schweiz teilgenommen haben. Die rund fünfzig Kinder diskutierten über das Kinderrecht auf Freizeit und Erholung sowie darüber, wer oder was über ihre Zeit bestimmt.
Kinder ständen zwischen Ansprüchen von Schule und Elternhaus, litten heute eher an Überförderung oder absolvierten zuweilen Pensen wie Topmanager, teilten die Veranstalter mit. Hausaufgaben seien Freizeitfresser Nummer eins, trügen aber kaum zu besseren Schulleistungen bei. Auch mangelnde Absprache unter Lehrern bei Prüfungsterminen löse Stress aus.
Freie Zeit sei aber auch bei Kindern Gesundheitsförderung. Nach schulischen, ausserschulischen und familiären Verpflichtungen bleibe jedoch vor allem bei Älteren kaum noch freie Zeit zur Erholung. Davon wünschten sich Kinder indes mehr, sie bräuchten "nicht mehr Freizeit in Form von mehr Angebot".
Der Verein Kinderlobby Schweiz setzt sich für die Rechte der Kinder im Sinne der UNO-Kinderrechtskonvention ein, die die Schweiz 1998 ratifiziert hat. An den jährlichen Kinderkonferenzen debattieren Kinder darüber, wie die Konvention aus ihrer Sicht in der Schweiz umgesetzt ist. Der Schlussbericht wird jeweils Politikern und Medien präsentiert.
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