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Missbrauchsvorwürfe in Einsiedeln verjährt

Wegen Verjährung haben die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Schwyz ihre Ermittlungen wegen sexueller Übergriffe gegen fünf Geistliche des Klosters Einsiedeln eingestellt.

Nun ist auch die letzte der fünf Strafuntersuchungen beendet. Die Tat ist verjährt, sie geschah in den frühen neunziger Jahren.

Ein Untersuchungsrichter des zuständigen Verhöramtes im Kanton Schwyz bestätigte entsprechende Angaben des Juristen Charles Fässler in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag.

Das mutmassliche Opfer, das zur Tatzeit älter als 16-jährig gewesen sei und der mutmassliche Täter haben offenbar von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Somit habe sich auch kein konkreter Sachverhalt erstellen lassen, wird Fässler zitiert.

Eingestellt wurden auch die vier anderen Verfahren gegen Geistliche des Klosters Einsiedeln. Diese sind ebenfalls verjährt. Es handelte sich um Fälle wegen mutmasslicher sexueller Übergriffe aus den siebziger, achtziger und aus den frühen neunziger Jahren.

Unabhängig von diesen fünf Strafuntersuchungen des Verhöramts setzte das Kloster Einsiedeln Ende März eine externe Untersuchungskommission ein. Diese soll Vorfälle von sexuellen Übergriffen aufarbeiten und untersuchen.

Was die Kommission bisher herausgefunden hat und wie lange die Untersuchungen noch dauern werden, ist nicht bekannt.

swissinfo.ch und Agenturen


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