Westschweiz bereit für gemeinsamen Lehrplan
Ab 2011 sollen alle Westschweizer Schüler in der obligatorischen Schule nach einem gemeinsamen Lehrplan unterrichtet werden. Die interkantonale Konferenz der Westschweizer Erziehungsdirektoren (CIIP) hat am Montag die Endfassung des neuen Lehrplans vorgestellt.
Der Westschweizer Lehrplan (PER) soll ab 2011 schrittweise von den Kantonen umgesetzt werden, sagte Elisabeth Baume-Schneider, CIIP- Präsidentin und Erziehungsdirektorin des Kantons Jura. Laut Baume- Schneider müssen die Kantone den PER definitiv beim Schulanfang 2014-2015 eingeführt haben.
Der PER gibt klare Zielsetzungen in den verschiedenen Fächern vor, welche die Schüler innerhalb der obligatorischen Schulzeit erreichen müssen.
Die Romandie hat damit gegenüber der Deutschschweiz einen Vorsprung: Die deutschsprachigen Kantone sind mit ihrem Pendant zum PER – dem «Lehrplan 21» – noch nicht so weit. Sie haben sich erst auf dessen Grundzüge geeinigt. In einem nächsten Schritt müssen nun die Details erarbeitet werden.
Mit dem PER und dem Lehrplan 21 erfüllen die Kantone die via Bildungsartikel in der Bundesverfassung vorgeschriebene Harmonisierung der Bildungsziele. Mit dem HarmoS-Konkordat hat der Lehrplan 21 keinen direkten Zusammenhang.
swissinfo.ch und Agenturen
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