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Graubünden zieht positives Fazit zur Olympia-Verkehrslenkung

Keystone-SDA

Zum Abschluss der Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina zieht der Kanton Graubünden eine positive Bilanz zu den Verkehrslenkungsmassnahmen im Unterengadin. Erfreut ist man vor allem über die rege Nutzung des öffentlichen Verkehrs nach Livigno und Bormio.

(Keystone-SDA) Während der gesamten Dauer der Olympischen Spiele seien Verkehrsüberlastungen auf den Zufahrtsachsen ausgeblieben, teilte die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag mit. Auch in den Bündner Südtälern, insbesondere in der Valposchiavo, sei nur wenig Zusatzverkehr im Zusammenhang mit den Winterspielen festgestellt worden.

85 Prozent aller Reisenden nach Livigno und Bormio hätten für ihre Anreise den öffentlichen Verkehr genutzt. Mit den Shuttle-Verbindungen von Postauto und weiteren Partnern wurden gemäss Communiqué knapp 41’000 Personen zwischen Zernez oder Müstair und Livigno transportiert. Das Aufkommen an Reisenden habe unter den von den italienischen Organisatoren kommunizierten Prognosen gelegen – namentlich bei 70 Prozent der angenommenen Anzahl.

Die Park and Ride-Anlagen wurden hingegen nur moderat genutzt, wie es weiter heisst. Insgesamt seien lediglich 1192 Fahrzeuge registriert worden, zu einem grossen Teil von ausländischen Reisenden. Registriert worden seien unter anderem Kontrollschilder aus Polen, Tschechien, Deutschland und Österreich.

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