Heizöl-Belastung verzögert Bau des Lysbüchelplatzes in Basel
Auf dem Areal Volta Nord in Basel ist eine jahrzehntealte Belastung des Untergrunds mit Heizöl entdeckt worden. Die Sanierung führt zu einer Verzögerung bei der Eröffnung des Lysbüchelplatzes bis voraussichtlich Ende 2028.
(Keystone-SDA) Die Belastung wurde im Rahmen von laufenden Baugrundarbeiten auf dem Baufeld 4 festgestellt, wie das Bau- und Verkehrsdepartement am Freitag in einem Newsletter zu Volta Nord mitteilte. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr.
Die Verschmutzung stammt nach aktuellem Kenntnisstand von einem früheren Mineralölhandel auf dem Areal. Die Sanierung des Untergrunds erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt und Energie und soll rund ein Jahr in Anspruch nehmen.
Die Massnahmen haben keine Auswirkungen auf den Zeitplan der laufenden Wohnbauprojekte und des Saint-Louis-Parks. Die Eröffnung des Lysbüchelplatzes ist hingegen neu für Ende 2028 statt 2027 geplant.
Kosten von 8,3 Millionen Franken
Für den geplanten Lysbüchelplatz hat das Parlament im Februar 2024 insgesamt 8,3 Millionen Franken bewilligt, wobei der grösste Teil der Ausgabe aus dem Mehrwertabgabefonds finanziert wird. Der 5000 Quadratmeter grosse Platz soll eher einer Parkanlage als einem klassischen Quartierplatz gleichen. Geplant sind Bäume, ein Natursteinboden sowie ein Pavillon.
Mit der Entwicklung des Volta-Nord-Areals wird das Quartier St. Johann nach Norden erweitert. Auf dem einstigen Gewerbegebiet sollen bis zu 2500 Arbeitsplätze, Wohnraum für bis zu 2000 Menschen sowie Grünflächen entstehen.