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Swiss abroad

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Ein politisches Schwergewicht tritt endgültig ab. Christoph Blocher wird heute Abend im Fernsehen seinen Rücktritt aus der Politik ankündigen.

Herzliche Grüsse aus Bern

Dieser Inhalt wurde am 09. Oktober 2020 - 17:00 publiziert
Keystone / Valentin Flauraud

Der Vordenker der stärksten Partei der Schweiz tritt ab. "Die Kräfte lassen nach", sagt er.

Während Jahrzehnten bestimmte Christoph Blocher den Kurs der Schweizerischen Volkspartei (SVP). der Zürcher war während rund einem Vierteljahrhundert der wohl umstrittenste und gleichzeitig einflussreichste Schweizer Politiker.

Am Sonntag wird er 80 Jahre alt. Nun will er "beizeiten Weichen stellen". Heute Abend wird Blocher seinen endgültigen Rücktritt aus der Politik ankündigen, wie SRF News meldet. "Man muss auch bescheiden sein und sagen: Es hört dann auch mal auf", wird er zitiert.

Der wohl grösste Erfolg des Alt-Bundesrats war das Nein zum Europäischen Wirtschaftsraum 1992. Danach stieg die SVP stetig auf. Seit 1999 ist die rechtskonservative Partei stärkste politische Kraft im Land. Nach dem Nein zur Begrenzungs-Initiative der SVP vor knapp zwei Wochen zeigt sich Blocher selbstkritisch: "Für den Moment machen wir sicher keine Initiative mehr."

© Keystone / Walter Bieri

Nicht nur ein Frauenproblem. Banken scheinen generell Mühe mit der Diversität ihres Personals zu haben.

Tidjane Thiam war Chef der Credit Suisse. Der einzige Chef einer Grossbank mit dunkler Hautfarbe. Nun impliziert ein Artikel der New York Times, sein Weggang im Februar könnte mit Rassismus zu tun gehabt haben.

Die meisten Grossbanken betonen, wie wichtig ihnen Diversität sei. Darunter versteht man die Vielfalt der Mitarbeitenden bezüglich unterschiedlicher Faktoren wie Geschlecht, Herkunft, Ethnie, sexueller Orientierung, Alter, Religion, usw.

Unser Banken-Spezialist Mischa Stünzi sprach mit einer Expertin. Sie sagt: Die Banken hätten sich lange auf das Thema Geschlechtergleichheit konzentriert. Dabei hätten sie die breitere Vielfalt der Angestellten etwas aus den Augen verloren.

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Gold glänzt nicht immer. Denn oft stammt es aus schmutzigen oder gar illegalen Quellen. Ein Goldhändler allerdings beteuert: Es gebe keinen illegalen Goldfluss zwischen Peru und der Schweiz.

Umweltzerstörung, ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Menschenrechts-Verstösse. Die Liste der Kritik am Goldabbau in Peru ist lang. Dort lässt auch eine Schweizer Firma schürfen.

Im Interview meiner Kollegin Paula Dupraz-Dobias nimmt ein Schweizer Goldveredler, der in der Kritik steht, nun Stellung zum Peru-Geschäft. Er sagt: "Alles Gold, das importiert wurde, ist legal."

Der Geschäftsführer ist sich des Risikos in der Branche bewusst, beteuert aber: "Wir bewegen uns vorwärts und versuchen, die Dinge zu ändern." Dazu gehöre etwa, im Umgang mit den Medien offen zu sein und dazu zu stehen, was falsch laufe.

Keystone / Matt Sayles

Zum Dessert ein kurzer Rückblick auf die vergangene Woche bei swissinfo.ch.

Bald wird in den USA der Präsident neu gewählt. Würde die Wahl in der Schweizer Uhrenstadt Le Locle über die Bühne gehen, wären beide Kandidaten "nicht wählbar".

Umstrukturierungen. Kostensenkungen. Nur noch eine Nummer. Patrick Michel hatte genug von der Arbeitswelt. Und segelte einfach davon. Vier Jahre lang.

Er erinnert an ein Spielzeug. Und doch soll er die Zukunft sein. Ein fahrerloser Bus dreht in Genf seine Runden. Bisher nur auf einem Spitalgelände. Denn es gibt noch einige Hürden.

Frauen in der Schweiz mussten sich ihre Freizeit hart erkämpfen. Erst zum Anfang des letzten Jahrhunderts übernahmen sie die Kontrolle über ihr eigenes gesellschaftliches Leben.⁠

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