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Hitzewelle trifft Igel hart

Keystone-SDA

Der Verein pro Igel Schweiz schlägt wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit Alarm. Zahlreiche Igelstationen melden eine aussergewöhnlich hohe Zahl an verwaisten Jungtieren und geschwächten Muttertieren.

(Keystone-SDA) Eine Umfrage bei Igelstationen im In- und Ausland bestätigte die besorgniserregende Lage, wie der Verein pro Igel Schweiz am Donnerstag mitteilte. Demnach werden vermehrt stark geschwächte, dehydrierte oder halb verhungerte Igel eingeliefert. Die Organisation geht davon aus, dass dies nur die Spitze des Eisbergs sei und viele Tiere unbemerkt sterben.

Die genauen Ursachen für die Entwicklung werden derzeit abgeklärt. Es stehe jedoch fest, dass die aktuelle Hitze und Trockenheit die Situation für die Igel verschärfe.

Der Verein appelliert deshalb an die Bevölkerung, Igel zu unterstützen. Jede flache Schale mit frischem Wasser an einem schattigen Ort helfe. Auch eine fachgerechte Zufütterung könne für geschwächte und säugende Igel entscheidend sein. Langfristig würden naturnahe Gärten die wichtigste Hilfe für Igel bleiben, so der Verein. Bei Unsicherheiten solle eine Igelstation kontaktiert werden.

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