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Jahresbericht SWI swissinfo.ch 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von SWI swissinfo.ch, liebe Interessierte im Ausland, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Sie setzen zur Lektüre des Jahresberichts 2020 von SWI swissinfo.ch an – seien Sie versichert, gemeinsam konnten wir mit SWI swissinfo.ch trotz allen Widrigkeiten 2020 vieles erreichen. Auch den umfassenden Relaunch der Webseite mit neuem Content-Design wagten wir inmitten der Pandemie.

Dieser Inhalt wurde am 06. April 2021 - 13:46 publiziert

+++ "We will come through this together” +++ UNO-Generalsekretär António Guterres Appell aus Genf wurde am 19. März 2020 zur Schlagzeile auf SWI swissinfo.ch. Rund drei Wochen nach der ersten Covid-19-Ansteckung im Tessin – damals wussten wir nicht, was uns noch erwarten würde. In der multikulturellen Welt des internationalen Medienhauses der SRG SSR war dieser globale Aufruf mehr als nur eine Durchhalteparole: Während der Pandemie war die Berichterstattung von SWI swissinfo.ch so stark nachgefragt wie nie. In der ersten Pandemiewelle im März verzeichneten die Inhalte zu Corona über 8 Millionen Web-Visits. Monatlich verzeichnete SWI swissinfo.ch 2020 mit allen zehn Sprachen 2.1 Mio. Unique Clients und 5.5 Millionen Web-Visits. Alle Teams haben im Kontext von Corona unter schwierigen Bedingungen eine ausserordentliche Leistung gezeigt.

Aber lesen Sie selbst  +++ SWI: Gefragt und verstreut wie noch nie +++

+++ In der ganzen Schweiz im Homeoffice +++ So titelte SWI swissinfo.ch in eigener Sache am 15. April 2020. Journalismus im Homeoffice – geht das? Die Pandemie wirkte sich fundamental auf die Zusammenarbeit innerhalb von SWI swissinfo.ch aus, mit nachhaltigen Folgen: Die radikalste Veränderung war die plötzliche dezentrale Arbeitsweise in virtuellen Teams aus allen Ecken der Schweiz. Rein technisch erwies sich dies als kein Problem, dennoch lebt Journalismus auch vom «echten» Austausch in den Redaktionen. Inwiefern beeinflusst die Telearbeit die journalistische Qualität? Das ist eine Frage, die uns auch mit Blick auf die kommenden Jahre stark beschäftigt.

+++ Das Virus kennt keine Landesgrenzen +++ Eine Schlagzeile auf SWI swissinfo.ch in der Zeit, als plötzlich drastische Bilder aus italienischen Krankenhäusern um die Welt gingen. Der Artikel beleuchtete das Leben von Schweizerinnen und Schweizern in Italien. Wie ist die Situation hier bei uns? Wie in der Schweiz? Das waren die Fragen, die die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer 2020 beschäftigten. SWI swissinfo.ch war am Puls – als Plattform, auf der dieser Austausch stattfand, denn Einreisesperren und Quarantäne-Regimes betrafen die Fünfte Schweiz ganz besonders.

 +++ So begegnet die Fünfte Schweiz dem Lockdown-Blues +++ Auslandschweizer, blockiert in der Schweiz +++ Zunehmend wurde auch klar, dass viele existentiell betroffen waren. +++ Für diese Auslandschweizer war das Virus der Ruin +++ Sehnsucht nach der Sicherheit der Schweiz +++

Unsere Mailbox wurde zum Kummerkasten. Unsere Community-Redaktorinnen waren gefordert. Wir starteten erstmals ein Live-Video-Gespräch. Das Thema lag auf der Hand: "Rückkehr in die Schweiz?" Es war der erste von mehreren Video-Roundtables, an denen wir die Fünfte Schweiz mit Fachleuten aus der Schweiz zusammenbringen – ein neues Format, das uns noch näher an die Community bringt.

+++ «Wir arbeiten an einem neuen Journalismus, der nicht satt macht, sondern hungrig.» +++ Krisen erzwingen Anpassungen und wirken innovativ. Wir haben 2020 nicht nur unsere Webseite einem kompletten Relaunch unterzogen, sondern die Geschäftsleitung von SWI swissinfo.ch hat mit der neuen Debatten-Strategie Massnahmen ergriffen, um den Dialog mit unseren Nutzerinnen und Nutzern auf der Webseite konstruktiver zu gestalten. Unsere Journalistinnen und Journalisten stellen Fragen zu Beiträgen und bringen sich so dialogorientiert in die Debatten ein: +++ Veränderungen bei SWI: weg von Kommentaren, hin zu Beiträgen +++

swissinfo.ch


2020 eröffneten sich SWI swissinfo.ch als internationales Medienhaus neue Chancen.

+++ Ten Public Service Broadcasters Join EBU Initiative To Give Audiences Access To Trustes News From Across EuropeExterner Link +++ SWI swissinfo.ch wird eine der ersten Teilnehmerinnen einer Initiative der Europäischen Rundfunkunion (EBU), die es öffentlich-rechtlichen Medien ermöglicht, gemeinsam Nachrichteninhalte zu teilen. Ab Juli 2021 wird eine Auswahl unserer Top-Stories einem breiteren europäischen Publikum präsentiert, dank der Beteiligung von anderen Service-Public-Medienhäusern in Deutschland, Frankreich und Italien, aber auch in Finnland, Spanien, Portugal, Belgien und Irland.

+++ Rewarding Trustworthy JournalismExterner Link +++ Um das Vertrauen des Publikums in Europa und darüber hinaus zu gewinnen, haben wir zusätzliche Schritte unternommen, um unsere hohen journalistischen Standards transparenter zu machen. Wir haben unsere redaktionellen Leitlinien der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ebenso wie Details zu unseren Führungs- und Aufsichtsgremien, unserer Finanzierung und unserer Unabhängigkeit. SWI swissinfo.ch durchlief den Zertifizierungsprozess der «Journalism Trust Initiative» (JTI). Die JTI setzt Massstäbe für Qualität und Unabhängigkeit und fordert, dass diese Massstäbe überprüfbar sind.

+++ Genève Vision, un nouveau point de vueExterner Link +++ Internationale Kooperationen werden für den Journalismus immer bedeutender. Dank dem gemeinsam mit RTS lancierten Media-Hub Genève Vision und einer Partnerschaft mit dem Graduate Institute Geneva haben wir den Podcast «Inside Geneva»Externer Link lanciert, um Expertinnen und Analysten zu Wort kommen zu lassen, die sich zu den dringendsten globalen Themen äussern. Im Gleichschritt mit der internationalen Bedeutung von Genf wurde auch unser Genfer Büro 2020 vielfältiger. Wir berichten nun aus Genf auf Englisch, Französisch, Arabisch und Japanisch, unsere publizistische Stärke ist es, wichtige Entwicklungen durch verschiedene kulturelle Blickwinkel zu beleuchten und zu verstehen.

Nicht nur auf das internationale Genf hat SWI swissinfo.ch ein verstärktes Augenmerk gelegt, sondern auch auf die Themen der Direkten Demokratie, der Wissenschaft, der Aussenpolitik sowie der multinationalen Unternehmen. Unserer neuen Strategie SWI swissinfo.ch 2021-2022 folgend, haben wir weiter Fachexpertise entlang von definierten Themenschwerpunkte aufgebaut. Der strategische Fokus von SWI swissinfo.ch liegt auf dem Mehrwert der Mehrsprachigkeit, der internationalen Perspektive mit Blick auf die Schweiz und der interkulturellen Debatte. Diese drei strategischen Stossrichtungen stärken die Unterscheidbarkeit im Angebot und die Wiedererkennung als Medienhaus mit internationalem Themenfokus. Die Chefredaktion von SWI swissinfo.ch war Ende Jahr stark mit der Entwicklung und Umsetzung der neuen Angebotsstrategie gefordert.

Das Jahr war aber auch noch aus einem anderen Grund ein besonderes: Wir durften rund 15 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen heissen und mit Maryline Cerf, Leiterin HR, und Ladina Luppi da Silva, Leiterin Marketing und Partnerschaften, auch zwei neue Mitglieder in der Geschäftsleitung von SWI swissinfo.ch. Herzlichen Dank für den engagierten Einstieg im Homeoffice an alle neuen Kolleginnen und Kollegen!

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+++ Schweizer Themen bewegen die Welt +++ Schweizer Themen bewegten die Welt und sie bewegen die Welt auch weiterhin. Für alle Teams bei SWI swissinfo.ch ist dies täglich eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen: Wir begleiten die  Bevölkerung im Ausland als vertrauenswürdige Quelle von relevanten Informationen aus der Schweiz und als Diskussionsplattform kompetent, unabhängig und zuverlässig – in normalen Zeiten, aber auch während solch aussergewöhnlichen Krisensituationen.

Larissa M. Bieler, Chefredaktorin und Direktorin SWI swissinfo.ch

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