Kanton Appenzell Ausserrhoden hebt absolutes Feuerverbot auf
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat das absolute Feuerverbot per Mittwochmittag aufgehoben. Es gilt aber immer noch "Gefahrenstufe 4". Die meisten Präventionsmassnahmen gelten daher weiter.
(Keystone-SDA) Die Niederschläge der vergangenen Tage hätten zu einer leichten Entspannung der Situation in Appenzell Ausserrhoden geführt, schreibt der Kanton am Mittwoch in einer Mitteilung.
Feuerverbot im Wald bleibt bestehen
Im Wald und in Waldesnähe bis zu 50 Metern gilt das Feuerverbot laut der Mitteilung aber weiterhin. Dort bleiben offene Feuer oder das Grillieren mit Holzkohle wie bis anhin verboten. Er verweist dabei auf das Merkblatt «Verhalten bei Trockenheit», das auflistet, wo Feuer erlaubt sind.
Die Verwendung von Gas- oder Elektrogrill ist im Wald demnach ebenfalls verboten, in der Nähe des Waldes mit einem Abstand von mindestens 50 Metern aber erlaubt. Wieder erlaubt ist auch das Grillieren mit Holzkohle oder offenem Feuer im Siedlungsgebiet mit einem Abstand zum Wald von wiederum mindestens 50 Metern.
Kleinfeuerwerke mit Abstand zum Wald wieder erlaubt
Im Siedlungsgebiet und mit demselben Abstand zum Wald ist laut Kanton das Abbrennen von Kleinfeuerwerk wieder möglich. Im ganzen Kanton bleibt das Abfeuern von Raketen und Steigenlassen von Himmelslaternen mit Kerzen aber weiterhin untersagt.
Die Regenfälle reichten noch nicht aus, um die länger anhaltende Trockenheit vollständig auszugleichen, heisst es weiter. Der Kanton verweist darauf, dass Wasserversorgungen oder Gemeinden deshalb weiterhin zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser aufrufen.