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KORR/CH/FHS: Uhrenexporte Oktober um 22,7% tiefer als im Vorjahr

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 09:50 publiziert

(Berichtigt wurden einige der Veränderungsraten nach Ländern im zweitletzten Abschnitt)
Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte sind im Oktober gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 22,7% auf 1'302,5 Mio CHF eingebrochen. Damit seien sich auch im Oktober keine Anzeichen für eine Trendänderung zu erkennen, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) am Donnerstag mit.
Bei den Armbanduhren lag der wertmässige Rückgang bei 22,6% auf 1'220,9 Mio CHF, die Stückzahl reduzierte sich um 31,3% auf 1,8 Mio. Der Umsatz der Kategorie "andere Produkte" fiel um 24,1% auf 81,6 Mio CHF.
Weiterhin überproportional gingen die Umsätze mit Golduhren (in CHF -29,8%) zurück, während Stahluhren (-19,4%) etwas weniger stark rückläufige Zahlen aufweisen, schreibt der FHS. Die zweimetalligen Uhren (Gold/Stahl) schnitten unter den verschiedenen Materialkategorien noch am besten ab (-13,5%).
Unter den Preisklassen zeigte sich das Segment der Uhren zwischen 200 und 500 CHF mit einem Bestellungsrückgang um 5% am stabilsten. Armbanduhren über 500 CHF (-23,2%) waren deutlich weniger gefragt und bei Uhren unter 200 CHF (-37,2%) resultierte gar ein scharfer Rückgang.
Am stärksten eingebrochen sind die Exporte in den zweiten Absatzmarkt USA mit einem Minus von 38,2%. Die Ausfuhren in den wichtigsten Markt Hongkong verringerten sich um 18,3%. Ein klarer Rückgang verbleibt auch bei den Exporten nach Italien (-16,0%), Frankreich (-16,0%) und Deutschland (-19,1%). Dagegen resultierte in den Ausfuhren nach Singapur gar ein Plus (+5,6%). Auch einige weitere asiatischen Märkten wie Taiwan und Südkorea verzeichneten eine Zunahme.
In den ersten zehn Monaten betrug der Rückgang der Uhrenexporte unverändert -25,5% auf einen Wert von 10'575 Mio CHF.
tp/uh

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