21. Keramikbiennale in Luzern
Mit Keramik lässt sich mehr machen als Geschirr. Dies zeigt die 21. Keramikbiennale "Feu sacré" in Luzern. Bis zum 13. August sind in Luzern zeitgenössische Keramikobjekte und -installationen aus der Schweiz und Grossbritannien zu sehen.
Ziel der Ausstellung sei es, die ganze Bandbreite zu zeigen, die dieses Material ermögliche, erklärte die Keramikerin und Ausstellungsmacherin Brigitte Steinemann am Freitag (14.07.) vor den Medien. Keramik solle für einige Wochen zum Thema werden.
Keramik überall
Wer in diesen Tagen durch Luzern geht, wird um Keramik nicht herumkommen. An fünf Ausstellungsorten und in Schaufenstern von 45 Geschäften wird Porzellan, Steingut und weitere Arten des seit 4000 Jahren bekannten Materials in den verschiedensten Formen gezeigt.
Kern des Anlasses ist die Wettbewerbsausstellung in der Kornschütte und im Kulturzentrum Löwengraben. 37 Künstlerinnen und Künstler wurden von der Jury aus 93 Einsendungen ausgesucht.
Der Preis der Stadt Luzern erhielt der Basler Arnold Annen für seine zarten, glänzend weissen Schalen aus gegossenem Porzellan. Die weiteren Preise gingen an Jacques Kaufmann, Michèle Lindt und Elisabetta Gendre.
Nebenausstellungen
In den beiden gleichen Ausstellungsorten ist die Sonderschau «Britische Keramik» zu sehen. Neben bestanderenen Künstlerinnen wie Elisabeth Fritsch sind auch noch zu entdeckende Keramiker berücksichtigt worden.
Im Kulturzentrum Löwengraben wird weiter das Schaffen der Zentralschweiz und die eher währschafte Keramik Berns vorgeführt. In der Hochschule für Gestaltung und Kunst kommen die Jungen, in der Heiliggeistkapelle die «Altmeister» zum Zug.
Im Rahmenprogramm ist die Terrasse des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) Philippe Barde gewidmet. Dazu kommen eine offene Werkstatt, Workshops und Aktionen in Restaurants.
Die Biennale ist vom 16. Juli bis 13. August täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
swissinfo und Agenturen
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