Eiszeit im Hochsommer
Das Berner Kunstmuseum zeigt vom 21. Juli bis zum 1. Oktober eine Ausstellung über Vergletscherungen im realen, sprachlichen, politischen, historischen, naturwissenschaftlichen, ironischen, und erkenntnistheoretischen Sinn.
Im Zentrum der Ausstellung steht die künstlerische Erforschung dieser Vereisungsprozesse samt ihrer biotechnologischen und zwischenmenschlichen Folgen.
Ausgehend von einer ozeanblauen Eingangszone, der sogenannten «Eiszeit-Schleuse», führt der Parcours der Werke und Installationen durch das ganze Ausstellungsgeschoss des Kunstmuseums.
«Eiszeit» ist eine Ausstellung von in Bern gesammelten Werken zeitgenössischer Kunst. Der Reichtum der Berner Sammlungen an Werken der 80-er und 90-er Jahre war einer grösseren Öffentlichkeit bisher praktisch unbekannt. Höchste Zeit also, die aus Platzmangel zumeist in Depots schlummernde Gegenwartskunst aus ihrem Schattendasein zu befreien.
«Eiszeit» präsentiert Werke und Installationen von Roman Signer, Iñigo Manglano-Ovalle, Ian Anüll, Franticek Klossner, Luc Tuymans, Hans Danuser, Herbert Brandl,, Thomas Hirschhorn, Christina Marclay, Fischli/Weiss und Joseph Grigely.
swissinfo und Agenturen
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