Genfer Museum präsentiert islamische und indische Miniaturen
Im Genfer 'Musée d'art et d'histoire' sind bis Ende Februar 2000 islamische und indische Miniaturen aus der Privatsammlung des Prinzen Sadruddin Aga Khan zu sehen. Die Ausstellung wurde vom Britischen Museum in London organisiert.
Im Genfer ‚Musée d’art et d’histoire‘ sind bis Ende Februar 2000 die islamischen und indischen Miniaturen aus der Privatsammlung des Prinzen Sadruddin Aga Khan zu sehen.
Die Kollektion des Prinzen und der Prinzessin Sadruddin Aga Khan zählt bezüglich Qualität und Sachverständnis bei der Auswahl der Werke zu den schönsten und bedeutendsten der Welt. Sie enthält einige der international anerkanntesten Werke, wie beispielsweise Malereien aus dem ‚Buch der Könige‘, das von 1522- 1535 unter der Herrschaft des Schah Tahmasp in Täbris hergestellt wurde.
Die Konservatorin der Islamischen Kollektion des British Museum und Organisatorin der Ausstellung, Sheila R. Canby, wählte die 145 Ausstellungsstücke aus der Kollektion aus. Die Ausstellung gliedert sich in die drei Teile Iran, Türkei und Indien. Das Musée d’art et d’histoire erweiterte diese Auswahl im Einverständnis mit den Sammlern noch um einen historischen Überblick über die Entwicklung der Buchkunst und der Kalligraphie.
Während der ganzen Ausstellungsdauer wird ausserdem ein vielfältiges Programm mit Musik, Litaratur und Malerei angeboten, welches beim Publikum das Verständnis für die islamische Zivilisation und deren künstlerische Werte fördern soll.
Die Ausstellung ist jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
SRI und Agenturen
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