Halbzeit beim Montreux Jazz Festival
Am 7. Juli hat das Montreux Jazz Festival, das international berühmteste Festival in der Schweiz, begonnen. Bis zum 22. Juli dauert die 34. Ausgabe des Festivals noch. Zeit für eine Zwischenbilanz.
Nach einer eher mässigen Auftaktnacht mit den Blues Brothers, Huey Lewis und Joe Satriani sowie einem Reggae-Fest gab es dann etliche gute Auftritte und sogar einige Sternstunden.
Frauenpower an den Tag legten die drei schwarzen Soul-Sängerinnen Meshell Ndegécello, Macy Gray und Angie Stone. Interessant war der Abend mit der «Hommage à Serge Gainsbourg», der unter der Ägide der langjährigen Lebensgefährtin Gainsbourgs, Jane Birkin, über die Bühne ging.
Höhepunkte der bisherigen Konzerte waren die Performance des Oscar-gekrönten japanischen Filmmusik-Komponisten Ryuichi Sakamoto sowie die Auftritte des deutschen Ex-Musical-Stars Ute Lemper und von Blues-König B.B. King.
Montreux-Dauergast B.B. King trat nicht nur als Musiker in Aktion, sondern – wie fast immer – auch als gutgelaunter Entertainer. Mit Clarence Gatemouth Brown und der stimmgewaltigen Newcomerin Shemekia Copeland hatte B.B. King zudem zwei Topacts zur Seite und, bei der abschliessenden Jamsession, mit Festival-Boss Claude Nobs gleich auch noch einen Mundharmonika-Spieler.
Jean-Michel Berthoud
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