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Jubiläums-Paléo in Nyon

Das Plakat zum Jubiläums-Paléo in Nyon. Keystone

Das Geburtstagsmenu tönt verlockend: Oasis, Buena Vista Social Club, Stefan Eicher, Beck, Patrick Bruel und weitere über 80 Künstler. Sie werden vom 25. bis 30. Juli zusammen mit rund 200'000 Besuchern ein Vierteljahrhundert Paléo Festival Nyon feiern.

Was eine rechte Geburtstagsparty sein will, wartet mit Überraschungsgästen auf. Ganze 25 werden es derer sein, die am Eröffnungsabend auf den sechs Festivalbühnen die Kerzen ausblasen. Nur soviel wollen die Veranstalter verraten: Alle sind schon einmal in Nyon aufgetreten und es sollen grosse Namen darunter sein.

Die Party ist bereits ausverkauft. Auch für die Abende vom 27. und 28. Juli gibt es keine Tickets mehr. Für das grösste Open- Air-Festival der Schweiz konnten bereits 195’000 Eintrittskarten verkauft werden. 1999 pilgerten insgesamt über 200’000 an den Genfersee.

Warten auf Noel Gallagher

Gespannt sein darf man auf den Auftritt der britischen Band Oasis. Die mürrische Brit-Pop-Formation leidet permanent unter dem Zwist der Gallagher-Brüder. Offen bleibt, ob sich Gitarrist Noel bis am Mittwoch wieder mit seinem Bruder Liam vertragen und in Nyon auftauchen wird.

Liebhaber von Rock und Pop werden mit dem Amerikaner Beck verwöhnt. Der begnadete Songschreiber wird vor allem mit seiner starken Stimme zu überzeugen wissen. Viel Temperament versprechen Les Rita Mitsouko aus Frankreich, der Belgrader Emir Kusturica mit seinem No Smoking Orchestra und die amerikanische Bloodhound Gang.

Altherrenriege aus Havanna

Caliente wird es definitiv am Donnerstag mit dem Auftritt von Ibrahim Ferrer und Rubén Gonzáles des legendären Buena Vista Social Club aus Kuba. Keiner spielt den Son so gut wie die Pop-Greise. Der älteste Star wird allerdings der 92-jährige kubanische Gitarrist und Sänger Compay Segundo sein.

Nicht minder intensive Klänge werden an der Irish Night am Freitag erwartet. Mal rockiger mit The Cranberries und The Chieftains, mal folkiger mit Dervish.

Eine Synthese aus Trip-Hop, schweren, hypnotischen Beats und der bezaubernden Stimme von Sängerin Jaël, das ist das Konzept der Lausanner Band Lunik. Grungiger gehts bei der Schweizer Rockband Skirt ab.

Auch Stefan Eicher ist dieses Jahr wieder dabei, und zwar als Dirigent. Am Donnerstag lädt er seine Musikerfreunde aus der Schweiz, Frankreich und Algerien zu einer multikulturellen Reise entlang der Rhone ein.

Die Chansonniers Patrick Bruel, William Sheller und Pierre Perret reichern die frankophone Palette an. Eine der grössten Stimmen des französischen Chansons wird aber Véronique Sanson sein, die allein mit ihrem Flügel auf der Grossen Bühne auftritt.

swissinfo und Agenturen

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