Pro Helvetia setzt auf Volkskultur
Die Schweizer Kulturstiftung will die Volkskultur mit zusätzlichen Mitteln fördern. Dies kündigte Pro Helvetia zum Abschluss des zweijährigen Programms "echos - Volkskultur für morgen" an.
Stiftungspräsident Mario Annoni, Direktor Pius Knüsel und Projektleiterin Katrin Rieder zogen in St. Gallen eine positive Bilanz zum «echos»-Projekt. Hunderte von Kulturschaffenden aus der ganzen Schweiz haben sich seit Herbst 2006 mit der Volkskultur des 21. Jahrhunderts beschäftigt.
Zehn ausgewählte Projekte werden am Wochenende in St. Gallen präsentiert. «echos» war auch der Startschuss für eine Neuausrichtung der Förderpolitik bei Pro Helvetia. Die Volkskultur soll stärker einbezogen werden.
Mit der nächsten Finanzierungs-Botschaft ans Parlament will Pro Helvetia sechs Mio. Franken zusätzlich beantragen. Damit soll die Volkskultur voraussichtlich ab 2011 während vier Jahren zum Förderschwerpunkt werden.
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