Schweizer Schulen im Ausland sorgen sich ums Geld
Die Leiter der Schweizer Schulen im Ausland treffen sich in Freiburg zu ihrer jährlichen Konferenz. Im Mittelpunkt stehen die Finanzen und die finanziellen Aussichten.
Obwohl der Bund für die Jahre 2008 bis 2011 Unterstützung von 20 Millionen Franken für die Schweizer Schulen im Ausland gesprochen hat, erinnern sich die Vertreter der 17 Schweizer Schulen im Ausland noch gut an die «mageren» Zeiten.
In den Jahren 2004 bis 2007 wurden die Subventionen von 18,9 auf 16,1 Millionen gekürzt.
«Dieses Jahr wird ein wichtiges Jahr, denn in der Finanzkomission des Ständerates wurde im Mai eine Motion eingereicht, die die den Gebrauch der zusätzlichen Ressourcen überprüft und die künftige Ausrichtung der Schulen festlegt», erklärt Derrick Widmer, Präsident jährlichen Konferenz der Dachorganisation der Auslandschweizerschulen.
Wie gross der Prozentsatz der Schülerinnen und Schüler mit einen Schweizer Pass an der jeweiligen Schule sein muss, ist per Gesetz geregelt. In den kleinen Schulen wird ein Anteil von 30 Prozent gefordert, in den grossen sind es 20 Prozent.
In den meisten Schweizer Schulen wird in deutscher Sprache unterrichtet.
Carole Waelti, Freiburg, swissinfo.ch
Übertragung aus dem Französischen Eveline Kobler
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