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Suhrkamp bringt unveröffentlichte Briefwechsel von Frisch heraus

Aus Anlass seines 50-Jahr-Jubiläumsbringt der Frankfurter Suhrkamp Verlag ein Jubiläumsprogramm mit 19 neuen Büchern heraus. Darunter ist auch ein bisher unveröffentlichter Briefwechsel von Max Frisch.

Zu diesem Jubiläumsprogramm gehören neben einer bebilderten Verlagsgeschichte und einer Bibliographie (1950-2000) zudem bislang unveröffentlichtes Material aus den Nachlässen von Samuel Beckett, Walter Benjamin, Hans Blumenberg, Wolfgang Koeppen, Niklas Luhmann und Peter Weiss.

Benjamins «Berliner Kindheit um Neunzehnhundert» erscheint in der erst kürzlich entdeckten Giessener Fassung, einer Urfassung, in der die Textanordnung vom Autor selbst stammt. Erstmals in Buchform liegt der Briefwechsel des 22-jährigen Max Frisch mit seiner Mutter aus dem Jahr 1933 vor, ebenso wie 170 Prosatexte aus Wolfgang Koeppens Nachlass.

Brecht und Hesse

Erstmals in einem Band zusammengefasst ist der 1600 Seiten umfassende Roman «Jahrestage» von Uwe Johnson. Peter Weiss ist mit einer Erstveröffentlichung vertreten, nämlich dem autobiografischen, 1956 auf Schwedisch geschriebenen Roman «Die Situation».

Natürlich dürfen die zentralen Autoren des Verlags nicht fehlen. Von Bertolt Brecht erscheint ein rund 1200 Seiten starker Band mit sämtlichen Gedichten, von Hermann Hesse eine bibliophile, mit Illustrationen versehene Ausgabe von «Klingsors letzter Sommer» in limitierter Auflage.

Der Verlag feiert sein Jubiläum noch bis zum Jahresende. Am 1. Juli, dem eigentlichen Jubiläumstag, ist eine Feier mit rund 1200 Suhrkamp-Autoren aus aller Welt und geladenen Gästen im Frankfurter Schauspielhaus geplant.

swissinfo und Agenturen

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