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«Walliser» Tibor Varga-Festival trotz Defizit ein Erfolg

Trotz eines kleinen Defizits zieht der Direktor des 37. Festivals Tibor Varga eine positive Bilanz. Das Festival, das diesen Donnerstag (07.09.) zu Ende geht, wurde von rund 18'000 Personen besucht, verteilt auf 30 Konzertabende.

Einziger «Negativpunkt» war nach Angaben der Veranstalter die Verletzung des Hauptgastes. Der Cellist und Dirigent Heinrich Schiff hatte sich kurz vor dem Festival an der Hand verletzt. Deshalb konnte er nur einige Konzerte dirigieren, aber keine spielen. Dieser Vorfall schadete aber laut Festivaldirektor Pierre Gillioz der Veranstaltung nicht.

Einer der Höhepunkte des Festivals war die Oper, welche als Open-Air-Veranstaltung im Schloss Mercier in Siders (VS) aufgeführt wurde. Diese Premiere war ein Erfolg, alle Vorführungen waren ausverkauft, wie Gillion auf Anfrage ausführte.

Ein weiteres Zeichen der steigenden Popularität des Festivals ist die Tatsache, dass Konzerte nicht mehr nur im Wallis, sondern auch in den Kantonen Waadt, Jura und Genf durchgeführt wurden. «Immer mehr Tourismusorte interessieren sich für unser Festival», stellte Gillioz fest.

Wachstum nicht nur positiv

Aber auch das Festival will und muss sich gegen Aussen öffnen. So wird jetzt versucht, Sponsoren ausserhalb des Wallis zu finden, um die Kosten zu decken. Was bei einem Budget von 1,5 Mio. Franken absolut notwendig ist, wie der Festivaldirektor weiter festhielt.

Notwendig auch deshalb, weil die diesjährige Ausgabe trotz Erfolg mit einem kleinen Defizit schliessen wird und die Organisationsstruktur des Festivals überdacht werden muss. In zehn Jahren haben sich das Budget verdreifacht, die Konzerte verdoppelt und der Besucherandrang mehr als verdreifacht.

swissinfo und Agenturen

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