Wechsel an Spitze der SRG
Der Generaldirektor der SRG, Armin Walpen, tritt Ende 2010 in Pension. Ebenfalls seinen Rücktritt angekündigt hat der stellvertretende Generaldirektor Daniel Eckmann per Ende Januar 2011. Zudem hat der Verwaltungsrat der SRG Sparmassnahmen beschlossen.
Walpen will seinem Nachfolger eine stabile Unternehmung übergeben, wie er seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schreibt. Deshalb hat die Geschäftsleitung dem Verwaltungsrat Sanierungs- und Sparvorschläge gemacht, die dieser in den nächsten Jahren umsetzen will.
Ohne Massnahmen gegen die defizitäre Finanzlage wachse die Verschuldung der SRG bis 2014 um 200 Millionen Franken auf 790 Millionen Franken an, hiess es.
In einem ersten Paket sollen Sparmassnahmen umgesetzt werden, welche die Jahresrechnung 2010 bis 2014 um durchschnittlich 30 Mio. Franken entlasten und die Verschuldung bis 2014 um 366 Mio. Franken reduzieren.
Diese Massnahmen betreffen weder das Programmangebot noch sind grundsätzlich die Arbeitsplätze betroffen.
Betragsmässig wirken sich vor allem die Verkäufe von Immobilien, der Investitionsstopp für Immobilien sowie der Lohnstopp für das Personal positiv auf die Verschuldung und die Jahresrechnung aus. Die Löhne sollen 2010 auf dem Stand Ende 2009 eingefroren werden.
swissinfo.ch
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