Die Teilnehmenden des Workshops machen die Bewegungen der Tänzerin nach, die auf der Bühne der Aufführung stehen wird, die sie später sehen werden.
Céline Stegmüller / SWI swissinfo.ch
Die Schauspielerin Samantha van Wissen (hier nicht im Bild) wird allein auf der Bühne stehen und alle Figuren des Stücks spielen. Um sie voneinander zu unterscheiden, ordnete sie jeder Figur eine bestimmte Geste zu: Die Hände, die das Gesicht umfassen, führen Bathilde ein, eine Figur, die eine grosse Halskette als Schmuck trägt.
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Die Sehenden helfen den Sehbehinderten, ihre Körperhaltung anzupassen, wenn ihre Haltung bei der Ausführung der gehörten Anweisungen von der Körperhaltung der instruierenden Person abweicht.
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Einige blinde oder sehbehinderte Menschen kamen in Begleitung von Angehörigen oder Freiwilligen des Vereins Ecoute Voir.
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In der Aufführung "Giselle..." setzt die Schauspielerin Pantomime ein. Damit blinde und sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer die Beschreibung dieser Szenen verstehen, werden sie im Workshop aufgefordert, eine Mauer vor ihren Händen zu mimen.
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Indem sich die sehbehinderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Positionen versetzen, welche die Schauspielerin später auf der Bühne einnehmen wird, können sie sich ein Bild von der Gestik machen, die ihnen später über den Kopfhörer beschrieben wird.
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"Man muss sich vorstellen, dass die Ferse des einen Fusses die Spitze des anderen Fusses berührt, nicht den Zeh, sondern direkt vor uns, an der Wurzel des grossen Zehs. Das ist die dritte Position im klassischen Tanz."
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Vor Tanzaufführungen bietet der Verein Ecoute Voir Workshops für sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer an.
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Ich bin eine erfahrene Videojournalistin, der es ein Anliegen ist, komplexe Themen durch fesselndes multimediales Storytelling zugänglich und ansprechend zu machen. Ich konzentriere mich auf soziale und ökologische Themen und produziere verschiedene Videoformate zu einer breiten Palette von Themen, wobei ich mich auf wirkungsvolle Erklärvideos mit bewegten Grafiken und Stop-Motion-Animationen spezialisiert habe.
Während meines Studiums der Filmwissenschaft, Anglistik und Journalistik habe ich in der ganzen Schweiz Erfahrungen bei Radio, Fernsehen und Printmedien gesammelt. Nachdem ich für das Bild- und Tonteam des Filmfestivals Locarno gearbeitet habe, bin ich seit 2018 für SWI swissinfo.ch tätig und produziere lokale und internationale Reportagen.
Während einer Stunde lernen und üben die Teilnehmenden einige Schlüsselbewegungen der Aufführung, die sie besuchen werden, um sie mit ihrem Körper zu spüren.
Der Workshop endet mit einem Besuch auf der Bühne, um sich den Bühnenraum vorzustellen, die Bühnenobjekte zu entdecken und sich manchmal sogar mit den Stimmen der Schauspielerinnen und Schauspieler vertraut zu machen, die das Stück spielen werden.
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